UNIQA Insurance Group AG

EANS-News: UNIQA Insurance Group AG
Ökonomische Kapitalquote

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Unternehmen

UNIQA ist gut aufgestellt betreffend die strengeren Kapitalregeln für
europäische Versicherer ab 2016
 
 
. UNIQA Group veröffentlicht als erste österreichische Versicherungsgruppe
Bericht zur ökonomischen Solvenz Ausstattung entsprechend Solvency II
 
. Ökonomische Kapitalquote (ECR-Quota) nach internem Ansatz 2013 bei soliden 
161 Prozent
 
. UNIQA bewertet Staatsanleihen nicht als risikolos und sichert auch diese
Assets zusätzlich mit Kapital ab
 
. Schrittweise Umsetzung des langfristigen Strategieprogramms UNIQA 2.0,
verändertes Zinsniveau und Kapitalerhöhung durch Re-IPO stärken das ökonomische
Eigenkapital
 
 
Als erste österreichische Versicherungsgruppe veröffentlicht die UNIQA Group den
Bericht zur ökonomischen Solvenz Ausstattung (ECR Bericht) mit den Kennzahlen
des ökonomischen Kapitalmodells. Die ökonomische Sichtweise entspricht den
Vorgaben von Solvency II - den bevorstehenden strengeren
Eigenkapitalvorschriften für europäische Versicherer, die ab 2016 gültig sein
werden.
 
Die ökonomische Kapitalquote der UNIQA Group, als Gradmesser für die
Kapitalisierung, lag mit 31.12.2013 bei 161 Prozent und damit - gemäß der
Risikostrategie des Unternehmens - auf solidem Niveau. Die ökonomische
Kapitalquote ergibt sich aus dem Verhältnis der ökonomischen Eigenmittel (4.442
Millionen Euro) und dem ökonomischen Eigenmittelerfordernis (2.762 Millionen
Euro) nach dem internen Kapitalansatz. Im ökonomischen Eigenkapital werden Tier
1 Kapital (Kernkapital) und Tier 2 Kapital (Ergänzungskapital) zusammengefasst.
Der ökonomische Eigenmittelbedarf wiederum beziffert den theoretischen Bedarf an
Eigenmittel im Fall eines extremen Stressszenarios.
 
UNIQA CRO Kurt Svoboda: ,,UNIQA ist auf Solvency II und alle Rahmenbedingungen
schon heute sehr gut vorbereitet. Unsere Kapitalquote befindet sich im optimalen
Zielbereich, weil wir Stressszenarien abfedern können und auch unsere
Kapitalkosten verdienen. Das bestätigt, dass UNIQA sehr gut auf das existente
Geschäftsmodell ausgerichtet ist. Wir sind mit diesen Ergebnissen auf einem
guten Weg, um neben den regulatorischen Anforderungen auch die Anforderungen von
Standard & Poor's für ein Zielrating ,A bis AA' zu erfüllen."
 
Svoboda zur anhaltenden Diskussion um die Bewertung von Staatsanleihen unter
Solvency II: ,,UNIQA hat schon vor längerer Zeit begonnen Staatsanleihen als
nicht risikolos einzustufen und sichert diese auch im internen ECR Modell mit
Kapital entsprechend ab. Damit sind wir strenger als es im Standardmodell der
europäischen Aufsichtsbehörde EIOPA (EuropeanInsurance and Occupational Pensions
Authority)vorgesehen ist. Das drückt natürlich unsere Kapitalquote ein wenig
nach unten, es entspricht aber - aus unser Sicht und durch aktuelle
Wirtschaftsmeldungen bestätigt - viel besser der realen Risikosituation."
 

UNIQA 2.0 Strategie geht auf
UNIQA hat im Rahmen des langfristigen Strategieprogramms UNIQA 2.0
bereits eine Vielzahl an Maßnahmen eingeleitet, die sich an den ab 2016
geltenden strengeren Kapitalregeln orientieren.
 
So hat UNIQA in den letzten Jahren unter anderem ein nachhaltiges Asset-
Liability-Management forciert und damit das Marktrisiko und daraus vor allem das
Zinsänderungsrisiko deutlich reduziert.
UNIQA hat zudem schon vor einigen Jahren einen umfassenden Risk-Return-Ansatz
implementiert und orientiert sich auch bei der Unternehmenssteuerung an Solvency
II.
 
Solvency II fordert europäische Versicherer
Mit Solvency II kommen ab 1. Jänner 2016 nicht nur strengere Kapitalvorschriften
auf die europäische Versicherungsbranche zu. Zusätzlich müssen die Versicherer
unter anderem komplexe Kalkulationsmethoden zur Quantifizierung des gehaltenen
Risikos einsetzen, spezifische Investmentregeln befolgen, die Governance auf das
Regelwerk ausrichten, Prinzipien für das interne Kontrollsystem aufstellen und
eine adäquate Risikosteuerung implementieren sowie umfassenden Dokumentations-
und Veröffentlichungspflichten nachkommen. 
 
Svoboda: ,,Die neuen Standards und Kapitalregeln sind ab Anfang 2016 zu
erfüllen. Wir haben uns schon sehr früh diesen Herausforderungen gestellt. Neben
der Entwicklung unseres Economic Capital Modells und unseren
Risikosteuerungsmaßnahmen haben wir auch einen großen Teil der zusätzlichen
Anforderungen - vor allem im Governance Bereich -bereits umgesetzt."
 
B & W Deloitte GmbH hat einen unabhängigen Review der Own Funds und Economic
Capital Requirement  durchgeführt.
 
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:
Diese Mitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der
UNIQA Group beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis
aller uns zum aktuellen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen
getroffen wurden. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, so
können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen
abweichen. Eine Gewähr kann für diese Angaben daher nicht übernommen werden.
 
 
UNIQA 2.0
UNIQA 2.0 ist ein langfristiges Strategieprogramm, welches das Unternehmen seit
Mai 2011 umsetzt. UNIQA hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Kunden bis 2020
auf 15 Millionen zu erhöhen, und das EGT von 2012 bis 2015 um bis zu 350
Millionen Euro zu steigern. Das Unternehmen konzentriert sich dabei auf sein
Kerngeschäft als Erstversicherer in seinen Kernmärkten Österreich und Zentral-
und Osteuropa (CEE). Das Geschäftsmodell ist auf rentables Wachstum und
nachhaltige Wertschöpfung in diesen Märkten ausgerichtet. UNIQA will die
Profitabilität von UNIQA Österreich steigern, die Produktivität der Raiffeisen
Versicherung Österreich erhöhen sowie das Wachstumspotenzial in CEE nutzen und
implementiert einen konsequenten Risk-Return-Ansatz. 
 
UNIQA
Die UNIQA Group ist eine der führenden Versicherungsgruppen in ihren Kernmärkten
Österreich und Zentral- und Osteuropa (CEE). 22.000 Mitarbeiter und exklusive
Vertriebspartner betreuen in 19 Ländern rund 9,3 Millionen Kunden. In Österreich
ist UNIQA mit einem Marktanteil von rund 22 Prozent der zweitgrößte
Versicherungskonzern. In der Wachstumsregion CEE ist UNIQA in 15 Märkten zu
Hause: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien,
Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei,
Tschechische Republik, Ukraine und Ungarn. Darüber hinaus zählen auch
Versicherungen in Italien, der Schweiz und Liechtenstein zur UNIQA Group.

Rückfragehinweis:
UNIQA Insurance Group AG 
Norbert Heller
Tel.: +43 (01) 211 75-3414
mailto:norbert.heller@uniqa.at

Ende der Mitteilung                               euro adhoc 
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Unternehmen: UNIQA Insurance Group AG
             Untere Donaustraße 21
             A-1029 Wien
Telefon:     01/211 75-0
Email:    investor.relations@uniqa.at
WWW:      http://www.uniqagroup.com
Branche:     Versicherungen
ISIN:        AT0000821103
Indizes:     WBI, ATX Prime, ATX
Börsen:      Amtlicher Handel: Wien 
Sprache:    Deutsch
 



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