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DCH wird kein Angebot für die Privatisierung der Hafenanlage von Odessa einreichen: (offizielle Erklärung des Unternehmens)

Kiev, Ukraine (ots/PRNewswire) - Die DCH-Gruppe mit ihrer maßgeblichen Erfahrung beim Umgang mit industriellen Anlagen (einschließlich der chemischen Industrie) hat wiederholt ihr Interesse bekundet, die Aktien von Odessa Port Plant PSC zu erwerben. In Zusammenhang damit wurde entschieden, die Möglichkeit der Teilnahme an der Ausschreibung zur Privatisierung zu erwägen, die vom ukrainischen Staatsvermögensfonds für den 14. Oktober 2016 anberaumt wurde.

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Nach der Einreichung einer Bewerbung und der Unterzeichnung einer Geheimhaltungsvereinbarung mit SPF und OPP erlangte DCH Zugriff auf Informationen über die Aktivitäten der Anlage einschließlich Berichte von Beratern, die das Unternehmen auf seine Privatisierung vorbereitet haben. DCH führte zusammen mit Wirtschaftsprüfern von PwC eine Finanzprüfung von Odessa Port Plant PSC durch.

Die DCH-Gruppe schätzt die Arbeit und die Bemühungen des ukrainischen Staatseigentumsfonds sehr, die unternommen wurden, um Odessa Port Plant PSC auf die Ausschreibung vorzubereiten. Allerdings erhielten wir während der Durchführung der analytischen Arbeit zusätzliche Informationen zu finanziellen und wirtschaftlichen Aktivitäten des Unternehmens, die nicht im Text der amtlichen Verlautbarung des Staatseigentumsfonds, den Einzelheiten der Privatisierung, Nr. 87 (1003) vom 31. Oktober 2016 erwähnt wurden. Diese Informationen sind für den Investor von großer Bedeutung.

Es kam nämlich zu Tage, dass die tatsächlichen Verbindlichkeiten nicht weniger als 85 Mio. US-Dollar betragen und sich nach der pessimistischsten Schätzung auf über 350 Mio. US-Dollar belaufen könnten. Dies erhöht den Kaufpreis von OPP für mögliche Käufer praktisch auf 550 Mio. US-Dollar und mehr vor dem Hintergrund des Preises der zum Verkauf stehenden Aktien des Unternehmens. Darüber hinaus hat das Antimonopol-Komitee der Ukraine eine Untersuchung des Unternehmens angeordnet; das Vollstreckungsverfahren wurde am 20. September 2016 eingeleitet und Informationen dazu sind in den öffentlich zugänglichen Akten des Justizministeriums der Ukraine zu finden.

Wir bedauern zutiefst, dass der Staatseigentumsfonds der Ukraine Vertretern von DCH keine Gelegenheit zur Teilnahme an den persönlichen Verhandlungen über die Bedingungen des Erwerbs von OPP-Aktien gegeben hat. Das Resultat ist, dass unsere Vorschläge bezüglich kontroverser Punkte nicht diskutiert wurden und die Punkte selbst ungelöst blieben, da keine Kompromisslösung entwickelt wurde.

Daher wurde der gesamte Text unserer 15 Kommentare schriftlich an den Staatseigentumsfonds der Ukraine übermittelt. Unter Berücksichtigung alles vorstehend Genannten stellt der Erwerb der Aktien von Odessa Port Plant PSC mit seinen verlustbringenden Aktivitäten, substanziellen Verbindlichkeiten und ihrem kontinuierlichen Anwachsen sowie der ungelösten und vagen Situation im Hinblick auf entscheidende Punkte der Aktivitäten des Unternehmens ein hohes Risiko für DCH dar, seine Investition zu verlieren.

Aus diesem Grund zieht die DCH-Gruppe seine Bewerbung für die Übernahme des Aktienpakets des Unternehmens zu den Bedingungen, die vom Staatseigentumsfonds der Ukraine angeboten wurden, zurück. Gleichzeitig möchte DCH seine Interesse an einer zukünftigen Akquisition von OPP und seine Bereitschaft unterstreichen, in dieser Angelegenheit weiter zu kooperieren.

Kontakt:

DCH-Pressedienst
Anna Stetsenko
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