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Australien: Erstes Land mit positiver Empfehlung für Intercells Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis

  Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
  europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
Neue Produkte
12.12.2008
» Das "Australian Drug Evaluation Committee" (ADEC) hat eine positive
Empfehlung hinsichtlich der Zulassung von Intercells erstem Produkt, 
einem neuen Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis, abgegeben » 
Weitere Marktzulassungen in Europa und in den USA werden für   
Dezember 2008 erwartet » Der neue Impfstoff ist für Reisende und die 
Bevölkerung in endemischen   Gebieten bestimmt
Wien/Österreich, 12. Dezember 2008 - Die Intercell AG (VSE: ICLL) gab
heute bekannt, dass das Australian Drug Evaluation Committee (ADEC) 
eine positive Empfehlung hinsichtlich des neuen Impfstoffs gegen 
Japanische Enzephalitis abgegeben hat. Diese Empfehlung durch ADEC 
ist die Basis für die endgültige Zulassung des JE-Impfstoffs durch 
die Therapeutic Goods Administration (TGA) in Australien. Die TGA ist
jene Behörde, die für die Beurteilung und Prüfung von neuen 
Behandlungsformen verantwortlich ist. Die TGA berücksichtigt bei 
ihrer Entscheidung den Rat und die Empfehlung des ADEC. Das ADEC 
empfiehlt den JE-Impfstoff von Intercell zur aktiven Immunisierung 
gegen das Japanische Enzephalitis-Virus bei Personen, die 18 Jahre 
oder älter sind. JESPECT sollte an Personen verabreicht werden, die 
planen, sich in endemischen Gebieten aufzuhalten oder dorthin zu 
reisen, wo JE verbreitet ist.
Intercell ist im Begriff, die erfolgreiche Durchführung mehrerer 
parallel laufender Zulassungsprozesse auf allen wichtigen Märkten für
Reisende und Militärangehörige voranzutreiben. Die Zulassungen für 
die Märkte in den USA und Europa werden noch vor Ende des Jahres 
erwartet. Die Japanische Enzephalitis ist eine Krankheit, die für 
rund 30% der an JE erkrankten Menschen tödlich verläuft. Darüber 
hinaus stellt sie für Reisende eine zunehmende Bedrohung dar. Reisen 
in ländliche Gebiete, wo die Krankheit häufiger auftritt, nehmen zu, 
und der Klimawechsel die Zunahme an Moskitos, die Japanische 
Enzephalitis übertragen.
"Dies ist ein bedeutendes Ereignis für Intercell. Durch den 
JE-Impfstoffs kann der Bedarf an einem effektiven und sicheren Schutz
vor Japanischer Enzephalitis gedeckt werden - und zwar nicht nur für 
Reisende, sondern auch für Menschen, die in endemischen Gebieten 
leben", sagte Gerd Zettlmeissl, Chief Executive Officer der Intercell
AG. "Wir sind nach wie vor sehr optimistisch, dass weitere positive 
Entscheidungen in den USA und Europa noch in diesem Jahr folgen."
Der Impfstoff von Intercell ist ein gereinigtes, inaktiviertes 
Produkt zur aktiven Immunisierung gegen virale Infektionen mit 
Japanischer Enzephalitis. Der Impfstoff wird in am 
Produktionsstandort der Intercell AG in Schottland hergestellt und 
basiert nicht auf lebenden Organismen, sondern auf Gewebekulturen.
Japanische Enzephalitis
Die Japanische Enzephalitis ist eine durch Moskitos übertragene 
Infektion mit jährlich 30.000 bis 50.000 Fällen und 10.000 bis 15.000
Toten. Bis zu 50% der Überlebenden haben permanente neurologische 
Folgeschäden. Japanische Enzephalitis ist die Hauptursache für virale
neurologische Krankheiten und Behinderungen, und die häufigste virale
Enzephalitis in Asien. Die Krankheit tritt am häufigsten in einigen 
Entwicklungsländern Asiens auf. Zum jetzigen Zeitpunkt ist keine 
effektive Therapie möglich - nur eine Impfung kann die Krankheit 
wirksam verhindern. Obwohl es in der Vergangenheit auch andere 
Impfstoffe gab, wurde die Anwendung dieser Produkte aufgrund von 
Berichten über neurologische Reaktionen massiv eingeschränkt.
Der neuartige Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis von Intercell
Intercells neuartiger prophylaktischer Impfstoff gegen Japanische 
Enzephalitis (IC51) ist eine gereinigte, inaktivierte Vakzine zur 
aktiven Immunisierung gegen das Japanische Enzephalitis-Virus (JEV). 
In den endemischen Gebieten leben über 3 Milliarden Menschen. Das JEV
bleibt dort virulent und hat sich inzwischen auch auf Länder 
ausgebreitet, die vorher nicht betroffen waren. Im Rahmen eines 
Forschungs- und Entwicklungsabkommens (Collaborative Research and 
Development Agreement, CRADA) wurde der Impfstoff von Intercell 
gemeinsam mit dem amerikanischen Walter Reed Army Institute of 
Research (WRAIR) über 10 Jahre entwickelt.
In den erfolgreich abgeschlossenen, entscheidenden Phase III-Studien 
hat der IC51-Impfstoff von Intercell ein günstiges Sicherheits- und 
Immunogenitätsprofil (vergleichbar mit der Placebo-Gruppe) sowie ein 
hervorragendes Verträglichkeitsprofil gezeigt. Die Ergebnisse der 
Studie wurden im Dezember 2007 im medizinischen Fachmagazin "The 
Lancet" veröffentlicht. » Die Immunogenität von IC51 war vergleichbar
mit jener des in den USA   zugelassenen Produktes JE-VAX® » IC51 
zeigte insgesamt ein dem Placebo vergleichbares klinisches   
Sicherheitsprofil » Weiterhin zeigte IC51 ein hervorragendes lokales 
Verträglichkeitsprofil   in dieser Kopf-an-Kopf-Studie mit JE-VAX®

Rückfragehinweis:

Intercell AG
Lucia Malfent
Head of Corporate Communications
Tel. +43 1 20620-1303
lmalfent@intercell.com

Branche: Biotechnologie
ISIN: AT0000612601
WKN: A0D8HW
Index: ATX Prime, ATX
Börsen: Wiener Börse AG / Amtlicher Handel

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