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17.06.2021 – 14:27

VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz

Tierschutzwidrige und in der Schweiz verbotene Produktionsmethoden müssen neu deklariert werden

Tierschutzwidrige und in der Schweiz verbotene Produktionsmethoden müssen neu deklariert werden
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Tierschutzwidrige und in der Schweiz verbotene Produktionsmethoden müssen neu deklariert werden

VIER PFOTEN begrüsst einen Schritt in die richtige Richtung zum Schutz der Tiere

Zürich, 17. Juni 2021 – Der Nationalrat hat gestern mit überwältigender Mehrheit die Deklarationspflicht für in der Schweiz verbotene Produktionsmethoden von pflanzlichen und tierischen Produkten angenommen. Die weltweite Tierschutzorganisation VIER PFOTEN begrüsst den Entscheid des Parlaments, die das Recht der Verbraucher fördert, über die Realitäten bestimmter tierschutzwidriger Produktionsmethoden informiert zu werden.

Die gestern vom Nationalrat angenommene Motion fordert den Bundesrat auf, die Transparenz für die Konsumentinnen und Konsumenten bei pflanzlichen und tierischen Produkten zu verbessern, indem in der Schweiz verbotene Produktionsmethoden einer Deklarationspflicht unterstellt werden und die Produktionsmethode klar angegeben wird. Zudem muss der Ursprung des Produkts angegeben werden. Dieser Entscheid betrifft Produkte wie Gänsestopfleber (Foie Gras), Froschschenkel, aber auch exotisches Leder und verarbeitete Produkte.

Das Engagement von VIER PFOTEN gegen Tierquälerei

«Es ist wichtig, dass sich alle über die Realität der Produktionsmethoden informieren können, damit Produkte, die nicht dem Tierschutz entsprechen, abgelehnt werden können. Während wir diesen Schritt zu mehr Transparenz für die Schweizer Verbraucherinnen und Verbraucher begrüssen, ist es notwendig, noch weiterzugehen und den Import von Produkten zu verbieten, die auf tierquälerische Art und Weise hergestellt wurden», sagt Livie Kundert, Campaigner bei VIER PFOTEN

VIER PFOTEN setzt sich seit mehreren Jahren für ein Verbot des Imports von Produkten aus der Zwangsfütterung, einer Praxis, die als Misshandlung gilt und in der Schweiz seit über 40 Jahren verboten ist, ein. Foie gras gilt als Delikatesse und wird vor allem bei festlichen und geselligen Anlässen aufgetischt. Die Realität der Herstellung durch Zwangsfütterung tausender Enten und Gänse ist jedoch weit entfernt vom schönen Bild, das die Werbung vermittelt. Das Ziel von VIER PFOTEN ist klar: Das Leid, das Tiere für die Produktion von Konsumgütern zugefügt wird, ist inakzeptabel und muss beendet werden. Eine klare Kennzeichnung ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Über VIER PFOTEN

VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichem Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler und Freunden in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Heim-, Nutz- und Wildtiere – wie Bären, Grosskatzen und Orang-Utans – aus nicht artgemässer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Grossbritannien, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA und Vietnam sowie Schutzzentren für notleidende Tiere in elf Ländern sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen. In der Schweiz ist die Tierschutzstiftung ein Kooperationspartner vom Arosa Bärenland, dem ersten Bärenschutzzentrum, welches geretteten Bären aus schlechten Haltungsbedingungen ein artgemässes Zuhause gibt. www.vier-pfoten.ch.

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Medienkontakt:
Sylvie Jetzer, Kommunikation Schweiz
VIER PFOTEN Schweiz
Enzianweg 4
8048 Zürich
Tel. +41 43 311 80 90
sylvie.jetzer@vier-pfoten.org
www.vier-pfoten.ch