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Fürstentum Liechtenstein

pafl: Strukturwandel in der Arbeitswelt

Vaduz, 9. April (pafl) -

(ots)

Liechtenstein an Ministertreffen in Luxemburg

Die Minister für Arbeit und
Beschäftigung der europäischen Länder haben von Donnerstag, 7. 
April, bis Samstag, 9. April, an einem informellen Minister-Treffen 
in Luxemburg über Strukturwandel und Umstrukturierungen in der 
modernen Arbeitswelt diskutiert. Im Zentrum der Diskussion standen 
die Bedeutung der Aus- und Weiterbildung sowie die Flexibilisierung 
des Arbeitsmarktes. Für Liechtenstein hat Wirtschaftsminister 
Hansjörg Frick am Treffen teilgenommen.
Die Erfahrungen der meisten europäischen Länder zum 
Strukturwandel in der Arbeitswelt sind dieselben, wie sich 
anlässlich der Ministerkonferenz gezeigt hat. Unterschiede hingegen 
offenbarten sich in der Vorgehensweise, wie die einzelnen Länder auf 
den zunehmenden Strukturwandel reagieren.
Umstrukturierung antizipieren
Als zentrale Stossrichtung der Diskussion hat sich erwiesen, dass 
der Strukturwandel nicht aufgehalten werden kann, sondern 
antizipativ angegangen werden muss. In der Vergangenheit hat 
Strukturwandel oftmals zu Produktivitätssteigerungen und besseren 
Arbeitsplätzen geführt, daher gilt es den gegenwärtigen 
Strukturwandel in derselben Art und Weise positiv zu gestalten.
Wachsende Bedeutung der Bildung
Die Handlungsfelder, die dabei am meisten Erfolg versprechen, 
sind einerseits die Aus- und Weiterbildung, andererseits die 
Flexibilisierung und Deregulierung der Arbeitsmärkte. Insbesondere 
der Bildung kommt hierbei wachsende Bedeutung zu. So können die 
Qualifikationsprofile der Erwerbsfähigen langfristig nur durch 
gezielte Weiterbildung mit den Anforderungsprofilen der sich 
ändernden Arbeitswelt Schritt halten.
Abbau von Bürokratie
"Langfristig lautet die wichtigste Antwort auf den Strukturwandel 
vor allem eine weitere Stärkung der Aus- und Weiterbildung. Kurz- 
und mittelfristig jedoch geht es darum, Bürokratie und Regulierung 
abzubauen, damit ein dynamischer Arbeitsmarkt und 
Arbeitsplatzwachstum erhalten werden können", hielt 
Regierungsrat Hansjörg Frick anlässlich der Konferenz fest.
Als nicht zielführend hingegen hat sich gemäss den Ausführungen 
verschiedener Minister erwiesen, durch den Strukturwandel erzeugte 
Arbeitslosigkeit auf dem Weg der Frühverrentung zu reduzieren.

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