Terumo BCT

Terumo BCT schließt sich CANCER-ID Konsortium an

Öffentlich-private Partnerschaft möchte blutbasierte Biomarker standardisieren und klinisch validieren

Lakewood, Colorado (ots/PRNewswire) - Terumo BCT (https://www.terumobct.com/), ein globaler Marktführer für Blutkomponenten, therapeutische Apherese und zelluläre Technologie, kündigte heute an, CANCER-ID (http://www.cancer-id.eu/) beigetreten zu sein, ein öffentlich-privates europäisches Konsortium, dessen Arbeit sich auf die Einführung standardisierter Protokolle und klinischer Validierung für blutbasierte Biomarker bei Krebserkrankung konzentriert. CANCER-ID wird von der Innovative Medicines Initiative (IMI) (http://www.imi.europa.eu/) gefördert und führt 38 Partner aus 13 Ländern zusammen.

Eine Krebsbehandlung wird oft durch eine späte Diagnose, Mangel an Prognoseindikatoren und der begrenzten Möglichkeit erschwert, die Behandlung zu überwachen und persönlich auszurichten. Das Ziel des Konsortiums ist es, den klinischen Nutzen von flüssigen Biopsien durchzusetzen, wobei es sich um nicht-invasive Bluttests handelt, die zirkulierende Tumorzellen (ZTZs) und Fragmente von Tumor-DNA erkennen, die vom Primärtumor oder metastatischen Stellen in das Blut gelassen werden.

ZTZs sind vielversprechende Biomarker für die Erkennung und Diagnose von systemischen Krebserkrankungen. ZTZs bergen das Potenzial, Ärzten und Wissenschaftlern zu helfen, die molekulare Signatur eines Tumors von Einzelpatienten im Laufe der Zeit aufzuzeichnen, das Ansprechen von Tumoren auf die Therapie zu beobachten und Targets für die Entwicklung individualisierter Therapien zu identifizieren. Bislang hat die seltene Erkennung von ZTZs die klinische Implementierung und den potenziellen Nutzen von flüssigen Biopsien für die Krebsdiagnose und -therapie erschwert.1

Terumo BCTs Spectra Optia® Apheresis System (https://www.terumobct.com/spectra-optia), ein FDA-zugelassenes und CE-gekennzeichnetes Gerät für die therapeutische Apherese und für Verfahren zur Zellenentnahme, wird aktuell in Krankenhäusern und Apherese-Zentren auf der ganzen Welt eingesetzt. Spectra Optia wird in die Forschungsbemühungen von CANCER-ID einbezogen, die diagnostische Leukapherese (DLA) bezüglich ihrer Tauglichkeit zum Erfassen und zur Gewinnung größerer Mengen von ZTZs zu bewerten1. Durch diese Forschung kann dem Spectra Optia-System womöglich in zukünftigen Diagnoseprozessen eine Rolle zugeschrieben werden.

Terumo BCT freut sich über eine Partnerschaft mit CANCER-ID, wodurch die Mission des Konsortiums gefördert wird, Standards zu entwickeln und eine klinische Validierung durchzuführen, um eine breite Einführung von zuverlässigen molekularen Analysen aus flüssigen Biopsien zu ermöglichen.

"Wir freuen uns, in CANCER-ID als Branchenpartner einbezogen zu werden und das Spectra Optia-System als potenzielles neues Instrument für Ärzte bereitzustellen, sowie sie um eine Verbesserung der Diagnose und Behandlung dieser Erkrankung bemüht sind. Als ein Partner des Konsortiums vertiefen wir unser Engagement gegenüber Forschung und Innovation, die personalisierte Medizin mit einem spezifischen Fokus auf Immunonkologie vorantreibt", kommentierte Monte Smith, Vice President, Global Therapeutic Systems, Terumo BCT.

Dr. Thomas Schlange, Senior Biomarker Scientist, Global Biomarker Research, Bayer Pharma AG, sagte: "CANCER-ID ist ein hervorragendes Beispiel einer öffentlich-privaten Partnerschaft, die Forschungszusammenarbeit ermöglicht, um eine moderne Krebsbehandlung zu entwickeln. Dieses Konsortium führt ein internationales Team globaler Biomarker-Experten zusammen, das weit über die traditionellen 'Einzelkooperationen' zwischen Industrie und akademischen Kreisen hinausreicht."

Auf CANCER-IDs anfängliche Bewertungsphase folgt eine klinische Phase, die bis 2020 geht und darauf abzielt, die Nutzung von flüssigen Biopsien bei der Bewertung des Fortschritts von Lungen- und Brustkrebsbehandlungen durchzusetzen.

1Fischer JC, et al. Proc.Natl. Acad. Sci. U.S.A. 2013; 110:16580-16585.

Rechtlicher Hinweis: Diese Pressemitteilung reflektiert die Ansicht des Verfassers und hält weder die IMI noch die Europäische Union, die EFPIA oder andere angeschlossene Partner für den Gebrauch der hierin enthaltenen Informationen verantwortlich.

Informationen zu Terumo BCT

Terumo BCT, ein globaler Marktführer für Blutkomponenten-, therapeutische Apherese und zelluläre Technologien, ist das einzige Unternehmen mit der einzigartigen Kombination von Aphereseentnahme, manueller oder automatischer Vollblutverarbeitung und Technologien zur Reduktion von Krankheitserregern. Wir glauben an das Potenzial von Blut, für Patienten noch mehr leisten zu können, als es bereits tut. Diese Überzeugung dient als Inspirationsquelle für unsere Innovationen und stärkt unsere Zusammenarbeit mit Kunden.

Informationen zur Innovative Medicines Initiative (IMI)

Dieses CANCER-ID-Projekt hat Fördermittel von der Innovative Medicines Initiative 2 Joint Undertaking unter der Fördernummer No 115749 erhalten. Dieses gemeinsame Unterfangen erhält Unterstützung vom Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union sowie von der EFPIA. IMI (http://www.imi.europa.eu/) arbeitet an einer Verbesserung der Gesundheit durch die beschleunigte Entwicklung von und Patientenzugang zu innovativen Medikamenten, insbesondere in Gebieten, wo ein ungedeckter medizinischer oder sozialer Bedarf besteht. Dies wird durch eine Kollaboration mit den Hauptakteuren ermöglicht, die in Gesundheitsforschung involviert sind, einschließlich Universitäten und anderen Branchen, Klein- und mittelständischen Unternehmen (KMUs), Patientenorganisationen und Regulierungsbehörden für Medikamente.

IMI ist eine Partnerschaft zwischen der Europäischen Union und der europäischen Pharmaindustrie und wird durch die European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA) repräsentiert. Durch das IMI 2-Programm verfügt IMI für den Zeitraum von 2014 bis 2024 über ein Budget von 3,3 Milliarden Euro. Die Hälfte davon stammt vom Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union. Die andere Hälfte kommt von Großunternehmen, hauptsächlich aus der Pharmaindustrie. Diese erhalten keine EU-Fördermittel, aber tragen zum Projekt durch Sachleistungen bei, wie z. B. durch die Zeit ihrer Forscher oder Zugang zu Forschungseinrichtungen bzw. -ressourcen.

Medienkontakt
Bradley Hein, Terumo BCT
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