MSD Merck Sharp & Dohme AG

Zulassungserweiterung KEYTRUDA® (Pembrolizumab)

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Luzern (ots) - KEYTRUDA® (Pembrolizumab) als neue Erstlinientherapie zur Behandlung des metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) bei Erwachsenen mit PD-L1 Expression grösser-gleich 50% in der Schweiz zugelassen und von den Krankenkassen rückvergütet

KEYTRUDA® ist als erste immunonkologische Erstlinientherapie zur Behandlung des metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) bei Erwachsenen zugelassen(1) und wird per 1. September 2017 von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung rückvergütet(2). Die Zulassungserweiterung erfolgte im beschleunigten Verfahren, sechs Monate nach der Registrierung als Zweitlinientherapie. Damit steht Patienten, bei denen mindestens 50% der Tumorzellen PD-L1 exprimieren (Tumor Proportion Score grösser-gleich 50%), und die keine genomischen Tumoraberrationen vom EGFR oder ALK Typ aufweisen, eine Behandlungsoption mit einem Biomarker zur Verfügung.

Lungenkrebs ist die häufigste Krebstodesursache weltweit und eine der am schwierigsten zu behandelnden Krebsarten, auch weil sie häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert wird. In der Schweiz erkranken jährlich rund 4100 Menschen an einem Lungenkarzinom, rund 3100 sterben daran(3). Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) ist die häufigste Art von Lungenkrebs und betrifft etwa 80-85% aller Fälle(4).

Das Forschungsprogramm von MSD im Bereich Immunonkologie

KEYTRUDA® gehört bei der Krebsbehandlung zur neuen Klasse der Immuntherapien. Anders als traditionelle Krebstherapien, die direkt auf den Tumor zielen, aktiviert die Immuntherapie das körpereigene Immunsystem zur Bekämpfung des Tumors.

Weltweit umfasst das Forschungsprogramm von MSD im Bereich der Immunonkologie über 500 klinische Studien, welche die Wirksamkeit von Pembrolizumab in über 30 verschiedenen Tumorarten untersuchen. In der Schweiz finden zurzeit klinische Studien in 14 verschiedenen Krebsarten statt.(5)

Über MSD

MSD ist ein führendes globales biopharmazeutisches Unternehmen, das seit mehr als einem Jahrhundert für das Leben forscht und für die herausforderndsten Krankheiten weltweit Arzneimittel und Impfstoffe entwickelt. MSD ist ein geschützter Name von Merck & Co., Inc., Kenilworth, New Jersey, U.S.A. Mit unseren rezeptpflichtigen Medikamenten, Impfstoffen, Biotherapeutika und Tiergesundheitsprodukten bieten wir in über 140 Ländern innovative Gesundheitslösungen an. Darüber hinaus setzen wir uns mit weitreichenden Programmen und Partnerschaften für den verbesserten Zugang zur Gesundheitsversorgung ein. Heute steht MSD weiterhin an der Spitze der Forschung zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten, die Menschen und die Gesellschaft auf der ganzen Welt bedrohen, darunter Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neue Tierkrankheiten, Alzheimer sowie Infektionskrankheiten, inklusive HIV und Ebola. Für weitere Informationen besuchen Sie www.msd.com und folgen Sie uns auf Twitter.

MSD Humanmedizin Schweiz

Die Schweiz ist ein wichtiger Standort für das Unternehmen. Hier sind 600 Mitarbeitende in nationalen und internationalen Funktionen tätig. Der Bereich Humanmedizin ist in der Schweiz zuständig für den Vertrieb rezeptpflichtiger Medikamente und Biopharmazeutika in den Therapiebereichen Onkologie, Diabetes, Herzkreislauf, Anti-Infektiva (u.a. Antimykotika, Antibiotika-Resistenzen, HIV/AIDS und Hepatitis C), Immunologie, Frauengesundheit sowie von Impfstoffen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

MSD ist in der Schweiz aktiv in der klinischen Forschung und stellt hier Medikamente für weltweite klinische Studien her. Die Stärkung der Gesundheitskompetenz und der Gesundheitsökonomie sind weitere Anliegen, für die sich MSD lokal einsetzt. Ebenso engagiert sich MSD am Standort Luzern. 2017 erhielt das Unternehmen in der Schweiz zum fünften Mal in Folge die Zertifizierung «Top Employer» und zum zweiten Mal die Auszeichnung «Top Employer Europe».

Mehr unter: www.msd.ch

Referenzen

1. KEYTRUDA® (Pembrolizumab) Fachinformation, Stand April 2017, 
   publiziert auf www.swissmedicinfo.ch oder www.swissmedic.ch. 
   (letzter Zugriff 01.08.2017) 
2. Bundesamt für Gesundheit BAG, Spezialitätenliste.
http://bag.e-mediat.net/SL2007.Web.External/ShowPreparations.aspx,
  (letzter Zugriff 28.08.2017) 
3. Krebsliga Schweiz «Krebs in der Schweiz: wichtige Zahlen»,
   29.11.2016 http://ots.ch/1Zz4A (letzter Zugriff, 01.08.2017) 
4. Sulpher JA, et al. Factors influencing a specific pathologic
   diagnosis of non-small-cell lung carcinoma. Clin Lung Cancer 
   2013;14:238-44; 8. 
5. http://ots.ch/ItZBV (letzter Zugriff am 01.08.2017) 

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