Staatskanzlei Luzern

Die Universität Luzern wächst auf 1236 Studierende im Grundstudium

    Luzern (ots) - 425 Studierende haben sich diesen Herbst für ein Studium an der Universität Luzern entschlossen, 70 haben sich Ende Sommersemester infolge Studienabschluss oder Universitätswechsel bei der Uni Luzern abgemeldet (exmatrikuliert). Damit studieren im Wintersemester 2004/2005 1236 Personen, das heisst 354 Personen mehr (+ 40%) als im Sommersemester 2004, an der Universität Luzern.

    Besonders gross ist die Zunahme in absoluten Zahlen erneut an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Dort steigt die Studierendenzahl von 584 auf 799 (+ 215 oder 37%). Die höchste prozentuale Zunahme verzeichnet die Geisteswissenschaftliche Fakultät mit einem Plus von 69% oder 119 zusätzlichen Studierenden. Die Gesamtzahl steigt an dieser Fakultät von 173 auf 292. Dies ist v.a. auf den zunehmende Bekanntheit und die Beliebtheit der beiden Studiengänge Gesellschafts- und Kommunikationswissenschaften und Kulturwissenschaften zurückzuführen.  Auch die Theologische Fakultät weist ein Wachstum auf: Die Anzahl Studierender steigt von 125 auf 145, was einer Zunahme von 16% entspricht. Ein Wachstum ist auch bei den Doktoranden zu verzeichnen, von 95 auf 101, sowie bei den Teilnehmenden an Nachdiplomstudiengängen, von 158 auf 193.

    Voraussichtlich wird es im kommenden Jahr nochmals eine stärkere Zunahme an Studierenden geben, dann flacht das Wachstum ab, weil die ersten grösseren Jahrgänge der Juristen die Uni mit dem Master-Titel verlassen werden. Zudem gründen nun der Ausbau und die Entwicklung der Universität Luzern auf einer durchdachten Strategie, nach welcher beispielsweise das Wachstum der Geisteswissenschaftlichen Fakultät über den Fächerausbau gesteuert werden kann. Auch bei der früheren Planung der Uni wurde strategisch überlegt, mit einer verständlichen Vorsicht respektive Zurückhaltung. Die heutige Strategie kann auf erste Erfahrungswerte aufbauen und wird deshalb klarer. Eine "Punktlandung" wird jedoch auch bei klarer Strategie nicht machbar sein.

Die Universitätsleitung erachtet diese Entwicklung als grossen Erfolg, der einem modernen Angebot,  innovativen Studienkonzepten und einem hohem persönlichen Engagement der Dozierenden zu verdanken ist.

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