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Fürstentum Liechtenstein

pafl: Ortsbildpflege als Herausforderung

Vaduz, 18. April (pafl) -

(ots)

Ortsbildpflege als Herausforderung

Am Donnerstag, 27. April 2006, findet
im Auditorium der Hochschule Liechtenstein die Ortsbildkonferenz 
2006 statt. Auf Einladung von Kulturministerin Rita Kieber-Beck 
treffen sich Fachleute aus der Verwaltung, Experten aus der 
angrenzenden Schweiz sowie frei schaffende Architekten und 
Ingenieure zu einem Erfahrungsaustausch. Sie gehen der Frage nach, 
inwieweit Anspruch und Wirklichkeit im Ortsbild- und Denkmalschutz 
in Liechtenstein übereinstimmen und wo Handlungsbedarf besteht. Die 
Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr und ist öffentlich. Der Eintritt 
ist frei.
In der Denkmalpflege geht es um eine gesamthafte Betrachtung, 
Erhaltung, Pflege und Weiterentwicklung unsere Kulturraumes. 
Denkmalpflege ist Teil der Ortsbildpflege und damit auch Teil der 
Orts- und Siedlungsplanung. Aber obwohl es rechtliche 
Rahmenbedingungen und kulturpolitische Leitlinien gibt, scheint die 
konkrete Umsetzung eine schwierige und umfassende Aufgabe zu sein.
Blick von aussen und über die Grenze
Seit Jahren und letztmals im Januar 2002 hatten die 
Denkmalschutzkommission der Fürstlichen Regierung und das Hochbauamt 
Veranstaltungen zum Thema «Denkmalpflege und Ortsbildschutz im 
Fürstentum Liechtenstein» durchgeführt. Informationen zur Denkmal- 
und Ortsbildpflege sowie der Gedankenaustausch mit den Gemeinden 
über die Weiterentwicklung unserer Ortsbilder standen im Vordergrund 
der Tagungen. Die Konferenz vom 27. April will nicht nur 
Informationen über die Situation in Liechtenstein vermitteln, 
sondern auch Einblicke von aussen bieten und den Blick über die 
Grenze richten.
Den Auftakt macht Köbi Gantenbein, Chefredaktor der 
Architekturzeitschrift «Hochparterre», der sich durch Liechtenstein 
wandernd kritisch mit unseren Ortsbildern auseinandersetzt. Es 
folgen Kurzreferate über die rechtlichen Grundlagen der 
Ortsbildpflege und der Siedlungsentwicklung sowie über die Ansprüche 
der Gestalter und Architekten. In einem zweiten Referatsblock wird 
die Liechtensteinische Wirklichkeit anhand konkreter Beispiele 
vorgestellt und ein erster Blick über die Grenzen gewagt: Am Projekt 
des Hauses Meuli in Fläsch wird aufgezeigt, wie neues Bauen in 
gewachsenem Bestand möglich ist. Der dritte Block widmet sich der 
Theorie und Praxis des Ortsbildschutzes in der Schweiz und zeigt 
Wege für Liechtenstein auf. Das ausführliche Programm kann auf der 
Homepage des Hochbauamtes (www.hba.llv.li) eingesehen werden.
Einbezug der Teilnehmenden
Nach jedem Referatsteil bietet sich dem Publikum die Gelegenheit, 
Fragen an die Referenten zu stellen oder eigene Voten zum Thema 
einzubringen. Eine Schlussdiskussion soll schliesslich die nächsten 
konkreten Schritte herausarbeiten, die bis zur nächsten 
Ortsbildkonferenz von allen teilnehmenden Partnern angestrebt werden 
sollen. Die Denkmalpflege wird über die Tagung eine Dokumentation 
herausgeben.

Kontakt:

Hochbauamt
Abt. Denkmalpflege und Archäologie
Patrik Birrer
Tel.: +423/236 62 82
Patrik.Birrer@hba.llv.li

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