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29.04.2020 – 09:03

Universität St. Gallen

Coronavirus aus der Weltraumperspektive

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Sehr geehrte Medienschaffende

Staatliche Statistiken legen nach und nach die Tragweite des bisherigen ökonomischen Schadens durch die Coronakrise offen. Für Unternehmen kommen diese ex-post-Informationen als Entscheidungsgrundlage jedoch meistens zu spät, sind zu wenig detailliert oder gar unzuverlässig. Das Global Center for Entrepreneurship & Innovation der Universität St.Gallen (GCEI-HSG) empfiehlt Führungspersonen deshalb, eine andere Perspektive einzunehmen.

Mitte März kommunizierte die chinesische Regierung, dass die eigene Industrieproduktion im Januar und Februar 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13.5 Prozent schrumpfte. Für Prof. Dr. Dietmar Grichnik vom GCEI-HSG war das ungefähre Ausmass der Krise in China aber bereits vor dieser Veröffentlichung bekannt. Er und sein Team fanden einen Weg, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie zeitnaher beobachten zu können. Dazu werteten sie öffentlich zugängliche Daten der europäischen Weltraumorganisation ESA zur Luftverschmutzung in China aus und verglichen diese mit den Emissions- und Wirtschaftsdaten einer Referenzperiode.

Dadurch konnten sie auch ein detaillierteres Bild der Lage zeichnen als die offiziellen Statistiken. Die Auswertung zeigt, dass in der am stärksten betroffenen Region um Wuhan City die Luftverschmutzung zwischen dem 24. Januar 2020 und dem 21. Februar um 85 Prozent zurückging. Im Durchschnitt fielen die Emissionen in China um 38 Prozent. Auf dieser Basis berechnete das GCEI-HSG für die genannte Periode einen Verlust von rund 216 Mia. Dollar für den chinesischen Industriesektor.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Medienmitteilung im Anhang.

Kontakt für Rückfragen:

Prof. Dr. Dietmar Grichnik,

Professor für Entrepreneurship und Technologiemanagement

Universität St.Gallen, +41 71 224 72 01

dietmar.grichnik@unisg.ch

Mit besten Grüssen
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