Bundesanwaltschaft BA

Hausdurchsuchungen von BA und BKP in den Kantonen Tessin und Graubünden

Verdacht der direkten oder indirekten Terrorismusfinanzierung     Bern (ots) - Im Rahmen der am 15. September letzten Jahres aufgenommenen Schweizer Terrorismusermittlungen in der "Task Force Terror USA" haben Bundesanwaltschaft (BA) und Bundeskriminalpolizei (BKP) am Donnerstag in den Kantonen TI und GR in mehreren Firmen sowie den Privatdomizilien von drei Personen Hausdurchsuchungen vorgenommen und Dokumente beschlagnahmt.

    BA und BKP sind aufgrund des Verdachts direkter oder indirekter
Terrorismusfinanzierung in Verbindung zu den Anschlägen des 11.
Septembers 2001 in den USA gegen mehrere Firmen, darunter ein
Treuhandbüro, vorgegangen. In koordinierter Aktion sowie enger
Zusammenarbeit mit den Polizeibehörden der Kantone Tessin und
Graubünden wurden Firmen- und Büroräume sowie die Privatwohnungen von
drei Personen durchsucht. Dabei konnte eine Anzahl von Dokumenten und
Akten beschlagnahmt werden. Die Dokumente werden nun aufgrund der
bestehenden Verdachtsmomente hinsichtlich direkter oder indirekter
Verbindungen mit terrorismusverdächtigen Kreisen analysiert.
Befragungen oder Verhaftungen wurden keine vorgenommen; die drei
beteiligten Personen gelten nicht als beschuldigt. Unter der Leitung
der Bundesanwaltschaft waren rund 60 Vertreter der BKP und der
Kantonspolizeien Graubünden und Tessin im Einsatz. Mit Rücksicht auf
die laufenden gerichtspolizeilichen Ermittlungen können auch diesmal
bis auf weiteres keine zusätzlichen Informationen bekanntgegeben
werden.  

ots Originaltext: BA
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Kontakt:
Hansjürg Mark Wiedmer, Informationschef BA
Tel. +41 31 324 324 0



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