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2012/13 QS World University Rankings

London (ots/PRNewswire) - MIT überspringt Cambridge und Harvard als weltbeste Universität

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Höhepunkte des Rankings:

        - UK: Cambridge (2), UCL (4), Oxford (5) und Imperial (6) sind in den Top
          Ten.
        - Europa:
             - Frankreich: ENS Paris (34) und Ecole Polytechnique Paris Tech (41) belegen
             die besten Positionen, jedoch fallen alle französischen Universitäten im
             Vergleich zum Vorjahr.
             - Deutschland: Trotz der Exzellenzinitiative ist immer noch keine deutsche
             Universität unter den ersten 50. Die Technische Universität München (53) führt
             vor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (55).
             - Schweiz: ETH Zürich (13) belegt den höchsten Platz vor der EPFL (29).
             Insgesamt befinden sich sieben Schweizer Universitäten in den Top 150 für ein
             Land mit nur 7,5 Mio. Einwohnern.
        - Kanada: Toronto (19) ist zum ersten Mal in den Top 20, neben McGill (18).
        - Australien: ANU (24) vergrössert den Abstand zu Melbourne (36).
        - Asien: HKU (23) führt vor der NUS (25) und Tokio (30). Aus Indien schaffte es
          keine Universität in die ersten 200, aus China sind zwei Hochschulen in den Top 50,
          Peking (44) und Tsinghua (48), sowie fünf weitere in den Top 200. 

Cambridge ist wieder einmal das zu Hause der besten Universität der Welt. Doch ist es in diesem Jahr das Massachusetts Institute of Technology, das sich die Krone aufsetzen kann, und nicht die zweit platzierte Cambridge University.

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Das in Cambridge und in Massachusetts angesiedelte Forschungshaus erlangte den ersten Platz vor allem durch die überlegene Zitierhäufigkeit und durch das Verhältnis von Studenten pro Fakultät. Zudem stieg die Anzahl internationaler Mitarbeiter in Forschung und Lehre an der Universität.

Nachdem die benachbarte Harvard University in den Jahren von 2004 bis 2009 immer die Spitzenposition innehatte, fällt diese nun auf den dritten Platz. Im Vergleich dazu konnte sich MIT seit dem zehnten Platz in 2007 kontinuierlich nach oben steigern.

"Der Aufstiegt von MIT hängt mit der weltweiten Veränderung des Schwerpunkts von Wissenschaft und Technologie zusammen", sagt Ben Sowter, Forschungsleiter bei QS. "MIT perfektioniert ein Konzept, das nun von vielen vorreitenden Technologieunternehmen aus Asien verfolgt wird."

Neun der zehn besten Technologie-fokussierten Universitäten verbessern in diesem Jahr ihre Position, angeführt von MIT, Imperial College (6), Caltech (10) und ETH Zürich (13). Koreas KAIST (63) ist der grösste Aufsteiger in den Top 100, während die Hong Kong University of Science and Technology (33) und Singapurs Nanyang Technological University (47) ihren Aufstieg fortsetzen. Dabei wurden beide Hochschulen vor nur gerade einmal 21 Jahren gegründet.

Mit insgesamt 72 Ländern in den Top 700 sind so viele Nationen wie noch nie in den QS World University Rankings vertreten. Dieses ist vor allem Folge der zunehmenden Internationalisierung. Die Universitäten unter den ersten 100 haben im Durchschnitt 10% mehr internationale Studenten als in 2011. Dieses ist bisher der grösste, jährliche Anstieg seit Beginn des Rankings vor neun Jahren.

Sowter erläutert: "Der noch nie dagewesene Anstieg in internationaler Rekrutierung spiegelt den globalen Talentwettbewerb wieder. 120.000 mehr internationale Studenten wurden in diesem Jahr in den Top 500 Universitäten gelistet. Daraus folgernd liegt die weltweite Zahl nun bei über vier Millionen."

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