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Interseroh AG: Umsatz- und Ergebnissteigerung im ersten Quartal

Köln (ots)

Umsatz und Ergebnis
Die Dienstleistungs- und Rohstoffhandelsgruppe Interseroh, Köln, 
hat Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal 2008 gegenüber dem 
Vorjahresvergleichszeitraum abermals gesteigert. Der konsolidierte 
Konzernumsatz stieg in den ersten drei Monaten um 20,59 Prozent auf 
527,0 Mio. Euro (Vj.: 437,0 Mio. Euro).
Der Umsatz im Segment Stahl- und Metallrecycling kletterte von 
305,9 Mio. Euro auf 405,1 Mio. Euro. Der Bereich Dienstleistung trug 
69,4 Mio. Euro zum Umsatz bei (Vj.: 93,1 Mio. Euro). Im 
Geschäftsbereich Rohstoffhandel stieg der Umsatz von 46,4 Mio. Euro 
auf 61,0 Mio. Euro. Zwischen den Segmenten war ein Betrag von 8,5 
Mio. Euro zu konsolidieren (Vj.: 8,5 Mio. Euro).
Das EBT erhöhte sich von 16,6 Mio. Euro im ersten Quartal 2007 auf
jetzt 17,3 Mio. Euro, das EBIT von 17,8 Mio. Euro auf 19,5 Mio. Euro.
Stahl- und Metallrecycling
Zum kräftigen Umsatzschub im Segment Stahl- und Metallrecycling 
trugen einerseits die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum höheren 
Preise für Stahl- und Metallschrotte bei. Andererseits konnten mit 
den im Geschäftsjahr 2007 getätigten Erwerben neuer Standorte die 
vermarkteten Mengen ausgebaut werden.
Dienstleistung
Die Dienstleistungen entwickelten sich positiv. Allerdings standen
die Margen weiterhin unter Druck. Im Bereich des 
Verkaufsverpackungsrecyclings wurde infolge des aggressiven und 
teilweise nicht kostendeckenden Preiswettbewerbs einiger Wettbewerber
bewusst auf Umsatz verzichtet.
Rohstoffhandel
Eine Erhöhung der vermarkteten Tonnage durch die weitere 
Akquisition freier Handelsmengen und steigende Altpapierpreise trugen
auch in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres zum 
Umsatzwachstum in diesem Segment bei. Leicht gesunkene Tonnagen 
aufgrund von Mindermengen aus dem Dienstleistungsgeschäft bei 
gleichzeitig leichten Preissteigerungen kennzeichneten den Markt für 
Kunststoffe. Die gehandelten Tonnagen an Althölzern sanken im 
Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum. Grund dafür ist die 
Veräußerung des Standortes Lünen zum Ende des Geschäftsjahres 2007. 
Anhaltend technische Probleme und daraus resultierende 
Verlusterwartungen hatten zur Trennung von diesen Aktivitäten 
geführt. Die Holzkontore Saarland, München und Leipzig sind noch 
nicht in Umsatz und Ergebnis einbezogen. Die Annahmepreise und 
Vermarktungspreise standen wegen der hohen Nachfrage nach Althölzern 
unter Druck.
Im März des laufenden Geschäftsjahres hat die Interseroh Rohstoffe
GmbH, vorbehaltlich der Zustimmung des Kartellamtes, die Mehrheit am 
international tätigen Altkunststoffhändler und -aufbereiter RDB GmbH,
Aukrug, übernommen.
Auswirkungen auf Nettoverschuldung, Working Capital und 
Bilanzsumme
Höhere Preise im ersten Quartal 2008 für Stahl- und Metallschrotte
sowie für Altpapier und Kunststoffe ließen das Working Capital sowie 
die Nettoverschuldung im Vergleich zum Stichtag 31. Dezember 2007 
entsprechend steigen. Es bleibt allerdings genügend Raum für das 
weitere geplante Wachstum. Die Bilanzsumme erhöhte sich mit 
steigendem Working Capital sowie Investitionen in langfristige 
Vermögenswerte.
Mitarbeiter
Die Anzahl der Mitarbeiter der Interseroh-Gruppe wuchs von 1.670 
im ersten Quartal 2007 auf 1.820 zum Stichtag 31. März 2008. Davon 
arbeiteten 1.157 Mitarbeiter (Vorjahresvergleichswert: 1.011) im 
Unternehmenssegment Stahl- und Metallrecycling, 391 im Bereich 
Dienstleistung (Vj.: 371)  sowie 272 Mitarbeiter im Segment 
Rohstoffhandel (Vj.: 285).
Ausblick
Interseroh rechnet im Geschäftsbereich Stahl- und Metallrecycling 
weiterhin mit Preisen auf hohem Niveau. Durch externes Wachstum soll 
das Segment auch 2008 weiter ausgebaut werden.
Dem nicht kostendeckenden Preiswettbewerb einiger Wettbewerber 
beim Verkaufsverpackungsrecycling wird Interseroh nicht folgen. 
Vielmehr setzt der Vorstand auch zukünftig auf eine qualitativ 
hochwertige und ertragreiche Strategie. Es ist davon auszugehen, dass
sich der Markt mit der fünften Novelle der Verpackungsverordnung zum 
1. Januar 2009 stabilisieren wird.
Im Segment Rohstoffhandel werden sinkende Papierpreise sowie 
stabile Kunststoffpreise erwartet. Interseroh will ihre Mengen durch 
weitere Akquisitionen freier Handelsmengen ausbauen.
Aufgrund steigender Rohstoffpreise im zweiten Quartal 2008 
erwartet der Vorstand bei sonst gleichbleibenden Marktbedingungen 
eine insgesamt gute Ertragsentwicklung.
Pressekontakt:

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INTERSEROH AG, Investor Relations, Stollwerckstraße 9a, 51149 Köln
Telefon: +49 2203 9147 1241 / 1264, Fax: +49 2203 9147 1406
E-Mail: aktie@interseroh.com

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