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Weitere Angebotsverbesserungen im öffentlichen Regionalverkehr

Luzern (ots)

Das Angebot des öffentlichen Verkehrs im Kanton
Luzern wird auf das Fahrplanjahr 2001/2002 hin weiter verbessert. Der
Regierungsrat hat das vom Verkehrs- und Baudepartement beantragte
Angebot genehmigt. Neben der Einführung von Regionalexpresszügen
zwischen Luzern und Olten und weiterer Direktzüge ins Luzerner
Hinterland werden zusätzliche Wochenendangebote geschaffen und
diverse Taktlücken geschlossen. Die Angebotsveränderungen im
öffentlichen Regionalverkehr gelten ab Fahrplanwechsel vom 10. Juni
2001 für 19 Monate bis Dezember 2002.
Ziel der Angebotsverbesserungen im öffentlichen Regionalverkehr
ist es, die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs weiter zu
erhöhen, Kapazitätsengpässe und Taktlücken abzubauen und bisher nicht
erschlossene Gebiete an den öffentlichen Verkehr anzubinden.
Zahlreiche der über 300 Begehren, die im Rahmen der
Fahrplanvernehmlassung eingereicht wurden, konnten erfüllt werden.
Der Bestellumfang für das Fahrplanangebot im öffentlichen
Regionalverkehr für das 19-monatige Fahrplanjahr 2001/02 beträgt über
164 Mio. Franken. Davon trägt der Kanton Luzern zusammen mit den
Luzerner Gemeinden 34 Mio. Franken.
Regionalexpresszug bringt Fahrzeitgewinn
Die wesentlichste Änderung betrifft die Einführung des
Regionalexpresszuges (RX) Luzern-Olten mit einem Fahrzeitgewinn von
11 Minuten und optimalen Anschlüssen in Olten (von/nach Bern und
Basel) und Luzern (von/nach Zürich). Als direkte Folge dieser neuen
Verbindung wird die Gemeinde Rothenburg mit weiteren zusätzlichen
Buskursen zwischen Rothenburg und Luzern zu Pendlerzeiten bedient.
Auch die Gemeinde Wikon wird mit zusätzlichen Busverbindungen an die
RX-Halte in Reiden angebunden. Dadurch profitieren auch diese beiden
Gemeinden trotz Wegfall der RX-Halte vom neuen Angebot.
Konsequenter Taktfahrplan für das Seetal
Mit der Fertigstellung des Kreuzungsgeleises in Waldibrücke kann
das Angebot im Seetal systematisiert und gleichzeitig weiter
verdichtet werden (hautsächlich auf dem Abschnitt Luzern-Hochdorf).
Ebenfalls dürfte die zusätzliche Abendverbindung Luzern-Beinwil nach
Mitternacht auf breite Zustimmung stossen, da dadurch der
Bahnersatzbus Hochdorf-Mosen-Altwis ersetzt werden kann.
Zwei neue Direktverbindungen ins Luzerner Hinterland
Das Luzerner Hinterland erhält zwei weitere Direktverbindungen am
Morgen und Nachmittag, eine weitere Verdichtung am Abend und eine
attraktive Mitternachtsverbindung am Freitag und Samstag von Luzern
nach Huttwil.
Verbesserungen für Pendler und Ausflügler
Bei den Bussen betreffen die wichtigsten Änderungen die Achse
Luzern-Beromünster mit weiteren Entlastungsbussen in den
Pendlerzeiten sowie der Einführung des Halbstundentaktes am Sonntag.
Auf den Achsen Luzern-Neuenkirch und Luzern-Udligenswil werden
ebenfalls weitere Entlastungskurse zu Pendlerzeiten gefahren.
Änderungen bei der Linienführung bzw. bei der Betriebsart gibt es
auf der Strecke Hochdorf-Römerswil: die Linie wird bis Herlisberg
verlängert und am Sonntag verkehrt ein Bedarfsbus auf Bestellung,
womit diese attraktive Ausflugsgegend auch am Sonntag zu einem
Angebot im öffentlichen Verkehr kommt. Auch nach Wiliberg wird am
Samstag und Sonntag zukünftig ein Rufbus, nach vorheriger Anmeldung,
verkehren. Die Linie Luzern-Neuenkirch wird dreimal täglich bis zum
Bahnhof Sempach-Neuenkirch verlängert und schliesst dort an den RX
nach Sursee-Olten an.
Auch die Achse Luzern-Wolhusen-Langnau weist weitere
Verbesserungen auf: Das Angebot der Linie Malters-Schwarzenberg
richtet sich stärker auf die Pendler aus und ermöglicht mit einem
besseren Wochenendangebot den Sonntagsausflug mit dem öffentlichen
Verkehr zu unternehmen. Am Wochenende wird Romoos besser bedient und
unter der Woche erhält Bramboden einen Rufbus. Von Sörenberg her wird
am Morgen ein zusätzlicher Kurs nach Schüpfheim geführt.
Nach dem Vorbild des Publicars Sursee, der übrigens mit der
Einbindung der Gemeinde Wilihof weiter ausgedehnt wird, erhält die
Region Zell/Huttwil einen Publicar. Dadurch werden die
fahrplanmässigen Angebote auf den Linien Hüswil-Luthern Bad und
Zell-St. Urban reduziert. Wenn keine fahrplanmässigen Busse fahren,
verkehrt dafür der Publicar nach Voranmeldung und in der ganzen
Region, auch über die Kantonsgrenze hinaus.
Die detaillierten Angebotsveränderungen können unter  vta@lu.ch
oder Tel. 041/318 12 12 verlangt werden.

Kontakt:

Yvonne Schuler, wiss. Mitarbeiterin Öffentlicher
Verkehr, Verkehrs- und Tiefbauamt des Kantons Luzern,
Tel. 041 318 11 46.

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