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Der Unmut wächst/Ein Leitartikel von Thomas Fülling

Berlin (ots) - Nicht nur von außen wird die Kritik am Vorgehen der GDL stetig größer, auch in den eigenen Reihen wächst der Unmut. Denn auch nach dem achten "Warnstreik" innerhalb von zehn Monaten stehen die Lokführer faktisch mit leeren Händen da. Was vor allem an der Strategie der GDL selbst liegt, die in aggressiver Weise um Mitglieder und eine Ausweitung ihres Machtbereichs kämpft. Statt sich mit der größeren Eisenbahnergewerkschaft EVG gemeinsam um bessere Arbeitsbedingungen und höhere Entgelte für alle Bahn-Beschäftigten zu mühen, versucht die Lokführergewerkschaft eigene Tarifabschlüsse für möglichst viele Berufsgruppen zu erzielen. Kein Arbeitgeber kann ein Interesse daran haben, gleiche Arbeit unterschiedlich nach Gewerkschaftsbuch zu entlohnen. Der Betriebsfrieden wäre dauerhaft in Gefahr.

Der ganze Leitartikel im Internet: www.morgenpost.de/140756445

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