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Lebensgrundlagen schützen - in Zeiten des Klimawandels: KfW und Green Climate Fund starten erstes Kooperationsvorhaben in Bangladesch

Main (ots)

   - Klimaanpassung der städtischen Infrastruktur
   - Eindämmung der Überschwemmungsgefahr

Die KfW und der Green Climate Fund (GCF) haben ihr erstes Finanzierungsabkommen unterzeichnet und geben damit den Startschuss für die gemeinsame Förderung von Klimaanpassungsmaßnahmen in Bangladesch. Mit einem Zuschuss von 40 Mio. USD leistet der GCF einen maßgeblichen finanziellen Beitrag zu einem Programm zur Stärkung der Klimaresilienz von städtischer Infrastruktur wie insbesondere Zyklonschutzbauten und Küstenstraßen in Bangladesch. Das verbessert den Schutz der Bevölkerung vor Überschwemmungsgefahren erheblich. Die KfW steuert aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 15 Mio. USD bei. Darüber hinaus bringt Bangladesch für das Projekt Eigenbeiträge in Höhe von 25 Mio. USD auf.

Bangladesch ist eines der am stärksten vom Klimawandel betroffenen und zugleich eins der ärmsten Länder. Zwei Drittel der Landesfläche liegen weniger als drei Meter über dem Meeresspiegel und somit ist ein Großteil der rund 160 Mio. Einwohner des Landes akut vom steigenden Meeresspiegel bedroht.

"Längst stellen Überschwemmungen und Unwetter mit zunehmender Intensität Bangladesch vor große Probleme. Diese erste Investition des GCF ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer klimaangepassten Entwicklung und der Beginn des Paradigmenwechsels hin zu einem strukturellen Wandel, der die Belange des Klimaschutzes bei der Planung von Infrastruktur stets einbezieht", sagt Prof. Dr. Joachim Nagel, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Mit diesem gemeinsamen sogenannten CRIM-Projekt (Climate Resilient Infrastructure Mainstreaming) wird Bangladesch dabei unterstützt, nationale Expertenstellen zu schaffen, die Klimaanpassungsmaßnahmen bei öffentlichen Infrastrukturinvestitionen sicherstellen. Bei der Planung bestehender Infrastruktur wurden die Folgen des Klimawandels, wie Hitzewellen, Stürme und Überflutungen oftmals unterschätzt, wodurch deren Widerstandsfähigkeit gegenüber solchen Naturereignissen gering ist.

Der GCF wird maßgeblich aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mitfinanziert. Deutschland ist mit 750 Mio. EUR einer der wichtigsten Geber des Fonds, der bisher 54 Klimaschutz- und Anpassungsprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern fördert. Der deutsche Beitrag zum GCF stammt aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Für den GCF und die KfW ist CRIM das erste gemeinsame Projekt. Mit der Akkreditierung im Jahr 2015 war die KfW eine der ersten fünf Institutionen, die GCF-Finanzierungen umsetzen können. Weitere gemeinsame Projekte sind bereits in der Vorbereitung.

Weitere Informationen zum Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank finden Sie unter: http://ots.de/k2Ee6

Kontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Dr. Charis Pöthig,
Tel. +49 (0)69 7431 4683, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: Charis.Poethig@kfw.de, Internet: www.kfw.de

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