Rewe Group

REWE Group expandiert im In- und Ausland
Erfolgsjahr 2008 mit Umsatzrekord und Ergebniszuwachs

    Köln (ots) - Die REWE Group hat im Geschäftsjahr 2008 ihre Position als führendes Handels- und Touristikunternehmen in Europa weiter gestärkt. Im Lebensmittelhandel baute die Kölner Unternehmensgruppe ihre Wettbewerbsfähigkeit und Leistungsstärke durch organisches Wachstum sowie durch gezielte Akquisitionen im In- und Ausland konsequent aus. Auch im Geschäftsfeld Touristik untermauerte die REWE Group durch deutliche Umsatzzuwächse ihre führende Stellung.

    Der Gesamtaußenumsatz stieg 2008 von 45,1 Mrd. Euro um 10,5 Prozent auf 49,8 Mrd. Euro. Die Zahl der Märkte in Deutschland und 15 weiteren europäischen Ländern wuchs um 15,7 Prozent auf 14.714. Einen Anstieg um 9,6 Prozent auf 319.292 gab es bei der Mitarbeiterzahl.

    Auf dem deutschen Markt legte die REWE Group beim Umsatz um 7,4 Prozent auf 33,9 Mrd. Euro zu. Hier beschäftigte das Unternehmen 211.296 Mitarbeiter (+ 7,3 Prozent) in 10.305 Märkten (+ 8,6 Prozent).

    Die Auslandsaktivitäten erbrachten 2008 einen um 17,9 Prozent höheren Umsatz von 15,9 Mrd. Euro. Dort arbeiteten für die REWE Group 107.996 Beschäftigte (+ 14,4 Prozent) in 4.409 Märkten (+ 36,6 Prozent).

    "Wir haben im vergangenen Jahr unseren erfolgreichen Kurs des profitablen Wachstums fortgesetzt", sagte der Vorstandsvorsitzende Alain Caparros am Dienstag auf der Bilanzpressekonferenz in Köln. "Angesichts der vor uns liegenden Herausforderungen konzentrieren wir uns mit ganzer Kraft auf unsere Stärken - auf das operative Geschäft und seine kontinuierliche Optimierung. Wir haben das Potenzial, auch in einem gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeld 2009 weiter profitabel zu wachsen. Und wir werden diese Chance nutzen."

    Norbert Fiebig, Finanz- und Touristikvorstand der REWE Group, erklärte: "Die konservative Finanzierungsstrategie der REWE Group wird insbesondere durch die Entwicklung der vergangenen Monate als richtig bestätigt. Während andere Unternehmen zunehmend Handlungsspielraum einbüßen und teilweise sogar um ihre Existenz kämpfen, hat die REWE Group an wirtschaftlicher Kraft gewonnen."

    Auf Konzernebene  - ohne Berücksichtigung des selbstständigen Einzelhandels und der At-Equity-Beteiligungen - wuchs der Umsatz voriges Jahr um zwölf Prozent auf 35,6 (2007: 31,8) Mrd. Euro. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Firmenwerte (EBITA) erreichte der REWE-Konzern mit 708 Mio. Euro einen Rekordwert. Der Cashflow stieg um 14,7 Prozent auf 1,3 (2007: 1,2) Mrd. Euro. Ein neuer Spitzenwert wurde bei den Investitionen erreicht, die sich inklusive der Akquisitionen auf 3,2 (2007: 1,4) Mrd. Euro erhöhten.

    Der selbständige Einzelhandel im In- und Ausland konnte unter dem Dach der REWE Group seinen Umsatz um elf Prozent auf 8,4 Mrd. Euro steigern. Die Anzahl der belieferten Märkte im In- und Ausland stieg von 4.820 um 23,5 Prozent auf 5.951.

    Geschäftsfeld Vollsortiment National

    Mit einem Umsatz von 12,4 (2007: 11,1) Mrd. Euro war das Vollsortiment National auch 2008 das umsatzstärkste Geschäftsfeld der REWE Group. Das Plus von 11,3 Prozent ist sowohl auf die Akquisition von Accord und Extra als auch auf organisches Wachstum zurückzuführen. Die Anzahl der filialisierten REWE- und toom-Märkte stieg 2008 um 13 Prozent auf 1.779 Standorte. Mit der Integration der 296 Extra-, Comet- und Bolle-Filialen baute die REWE Group ihren Marktanteil in Deutschland weiter aus.

    Geschäftsfeld Vollsortiment International

    Im Geschäftsfeld Vollsortiment International sind die Auslandsaktivitäten im Bereich Super- und Verbrauchermärkte (BILLA, MERKUR, Standa, ADEG) sowie Drogeriefachmärkte (BIPA) zusammengefasst. Insgesamt konnten die 2.443 Filialen (+ 7,5 Prozent) den Umsatz in Österreich, Italien, Tschechien, der Slowakei, Russland, Rumänien, Kroatien, der Ukraine, Bulgarien und Polen um 15,3 Prozent auf 8,5 (2007: 7,4) Mrd. Euro steigern.

    In Österreich stieg der Umsatz der 1.761 (2007: 1.651) Super-, Verbraucher- und Drogeriefachmärkte gegenüber dem Vorjahr um 14,5 Prozent auf 5,1 Mrd. Euro.

    Mit der Übernahme des italienischen Lebensmittelfilialisten UNICA stärkte die REWE Group ihre Supermarktsparte in der Region Piemont. Insgesamt erhöhte sich die Anzahl der Märkte (BILLA, Standa, IperStanda, BIPA) in Italien im Vergleich zum Vorjahr um 24 auf 194. Der Umsatz stieg um neun Prozent auf 1,2 Mrd. Euro.

    In Russland wurde das hohe Entwicklungstempo auch 2008 gehalten. Mit einem Umsatzwachstum von 35 Prozent haben sie die Supermärkte dort dynamisch entwickelt. Der Umsatz der 56 Märkte (2007: 36) lag bei annähernd einer Viertel Milliarde Euro.

    Geschäftsfeld Discount

    Das zweitstärkste Geschäftsfeld der REWE Group ist der Discount. Die 3.144 PENNY-Märkte (+ 8,6 Prozent) in Deutschland, Österreich, Italien, Tschechien, Ungarn und Rumänien steigerten den Umsatz um elf Prozent auf 9,5 (2007: 8,6) Mrd. Euro. In Deutschland nahm die Zahl der Märkte um zwei Prozent auf 2.049 zu; die Umsatzerlöse wurden um 7,9 Prozent auf 6,34 Mrd. Euro gesteigert. Im Ausland war die Übernahme von 155 PLUS-Filialen in Tschechien ein Meilenstein. Mit 274 Filialen (2007: 258) verfügt PENNY in Österreich nach Tschechien über das zweitgrößte Filialnetz im Ausland. Der Umsatz dort stieg im Vergleich zu 2007 auf 680 Millionen Euro. 2008 betrieb PENNY in Italien 268 Märkte (2007: 245), die ihren Umsatz um rund zehn Prozent steigerten. Die 172 Standorte in Ungarn (2007: 165) erwirtschafteten ein Umsatzplus von rund sechs Prozent. Mit einem Umsatzsprung von über 40 Prozent ist Rumänien das Land, in dem sich PENNY 2008 am dynamischsten entwickelte.

    Geschäftsfeld Fachmarkt National

    Die Fachmärkte und Kooperationen der REWE Group erzielten ein Umsatzplus von 22,2 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro. Als Nummer drei der deutschen Baumarktbranche bewegte sich toom BauMarkt in einem schwierigen Marktumfeld, das von den Auswirkungen der schwachen Entwicklung des privaten Konsums geprägt war. Dennoch konnte der DIY-Spezialist seine Position festigen. Die 325 Baumärkte erreichten einen Umsatz von rund 1,8 Mrd. Euro. In der Unterhaltungselektronik kamen die 58 ProMarkt Fachmärkte auf einen Umsatz von 538 Mio. Euro, das sind 5,6 Prozent mehr als 2007.

    Geschäftsfeld B2B

    Der Zustell- und Abholgroßhandel hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen wichtigen Beitrag zur Gesamtentwicklung der REWE Group geleistet. Der B2B-Umsatz stieg unter Berücksichtigung der At-Equity-Gesellschaften auf 6,2 Mrd. Euro (+ 4,3 Prozent). In diesem Geschäftsfeld sind die nationalen und internationalen Foodservice-Aktivitäten (Deutschland, Frankreich, Schweiz) und das Cash&Carry-Geschäft unter der Marke Fegro/Selgros in Deutschland, Polen, Rumänien und Russland sowie unter Prodega/Growa in der Schweiz zusammengefasst.

    Die Cash&Carry-Aktivitäten haben sich erfolgreich entwickelt. Die insgesamt 97 Standorte (2007: 93) in Deutschland (43), Rumänien (17), Polen (12), Russland (1) und der Schweiz (Prodega/Growa: 24) konnten ihren Umsatz um 3,7 Prozent auf 3,8 Mrd. Euro steigern. 2008 wurde in Russland der erste Selgros Cash&Carry-Markt in Moskau eröffnet.

    Der REWE-Großverbraucher-Service - der führende Zustellspezialist für Gastronomie, Hotellerie, Betriebsverpflegung und soziale Einrichtungen in Deutschland - konnte seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 5,3 Prozent auf über eine Milliarde Euro steigern.

    Neu geschaffen wurde zu Beginn des Jahres 2009 die transGourmet Holding SE und damit das zweitgrößte B2B-Handelsunternehmen in Europa. Das Joint Venture mit der Schweizer Coop beschäftigt 21.000 Mitarbeiter und kommt auf einen Jahresumsatz von umgerechnet 6,2 Mrd. Euro.

    Geschäftsfeld Touristik

    Auch die Touristik als zweites Kerngeschäft der REWE Group erreichte 2008 ihre selbstgesteckten anspruchsvollen Ziele. Der konsolidierte Gesamtumsatz stieg um 6,9 Prozent auf 4,6 Mrd. Euro. Damit verdeutlichte die Touristik, dass ihr der Spagat zwischen Preis und Leistung gut gelingt, der bei den preissensiblen deutschen Kunden im Reisegeschäft immer wichtiger wird.

    Die sechs Veranstalter ITS, Jahn Reisen, Tjaereborg, Dertour, Meier's Weltreisen und ADAC-Reisen rangieren mit einem Umsatz 2,9 Mrd. Euro auf Platz drei der deutschen Reisebranche. Im Vertrieb ist die Touristik der REWE Group mit 2.567 Ketten- und Kooperationsreisebüros unverändert die Nummer eins in Deutschland.


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