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Die vier Hüter der Blockaden! Rostiger Gameboy für ein unfaires Spiel geht an CSS, Helsana, Sanitas und KPT (BILD)

Award rostiger Gameboy für ein unfaires Spiel, zur freien Verfügung / Weiterer Text über OTS und www.presseportal.ch/pm/100053896 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "OTS.Bild/physioswiss"

Sursee (ots) - Am Morgen des 4. Septembers fand in Luzern die Übergabe des rostigen Gameboys an die Christlich-Soziale Krankenkasse der Schweiz (CSS) statt. Das grösste Mitglied des Krankenkassenverbands Curafutura erhielt den Award stellvertretend für alle Mitglieder des Verbands. Der Award zeichnet die vier Krankenkassen sowie deren Tochtergesellschaften für ihr unfaires Spiel mit den Physiotherapeuten aus.

Die Physiotherapeuten erhalten seit 1. April von den Kassen der Tarifsuisse AG die erste Anpassung ihrer Entschädigung seit 1998 in der Höhe der Hälfte der aufgelaufenen Teuerung. Der Verzicht auf die andere Hälfte des Teuerungsausgleichs ist Teil des Beitrages der Physiotherapeuten zur Lösung des langwierigen Tarifkonfliktes. Der Kanton Aargau hat diese Lösung nach sorgfältiger Prüfung als korrekt erachtet.

Die selbsternannte familienfreundliche Kasse CSS scherte zusammen mit den restlichen Curafutura Kassen Helsana, Sanitas und KPT aus. Ihnen ist der Ausgleich von nur schon der Hälfte der aufgelaufenen Teuerung zu hoch. Sie bieten einen Viertel davon.

Die Begründung der Ablehnung des halben Teuerungsausgleiches zeigt: Die CSS, Helsana, Sanitas und KPT treiben die unschönen Spiele der Vergangenheit weiter. Während 16 Jahren haben die Krankenkassen immer wieder Bereitschaft zum Teuerungsausgleich gezeigt. Kurz vor dem Erreichen der voraus vereinbarten Ziele, wurden neue Bedingungen gestellt. Dieses sich wiederholende Spiel dauert nun schon 16 Jahre lang. In einem Brief Ende Juli an die Physiotherapeuten schreiben die Krankenkassen zwar, dass man sich "[...] keineswegs gegen eine faire Entschädigung [des] Berufsstandes bzw. gegen die Mitberücksichtigung der Teuerung [stelle]." Man liess physioswiss aber wissen, dass man zuerst einfach schnell die Tarifstruktur bereinigen müsse, danach könne man näher über die Teuerung reden. Dies würde wohl nichts anderes bedeuten, als dass es die nächsten rund 5 Jahre wieder zu keiner Anpassung des Taxpunktwertes kommen würde. Dieses Spiel ist den Physiotherapeuten nur zu gut bekannt.

Für diese unschönen, endlos scheinenden und sich immer wieder ändernden Spiele mit den Physiotherapeuten verleiht physioswiss den rostigen GameBoy Color. Der Physiotherapeuten-Taxpunktwert der CSS, Helsana, Sanitas und KPT aus dem Jahre 1998 ist ebenso veraltet wie der GameBoy Color, der im Jahre 1998 erschien.

physioswiss hofft, dass die unschönen Spiele endlich enden.

Kontakt:

Daniel Amstutz, Bereichsleiter Kommunikation
041 926 69 10 / daniel.amstutz@physioswiss.ch



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