SKB, Swedish Nuclear Fuel and Waste Management Co

Vermeintliche Korrosion ist keine Gefahr in Endlagerstätten

    Stockholm, November 30 (ots/PRNewswire) - Am Montag, dem 16. November hat der schwedische Nationlrat für Atommüll ein Seminar über Kupferkorrosion abgehalten. Auf diesem erhielten internationale Experten die Möglichkeit, Fragen über das derzeit diskutierte Thema der angeblichen Kupferkorrosionsvorgänge in einer sauerstofffreien Umgebung zu stellen.

    Das Seminar beschäftigte sich mit zwei Hauptthemen: Eines war die Notwendigkeit eines besseren Verständnisses der wissenschaftlichen Grundlagen von angeblichen Befunden in Bezug auf Kupferkorrosion in einer sauerstofffreien Umgebung. Das andere Thema beschäftigte sich mit der Bestimmung dessen, was notwendig ist, um die Existenz dieser Vorgänge zu bestätigen und den zukünftigen Einfluss zu ermitteln, den diese Vorgänge auf die Endlagerstätten haben könnten.

    "Wir sind der Meinung, dass es sehr gut ist, diese Probleme zu thematisieren und in einem wissenschaftlichen Forum zu besprechen. Das Seminar hob hervor, dass nicht nur SKB viele unbeantwortete Fragen dazu habe, was Peter Szakálos und seine Kollegen vorlegten", so Peter Wikberg, Forschungsleiter bei SKB.

    Während des Seminars gab es einen Konsens darüber, dass es sehr schwierig sei, komplizierte Prozesse auf Basis einzelner Experimente vorherzusehen. Zudem gab es eine generelle Übereinstimmung darüber, dass es gut wäre, mehrere Experimente durchzuführen. Nur so könne man die tatsächliche Existenz der vermuteten Korrosionsvorgänge feststellen, da die Schlussfolgerungen aus den bis zum heutigen Tag veröffentlichten Studien nicht hinreichend darlegen, was hätte passieren könnte.

    Während des Seminars hat die Kupferexpertin bei SKB, Christina Lilja, den allgemeinen Wissensstand über das Korrosionsproblem präsentiert und dargestellt, wie SKB mit Sicherheitsanalysen arbeitet. So erklärte sie beispielsweise, wie viele verschiedene Kalkulationen und Experimente nötig seien, um nachvollziehen zu können, wie die Kupferkanister über solche langen Zeiträume in den Endlagerstätten haltbar gemacht werden können.

    "Auch wenn wir bisher noch keinen Beweis für die Korrosionsvorgänge finden konnten, haben wir diese in unsere langfristigen Sicherheitsanalysen aufgenommen. Wir können bestätigen, dass die Endlagerstätten weiterhin unsere Sicherheitsanforderungen erfüllen. Den grössten Einfluss auf einen schnellen Korrosionsprozess in den Endlagern werden die Transporte zu und von den Kanistern haben. Es sind hauptsächlich der Bentonitton und das Gestein in der Endlagerstätte, die die Auswirkungen dieses Transportes beträchtlich reduzieren werden", erklärt Christina Lilja.

    "Wir fügen derzeit alle Teile dieses Puzzles zusammen, welche wertvolles Wissen über die Endlagerstätten bieten können. Es liegt im Interesse von SKB, dass alle Fragen in Bezug auf Kupferkorrosion in sauerstofffreiem Wasser sobald wie möglich geklärt werden. Aus diesem Grund hat SKB eine Anzahl von Studien initiiert, sowohl Experimente die innerhalb von SKB als auch in Zusammenarbeit mit externen Forschungsinstituten durchgeführt werden. Wir hoffen, dass wir bald die Antworten erhalten werden, die nötig sind, um ein klares Bild von diesem Problem zu bekommen", folgert Peter Wikberg, Forschungsleiter bei SKB.

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