F├╝rstentum Liechtenstein

pafl: Besteuerung von Investmentunternehmen

      (ots) - Vaduz, 29. M├Ąrz (pafl) ┬ľ Die Regierung hat einen Bericht
und Antrag zur Ab├Ąnderung des Steuergesetzes im Bereich der
Besteuerung von Investmentunternehmen zuhanden des Landtags
verabschiedet. Damit der liechtensteinische Fondsplatz im Vergleich
zu anderen Fondspl├Ątzen wettbewerbsf├Ąhig wird, schl├Ągt die Regierung
vor, die Kapitalsteuer von einem beziehungsweise 0.4 Promille auf
das verwaltete Verm├Âgen aufzuheben.

    Die heutige unterschiedliche steuerliche Behandlung von Fondsleitungen sowie Anlagegesellschaften ist sachlich nicht gerechtfertigt. Es soll deshalb eine Gleichstellung in der Weise erfolgen, dass die Anlagegesellschaft mit ihren Eigenmitteln und ihrem Ertrag der ordentlichen Kapital- und Ertragsbesteuerung unterstellt wird und Aussch├╝ttungen auf "Gr├╝nderaktien" mit der Couponsteuer belastet werden.

    Fondsleitungen samt Investmentunternehmen in Rechtsform des Anlagefonds einerseits und Investmentunternehmen in Rechtsform der Anlagegesellschaften andererseits werden nach geltendem Recht unterschiedlich besteuert:

    Die Fondsleitung unterliegt bez├╝glich ihres Kapitals (Eigenmittel) und Ertrags der ordentlichen Kapital- und Ertragsbesteuerung sowie bei Aussch├╝ttungen auf Aktien der Couponsteuer. Das von der Fondsleitung verwaltete Verm├Âgen (=Anlagefonds) unterliegt bisher der Kapitalsteuer von einem Promille beziehungsweise f├╝r das zwei Millionen ├╝bersteigende Verm├Âgen der Kapitalsteuer von 0.4 Promille.

    Bei der Anlagegesellschaft wird das Kapital als Ganzes (Eigenmittel und verwaltetes Verm├Âgen) mit einem Promille beziehungsweise f├╝r das zwei Millionen ├╝bersteigende Verm├Âgen mit 0.4 Promille besteuert. Es findet keine Besteuerung des Ertrages statt; von der Couponsteuer ist die Anlagegesellschaft befreit.

Kontakt:
Edgar Nipp
Mitarbeiter der Regierung
Tel.:  +423/236 60 15




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