AXA Winterthur

Crashtests 2014
Vom Sicherheitsgurt zum Autopiloten - mehr Technik, weniger Tote? (BILD)

Crashtests 2014 / Vom Sicherheitsgurt zum Autopiloten - mehr Technik, weniger Tote? (BILD)
Die Tests von AXA Winterthur und DEKRA zeigen den Nutzen, aber auch die Grenzen der passiven Systeme. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.ch/pm/100015096 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "OTS.Bild/AXA Winterthur"

Wildhaus (ots) - Bereits 1985 führten die AXA Winterthur und DEKRA zum ersten Mal gemeinsame Crashtests in Wildhaus durch. Seither stieg der Strassenverkehr stark an, während die Unfall- und Opferzahlen erfreulicherweise sanken. Die Sicherheit im Strassenverkehr konnte dank Sicherheitsgurt, besserer Karosseriestrukturen, neuer Fahrerassistenzsysteme und Helmtragepflicht wesentlich verbessert werden. Auch das Engagement der beiden Unternehmen hat dazu beigetragen.

Bei den diesjährigen Crashtests Wildhaus wurden alte Autos mit aktuellen Nachfolgemodellen verglichen. Dabei zeigte sich die positive Entwicklung der passiven Sicherheitssysteme. «Heute sind Passagiere in modernen Fahrzeugen bei einem Unfall sehr gut geschützt. Defizite bestehen jedoch nach wie vor für ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Fussgänger und Motorradfahrer», erklärt Jörg Ahlgrimm, Leiter der Unfallanalyse bei DEKRA. Die Tests zeigten den Nutzen, aber auch die Grenzen der passiven Systeme. Bettina Zahnd, Leiterin Unfallforschung und Prävention der AXA Winterthur, weiss: «Das Vermindern der Unfallfolgen mit passiven Systemen stösst auch aufgrund der Inkompatibilität von Verkehrsteilnehmern an erkennbare Grenzen. Moderne Fahrzeuge mit aktiven Fahrerassistenzsystemen können dazu beitragen, Kollisionen zu verhindern.» Die AXA Winterthur und DEKRA thematisieren daher die elektronischen Helfer im Fahrzeug seit Beginn der Crashtests regelmässig.

Gemäss statistischen Zahlen werden über 90 Prozent aller Verkehrsunfälle durch Fehler der Fahrzeuglenker verursacht. Der Faktor Mensch sollte daher durch elektronische Helfer unterstützt oder durch den Autopiloten ersetzt werden. «Was nach Science-Fiction klingt, ist heute schon Realität», so Jörg Ahlgrimm und ergänzt: «Kombiniert man bestehende Systeme wie Abstandsmessung, Spurhalteassistent und automatische Geschwindigkeitsregelung, können Fahrzeuge gewisse Strecken ohne Eingriff des Lenkers absolvieren, beispielsweise auf Autobahnen.» Bettina Zahnd erklärt: «Technisch ist es bereits heute möglich, dass Fahrzeuge viele Verkehrssituationen selbstständig und sicher meistern. Es braucht nun noch den Willen von Politik und Herstellern sowie ein wachsendes Vertrauen der Fahrer, diese Systeme konsequent einzusetzen und damit die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen.»

Zusätzliche Informationen, Fotos, Videos und Statistiken zu den aktuellen Crashtests: http://bit.ly/Crashtests2014

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