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DEZA: Die Schweiz hilft Vertriebenen im Abchasienkonflikt

        Bern (ots) - Die humanitäre Hilfe zur Unterstützung der
Vertriebenen im  zehnjährigen Abchasienkonflikt wird erhöht. Walter
Fust, Direktor  der DEZA, hat nach einem Besuch der
Vertriebenenlager in den  Konfliktzonen Georgiens und nach
Gesprächen mit den lokalen Behörden  sowie der UNO-Beobachtermission
Nothilfe in der Höhe von 600'000  Franken zugesagt. Diese Mittel
sollen zur Rehabilitation von völlig  desolaten Unterkünften intern
vertriebener Familien, Alter und Ge- brechlicher verwendet werden.
Insgesamt hat somit die DEZA ihr  Georgien-Budget im humani-tären
Bereich von 2 Mio Franken für das  laufende Jahr auf 2,6 Mio Franken
aufgestockt.

  Zusätzlich wird die DEZA in der technischen Zusammenarbeit ein   Programm zur Unterstützung von lokalen Initiativen zur   Einkommensförderung in der örtlichen Landwirtschaft realisieren   sowie die Arbeit von Frauen-Selbsthilfegruppen unterstützen.   Umgesetzt werden die Projekte vom DEZA-Koordinationsbüro in Tiflis   gemeinsam mit internationalen und lokalen Nichtregie- rungsorganisationen.

DIREKTION FÜR ENTWICKLUNG UND ZUSAMMENARBEIT (DEZA) Medien und Kommunikation

Zusätzliche Auskünfte sind erhältlich bei: Joachim Ahrens, DEZA- Sprecher, Tel. 031 - 322 35 59



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