Astellas European Foundation

Forscher der portugiesischen Universität Coimbra sichern sich den ersten Zuschuss der Astellas European Foundation im Bereich Uro-Onkologie

Chertsey, England (ots/PRNewswire) - Dr. Celia Gomes erhält Zuschuss in Höhe von 150.000 USD zur Forschungsförderung im Bereich der adoptiven, auf NK-Zellen basierenden Therapie von

Blasenkrebs-Stammzellen

Die Astellas European Foundation ist sehr erfreut bekannt zu geben, dass Dr. Celia Gomes der Universität Coimbra den erstmals vergebenen Uro-Onkologie-Zuschuss 2013 erhalten wird.

Dieser Zuschuss in Höhe von 150.000 USD wird das Team der Universität Coimbra bei dessen Forschungsprojekt "Natural Killer (NK) cell-based adoptive therapy targeting human bladder cancer stem cells: impact on tumour progression using a humanized orthotopic animal model" unterstützen (z. Dt.: Auf natürlichen Killerzellen (NK) beruhende adoptive Therapie von Blasenkrebs-Stammzellen: Auswirkungen auf die Tumorprogression an einem humanisierten, orthotopen Tiermodell). Dieser neue, jährlich vergebene Zuschuss ist eine Ergänzung des bestehenden, seit 2006 jährlich vergebenen Zuschusses im Bereich der funktionalen Urologie und Urogynäkologie der Astellas European Foundation. Das Gewinnerprojekt wurde aus 67 Bewerbungen aus insgesamt 18 verschiedenen Ländern ausgewählt.

Dr. Ayad Abdulahad, ein Treuhänder der Astellas European Foundation und Senior Vice President der Sparte Medical Affairs and Health Economics von Astellas Pharma Europe Ltd., erklärte: "Seit 2006 sind verschiedene Forschungsprojekte in den Bereichen Urologie, urologische Onkologie und Transplantation mit Zuschüssen in Höhe von über 3 Mio. USD gefördert worden, um unser Verständnis der Medizin und der Gesundheit gezielt zu verbessern. Von den 67 Bewerbungen, die in diesem Jahr bei uns eingegangen sind, war es das von Dr. Gomes geleitete Projekt einer auf natürlichen Killerzellen beruhenden adoptiven Therapie von Blasenkrebs-Stammzellen, das den Zuschuss unserer Ansicht nach am meisten verdient hat. Die Jury vertritt die Auffassung, dass die Bewerbung von Dr. Gomes echtes Potenzial aufweist. Das sorgfältig geplante Vorhaben zielt letztlich darauf ab, Patienten mit Blasenkrebs bessere Aussichten auf Genesung zu bieten."

Dr. Celia Gomes, die Empfängerin des Zuschusses, erklärte im Namen ihres gesamten Teams: "Das Hauptziel besteht bei diesem Projekt darin, dem Potenzial einer NK-basierten, adoptiven Immuntherapie hinsichtlich ihrer Wirksamkeit bei der Vernichtung von Blasenkrebs-Stammzellen nachzugehen und die Auswirkungen auf die Tumorprogression an einem humanisierten Tiermodell zu überprüfen, das der klinischen Praxis realistisch nachempfunden ist. Die Tatsache, dass der Bewertungsausschuss des Astellas Foundation Award on Uro-Oncology 2013 den Stellenwert unseres Antrages erkannt hat, stärkt uns angesichts der anstehenden Bemühungen und Aufgaben den Rücken. Wir erwarten, uns noch intensiver mit diesem Thema auseinanderzusetzen und dabei entscheidende Erkenntnisse bezüglich der effektiven Nutzung von adoptiven Immuntherapien zur Behandlung von Blasenkrebs-Patienten zu gewinnen."

Zu den bisherigen Empfängern von Urologie-Zuschüssen der Astellas European Foundation im Bereich der Onkologie zählen Forschungsteams aus Frankreich und Grossbritannien. Unter der Leitung von Dr. Nadine Houédé - der Empfängerin des Zuschusses im Jahr 2008 - am französischen Institut Bergonié tätige Forscher gaben bekannt, ihr Ziel, sechs neue Zielgene zur potenziellen Entwicklung von Alternativstrategien für die Behandlung von Prostatakrebs zu identifizieren, erreicht zu haben. Ihre Untersuchung, die in der Dezember-Ausgabe 2012 von Molecular Pharmacology veröffentlicht wurde, hat verschiedene Konzeptnachweise geliefert und bestätigt, dass es möglich ist, neue Alternativen zu bestehenden Therapien von hochgradigem Prostatakrebs auf Basis des spezifischen genetischen Ursprungs dieser äusserst aggressiven Tumoren zu entwickeln.

Die Astellas European Foundation ist eine eingetragene Wohltätigkeitsorganisation. Im Jahr 2005 wurde sie mit dem Ziel ins Leben gerufen, Programme und Aktivitäten zur Förderung der öffentlichen Gesundheit zu unterstützen. Mit ihrem Zuschuss im Bereich der Uro-Onkologie fördert die Astellas European Foundation basismedizinische und entsprechende wissenschaftliche Programme, die zur Weiterentwicklung der Uro-Onkologie beitragen. Der Zuschussempfänger wird von einer Jury ausgewählt, die aus unabhängigen europäischen Führungskräften auf dem Gebiet der Uro-Onkologie besteht.

Hinweise an Redakteure

Informationen zur Astellas European Foundation

Die Astellas European Foundation ist eine im Jahr 2005 ins Leben gerufene eingetragene Wohltätigkeitsorganisation, die das langfristige Ziel verfolgt, Programme und Aktivitäten zur Förderung der öffentlichen Gesundheit zu unterstützen. Im Rahmen dieser Zielsetzung hat die Stiftung Wohltätigkeitsorganisationen aus aller Welt mit beträchtlichen Spenden unterstützt. Darüber hinaus unterstützt die Astellas European Foundation Astellas-Mitarbeiter bei der privaten Mittelbeschaffung für gemeinnützige Zwecke. Die Astellas European Foundation ist bei der Charity Commission von England und Wales unter der Nummer 1036344 eingetragen.

Die Astellas European Foundation wurde mit Geldern von Astellas Pharma Inc. gegründet, operiert aber unabhängig von dieser Gesellschaft.

Kontakt:

Für nähere Informationen wenden Sie sich an: Joe Barker,
Astellas European Foundation, +44(0)20-3379-8039,
joe.barker@astellas.com



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