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GSMA unterstützt Integrated Mobile Broadcast (IMB), einen neuen 3GPP-Standard, der den globalen Einsatz von Mobildaten und Broadcast-Services beschleunigt

London (ots/PRNewswire) - - Ein unter der Leitung von GSMA erstelltes Whitepaper bietet Mobilfunkbetreibern sowie Infrastruktur- und Geräteanbietern ein gemeinsames Rahmenwerk für die Bereitstellung von auf IMB basierenden Services Die GSMA, die die Interessen der internationalen Mobilfunkbranche vertritt, gab heute bekannt, dass sie einen neuen 3GPP-Standard - Integrated Mobile Broadcast (IMB) - unterstützt, der es ihren Mitgliedern weltweit ermöglicht, den Einsatz von mobilen Daten- und Broadcast-Services zu beschleunigen. IMB ist eine Technologie, die auf Methoden basiert, die am vorhandenen FDD WCDMA ausgerichtet sind und die Bereitstellung im TDD-Spektrum zulassen, um spektral-effiziente Broadcast-Services zu unterstützen. Diese Technologie stellt ausserdem den nahtlosen Übergang zwischen IMB und vorhandenen Technologien sicher. Die Betreiber können IMB in Spektrumsbereichen verwenden, die bereits mit zahlreichen 3G-Lizenzen reserviert sind, aber bisher nicht genutzt werden, da keine geeignete Technologie verfügbar ist. Da IMB die behördlichen und spektralen Anforderungen in diesem Spektrum erfüllt, können die Betreiber diesen wertvollen, bisher nicht erschlossenen Bereich nun nutzen. IMB nutzt ausserdem zahlreiche Aspekte der vorhandenen Technologien, beispielsweise UMTS und Multimedia Broadcast Multicast Service (MBMS), um einen kurzen Bereitstellungszyklus für Produkte sicherzustellen und somit die Markteinführung von mobilen Broadcast-Services, beispielsweise Mobil-TV, zu beschleunigen. Alex Sinclair, CTO von GSMA: "IMB wurde durch die Zusammenarbeit in der Mobilbranche entwickelt und bietet Betreibern die Möglichkeit, neue Services für ihre Kunden bereitzustellen. Die GSMA ist stolz, diese Technologie zu unterstützen. Wir freuen uns auf die fortschrittlichen Services, die die Mobilfunkbranche basierend auf diesem neuen flexiblen Mobilbroadcast-Standard anbieten wird." Die GSMA arbeitete ferner mit führenden Betreibern zusammen, beispielsweise Orange, SingTel, Softbank, Telstra, T-Mobile und Vodafone, um ein Whitepaper zu diesem neuen Standard zu erstellen. Das GSMA-Whitepaper "IMB Service Scenarios and System Requirements" beschreibt die Technologie detaillierter, einschliesslich der Spektralanforderungen für die Bereitstellung des Services sowie der Funktionen, die vom Netzwerk und den Geräten des Betreibers unterstützt werden müssen. Ausserdem sind mehrere Beispiele der Services aufgeführt, die mit IMB als zugrundliegender Bereitstellungstechnologie implementiert werden können. Zusammen mit den 3GPP-Spezifikationen hilft das Whitepaper den Infrastruktur- und Handset-Herstellern beim Entwickeln allgemeiner IBM-Implementierungen, die durch die Wirtschaftlichkeit der Massenproduktion und ein IMB-Ökosystem den Masseneinsatz fördern. Das Whitepaper kann über folgenden Link heruntergeladen werden: http://www.gsmworld.com/documents/GSMA_IMB_WP_final.doc Zitate: Erik Ekudden, Vizepräsident und Leiter der Technologie- und Industrieabteilung von Ericsson: "Als 3GPP-Standard liegt IMB im generellen Technologietrend der Branche, der die meisten Vorteile für Mobilbroadcast bietet. IMB ergänzt vorhandene HSPA- und MBMS-Bereitstellungen mit umfangreichen Inhalten." Dr. Bill Jones, CEO, IPWireless: "So wie HSPA das Wachstum mobiler Broadband-Services beschleunigt hat, bietet IMB den Betreibern eine enorme Gelegenheit, ihre Investitionen in 3G-Netzwerke zu nutzen, um innovative mobile Broadcast-Services anzubieten und dem signifikanten Wachstum von Videos in Mobilnetzwerken gerecht zu werden. Als ein Pionier in 3G-Broadcast freut sich IPWireless auf die Zusammenarbeit mit dem gesamten Ökosystem der Branche, um IMB-Bereitstellungen voranzutreiben." Philippe Lucas, Vizepräsident International Standards & Industry Relationships, Orange: "Orange hat eine frühere Version der IMB-Technologie erfolgreich getestet. Wir sind davon überzeugt, dass IMB die Bereitstellung von Broadcast-Services, beispielsweise Mobil-TV, für unsere Kunden verbessern wird." Ted Matsumoto, stellvertretender Vorsitzender, Softbank: "Wir bieten viele neue aufregende Services für unsere Abonnenten an, die auf kurzen Videoclips basieren, die jedoch im derzeitigen Unicast-System nicht implementiert werden konnten. Die Standardisierung von IMB bestärkt uns in der Annahme, dass wir die Qualität und Vielseitigkeit dieser Services wesentlich verbessern können." Hugh Bradlow, CTO, Telstra Australia: "Wir sind davon überzeugt, dass IMB eine flexible und effiziente Methode für Betreiber zum Verwalten ihrer Broadcast-Services und gefragten Videoservices ist. Die Beschaffenheit der Technologie ermöglicht die Bereitstellung entweder als Deckungslayer oder inkrementell, um die Kapazität entsprechend der wachsenden Nachfrage sicherzustellen." Info über GSMA Die GSMA vertritt die Interessen der internationalen Mobilfunkbranche. Die GSMA vereint fast 800 Mobilfunkanbieter in 219 Ländern sowie mehr als 200 Unternehmen im weiteren Mobilfunkumfeld, beispielsweise Hersteller von Endgeräten, Software-Unternehmen, Geräteanbieter, Internetfirmen und Medien- und Unterhaltungsorganisationen. Die GSMA konzentriert sich darauf, Innovationen voranzutreiben und neue Gelegenheiten für ihre Mitglieder aufzuzeigen, um das Wachstum der Mobilkommunikationsbranche zu fördern. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.gsmworld.com ots Originaltext: GSMA Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch Pressekontakt: Pressekontakt: Daniel Lowther, +44-7747-636-687, press@gsm.org

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