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Die Gefängnismarke Santa Fu bietet erstaunliche Weihnachtsgeschenke: Huhn in Handschellen - das Knast-Kochbuch mit Tipps von Tim Mälzers Mutter

Huhn in Handschellen - das Knast-Kochbuch mit Tipps von Mama Mälzer / Weiterer Text über ots. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/www.santa-fu.de"

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    Hamburg (ots) - Seit einem Jahr produzieren die Hamburger
Gefängnisse Produkte, welche die Gefangenen in so genannten
"Kreativen Zellen" selbst mitentwickeln: T-Shirts mit Aufdrucken wie
"Noch unschuldig" oder "Auf Bewährung", das Pflegeset "Bleib sauber!"
mit echter Knastseife, in Gefängnis-Matratzenstoff gebundene
Tagebücher u. v. m. Nachdem das Projekt kürzlich von der Initiative
"Deutschland - Land der Ideen" preisgekrönt wurde, sind nun noch
weitere Produkte hinzugekommen. Ihr Markenname Santa Fu ist der
Spitzname von Hamburgs Hauptgefängnis.

    Da ist erstmal das "Huhn in Handschellen" mit Rezepten, nach denen sich Gefangene gern was kochen, wenn ihr Gaumen Urlaub von der Grossküche machen will. Christa Mälzer war selbst hinter den Mauern, hat mit den Gefangenen gegessen, hat bei der Auswahl der Rezepte mitgeholfen und sie mit kleinen Tipps versehen. "Im Knast hat man ja nicht viel Freude" sagt sie. "Darum geben sich die Gefangenen beim Kochen besonders viel Mühe. Oft sind Menschen aus der ganzen Welt um den kleinen Gemeinschaftsherd versammelt, tauschen Rezepte aus, entwickeln neue, improvisieren mit den Zutaten, die sie gerade haben, und veranstalten mit einfachsten Mitteln regelrechte 'Partys für den Mund'. Ihre Rezepte schmecken auch, wenn man in Freiheit ist: die Friedenspfanne, das Affenbrot, die Kükenbrille, der Dicke Jesus..."

    Ebenfalls neu bei Santa Fu: das Memospiel mit Original-Tattoos von Gefangenen und das rasante Ausbrecherspiel "ALAARM!", ein umgekehrtes Mensch-ärgere-dich-nicht, bei dem man nicht rein will in den Bau, sondern raus. Die Gefangenen haben die Regeln selbst entwickelt und auf den Zellen getestet, und die Vollzugsbeamten haben ihnen dabei kräftig geholfen. Schliesslich macht es ihnen genauso viel Spass, heimlich durch Entlüftungsrohre zu rutschen oder sich unter Gullydeckeln zu verstecken. Auf www.santa-fu.de kann man all diese Dinge bestaunen und bestellen. Ein Teil des Erlöses geht an die Opferhilfe Weisser Ring.

ots Originaltext: www.santa-fu.de
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Hellmut von Eitzen
Justizbehörde Hamburg
Tel.:    +49/40/428'43'31'53
E-Mail: hellmut.voneitzen@justiz.hamburg.de



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