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27.10.2004 – 13:30

Fürstentum Liechtenstein

pafl: Mobilfunk – Studie soll Fragen klären

(ots)

Vaduz, 26. Oktober (pafl) -

An ihrer Sitzung vom 26.
Oktober 2004 hat die Regierung die Anliegen der Gemeinde Triesenberg 
und der Petition zum Thema Mobilfunk im Alpengebiet zur Kenntnis 
genommen und gleichzeitig beschlossen, dass im Zuge der Schaffung 
des Gesetzes über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISG) 
die hierbei zum Ausdruck gebrachten Anliegen angemessen zu 
berücksichtigen sind. Insbesondere sollen die von der Gemeinde 
aufgeworfenen Fragen und die in der Petition gemachten Forderungen 
in einer von einem unabhängigen externen Fachbüro zu erstellenden 
Studie spezielle Beachtung erfahren. Diese Studie soll generell die 
Frage klären, wie das Mobilfunknetz unter der Prämisse möglichst 
geringer Belastung durch nichtionisierende Strahlung zu gestalten 
wäre und ob sich hieraus grundsätzlich die Möglichkeit tieferer 
Grenzwerte ergibt, als sie in der Vernehmlassungsvorlage der 
Regierung zu oben erwähntem Gesetz vorgesehen sind.
Die Gemeinde Triesenberg hat in ihrer Stellungnahme zum 
Vernehmlassungsbericht zur Schaffung des Gesetzes über den Schutz 
vor nichtionisierender Strahlung (NISG) und anlässlich der Sitzung 
vom 18. Oktober 2004 mit Vertretern der Regierung, des Amtes für 
Umweltschutz und des Amtes für Kommunikation geäussert, dass sie für 
eine möglichst geringe Strahlenbelastung in den Siedlungsgebieten 
Malbun und Steg eintritt, dass sie es als ausreichend erachtet, wenn 
im besiedelten Alpengebiet das Telefonieren mittels Mobilfunk im 
Freien gewährleistet ist und dass sie im nicht besiedelten 
Alpengebiet keine Erhöhung der Versorgung wünscht. Mit der Petition 
wird gefordert, dass in Triesenberg ohne Zustimmung der Bevölkerung 
keine weiteren Mobilfunkantennen (GSM und UMTS) aufgestellt werden 
dürfen, dass die heutigen Mobilfunkantennen beim Tunnel und jene in 
Malbun abgebrochen werden müssen und dass in Triesenberg und im 
Alpengebiet eine Maximalbelastung von 0,02 V/m eingehalten wird.
Der Beschluss der Regierung ist ein weiterer Schritt in Richtung 
einer vertieften Auseinandersetzung mit der Thematik der 
Strahlenbelastung und somit mit einem verantwortungsvollen Umgang 
mit der Gesundheit der Menschen. Zu diesem Zweck wird das Thema 
Gesundheitsschutz und Grenzwerte in verschiedener Hinsicht 
untersucht. Im November werden in diesem Zusammenhang Gespräche mit 
den Liechtensteinischen Kraftwerken und der Ärztekammer geführt.

Kontakt:

Johann Pingitzer
Tel.: +423/23660 44
johann.pingitzer@mr.llv.li

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