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Europäische Länder dominieren jährliche Weltrangliste nach sauberen Dieselkraftstoffen mit niedrigem Schwefelgrenzwert

Houston (ots/PRNewswire) - Die jährliche Weltrangliste nach Schwefelgrenzen in Dieselkraftstoffen des International Fuel Quality Center (IFQC) wird weiterhin von Mitgliedsstaaten der Europäischen Union dominiert. Angeführt von Schweden und Deutschland sind alle 27 Mitglieder der EU unter den weltweit führenden Ländern zu finden, mit Japan auf dem 3. Platz.

Einen gewaltigen Fortschritt verzeichneten in diesem Jahr Länder in Osteuropa, Südamerika und Afrika. Der Aufsteiger des Jahres in der Weltrangliste war Montenegro, wo 10 ppm seit Januar dieses Jahres vorgeschrieben sind, und machte einen Sprung von Platz 81 in der letztjährigen Liste auf Platz 40 in diesem Jahr. Weissrussland und Kroatien befinden sich wie ihr Nachbar Montenegro auf dem 40. Platz der Liste, während Bosnien und Herzegowina um neun Plätze bis auf Nr. 47 aufrückte. Dieser Vormarsch stellt das Bestreben der osteuropäischen Länder dar, dem Standardschwefelgrenzwert der EU von 10 ppm gleichzukommen. Diesen Bewegungen zur Folge rutschten die USA um vier Plätze auf Position 45 und Kanada ebenfalls um vier Plätze auf Position 44. In beiden Ländern bleibt ein Schwefelgrenzwert von 15 ppm die Norm.

"Es ist ermutigend, eine Bewegung in der Rangliste von Jahr zu Jahr feststellen zu können", so Liisa Kiuru-Griffith, Executive Director des IFQC. "Wir alle vom IFQC beglückwünschen Regierungen, Automobilhersteller, Raffinerien und Technologielieferanten, die weltweit alle zur Qualitätsverbesserung des Dieselkraftstoffes beigetragen haben."

China und Indien, die zu den schnellst wachsenden Volkswirtschaften gehören, rutschten um eine Stelle nach unten und teilen sich Platz 54, Russland behielt Platz 58 und Brasilien sank um vier Plätze auf Nr. 84.

Schwefel ist ein natürlicher Bestandteil von Rohöl. Bei der Verarbeitung von Rohöl in einer Raffinerie gelangt der Schwefel in raffinierte Produkte, wie zum Beispiel Kraftstoffe für Transport. Wenn der Schwefel bei der Treibstoffverbrennung freigesetzt wird, können sich seine Verbindungen negativ auf Umwelt und Gesundheit auswirken. Auch Umweltschäden an Wäldern, landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Wasserversorgung können ihre Ursache in den langjährigen, hohen schwefelhaltigen Emissionen haben. Entschwefelung verbessert den Motorwirkungsgrad und führt zu insgesamt verminderten Schwefelemissionen sowie Emissionen von Kohlenwasserstoffen, Kohlenmonoxid, Feinstaub, Stickstoffoxiden und Giftstoffen wie Benzol.

Industrie und Politik weltweit haben seit mehr als einem Jahrzehnt auf die Bedeutung von verminderten Schwefelgrenzwerten in Kraftstoffen hingewiesen; auch weiterhin bestehen jedoch Unterschiede. Insgesamt bewegen sich die meisten Länder in Richtung saubererer Kraftstoffe mit weniger Schwefel.

"Die heutigen sauberen Dieselkraftstoffe mit niedrigem Schwefelgehalt und die Motoren können einen gewaltigen Beitrag zur Emissionsreduktion auf der Strasse und anderswo leisten, den Wirkungsgrad verbessern und insgesamt die Treibhausgas-Emission senken", so Frederick L. Potter, Executive Vice President von Hart Energy. "Solange Industrie und Politik auch weiterhin Kraftstoffe und Fahrzeuge als System betrachten, wird die Senkung des Schwefelgehaltes der Eckpfeiler der Emissionsreduktion im Transportsektor bleiben."

Die vollständige Rangliste ist auf der IFQC Website unter http://www.ifqc.org/NM_Top5.aspx abrufbar.

Für Fragen über diese Rangliste oder um mehr über das International Fuel Quality Center zu erfahren, nehmen Sie bitte Kontakt mit Liisa Kiuru-Griffith unter lkiuru@hartenergy.com oder +1-713-260-6474 auf.

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Ansprechpartner: Florence Kosmala Tel.: +1-713-260-6423 fkosmala@hartenergy.com

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Frederick L. Potter

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