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Papstwahl mit ines: KNA nutzt jetzt dpa-Redaktionssystem

Hamburg/Bonn (ots) - Das neue Redaktionssystem steht sofort unter Volllast: Die KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH hat in einer besonders nachrichtenintensiven Zeit kurz vor einer Papstwahl erfolgreich ihre Produktion umgestellt. Die Redaktion arbeitet jetzt mit dem von der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH entwickelten System ines. Die Abkürzung ines steht für integrated news editing system.

"Wegen des Rücktritts von Papst Benedikt XVI. und wegen der Vorbereitungen des Vatikan für ein Konklave hatte KNA in der Phase der Systemumstellung außergewöhnlich viele Nachrichten zu verarbeiten. Unser Zeitplan ist aber nicht ins Wanken geraten. Durch den Umstieg auf ines haben wir vielmehr den wichtigsten Meilenstein unserer neuen technischen Zusammenarbeit mit dpa wie geplant innerhalb einer Woche problemlos erreicht", erklärt KNA-Geschäftsführer Thomas Juncker. Vorangegangen war von Mitte Februar an eine kurze Pilotphase, in der bereits zwei KNA-Landesdienste für ihre Produktion zu ines gewechselt hatten.

Die Umstellung des Redaktionssystems ist ein Bestandteil einer umfassenden technischen Zusammenarbeit, die dpa und KNA im Sommer 2012 vereinbart haben. Ines ermöglicht eine crossmediale Produktion sowie das Nachrichtenmanagement multimedialer Inhalte. Betrieben wird das System von der dpa-mediatechnology GmbH.

Die technische Zusammenarbeit von dpa und KNA soll bis zum Ende des zweiten Quartals 2013 den gesamten vereinbarten Umfang erreicht haben. Im nächsten Schritt wird die KNA auch das dpa-Planungssystem PLATO in einer für sie angepassten Version übernehmen. Zur Zusammenarbeit gehört außerdem das Web-Portal www.kna-news.de, auf dem die KNA bereits seit Ende 2012 ihr Angebot präsentiert. Kunden können dort künftig in einen Dialog mit der Redaktion treten und zum Beispiel Kritik äußern und Fragen zu einzelnen Texten stellen. Das Portal funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie das dpa-Kundenportal www.dpa-news.de. Betrieben wird es vom Kommunikationsdienstleister mecom GmbH in Hamburg, an dem sowohl die dpa als auch die KNA beteiligt sind.

Redaktionell arbeiten die Agenturen weiter unabhängig voneinander. "In technischen Fragen kooperieren wir vertrauensvoll, bei den journalistischen Inhalten bleibt es bei einem fairen Wettbewerb. Das ist eine Situation, von der nicht zuletzt unsere Kunden profitieren", sagt Michael Segbers, der Vorsitzende der dpa-Geschäftsführung.

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