Mühlbauer Holding AG

EANS-Adhoc: Drittes Quartal 2011: Hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung belasten Ergebnis - Mühlbauer bleibt optimistisch

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Quartalsbericht

03.11.2011

Roding, 03. November 2011 - Der weltweit tätige Technologiekonzern Mühlbauer hat
im dritten Quartal seine Auftragsbücher weiter gefüllt. Gleichzeitig hat der
Lösungsanbieter seine Marktpositionierung vorangetrieben und mehr in Forschung
und Entwicklung investiert als jemals zuvor, um für die spürbar rauher werdenden
Märkte gerüstet zu sein. Obwohl die Ertragskraft vor diesem Hintergrund nicht in
gleichem Masse profitieren konnte wie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum,
bleibt das Unternehmen optimistisch und geht davon aus, einen Gesamtumsatz von
ca. 200 Mio. EUR erzielen zu können. 

Der vom Lösungsanbieter im Berichtszeitraum erwirtschaftete Umsatz lag mit 53,3
Mio. EUR annähernd auf dem vergleichbaren Vorjahresniveau von 54,5 Mio. EUR,
während das Bruttoergebnis vom Umsatz - mitunter verursacht durch höhere
Personalaufwendungen infolge projektbedingt vorgenommener Neueinstellungen - von
22,0 Mio. EUR um 11,1% auf 19,6 Mio. EUR zurück ging. Gemessen am Umsatz
verringerte sich dadurch die Bruttoergebnismarge von 40,4% um 3,7%-Punkte auf
36,7%. Weiterhin belasteten im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahrs um 3,0
Mio. gestiegene Vertriebskosten sowie personalbedingt um 1,4 Mio. EUR gestiegene
Forschungs- und Entwicklungskosten das operative Ergebnis. Gemessen am erzielten
Umsatz im Quartal ergibt sich dadurch eine EBIT-Marge von 8,9% (Vorjahr 20,9%).
Nach Steuern weist die Gewinn- und Verlustrechnung im Berichtszeitraum 3,5 Mio.
EUR aus, 5,7 Mio. EUR weniger als im vergleichbaren Vorjahresquartal (9,2 Mio.
EUR). Der auf jeden Anteilschein entfallende Gewinnanteil beträgt im
Berichtszeitraum 0,23 EUR - nach 0,63 EUR im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Bei im Neun-Monats-Vergleich mit 144,9 Mio. EUR (Vorjahr 147,5 Mio. EUR) leicht
rückläufigen Umsatzerlösen und Herstellkosten lag das Bruttoergebnis vom Umsatz
mit 57,5 Mio. EUR nur geringfügig unter dem vergleichbaren Vorjahreswert (58,3
Mio. EUR). Dies entspricht einer Bruttoergebnismarge von 39,8% - nach 39,6% im
Vorjahr.  Kostensteigerungen bei den Vertriebs- und allgemeinen
Verwaltungskosten sowie im Bereich Forschung und Entwicklung haben letztlich
dazu geführt, dass das in den ersten neun Monaten 2011 erwirtschaftete Ergebnis
vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit 16,8 Mio. EUR um 10,8 Mio. EUR deutlich hinter
dem vergleichbaren Vorjahreswert von 27,6 Mio. EUR zurück blieb. Dies entspricht
einer EBIT-Marge von 11,6% - nach noch 18,7% im vergleichbaren Vorjahr.
Bereinigt man das Ergebnis der Vergleichsperiode um Sondereffekte aus
mittlerweile erledigten Rechtsstreitigkeiten, so ergibt sich ein Rückgang des
EBIT um 8,5 Mio. EUR. Der im Neun-Monatszeitraum erzielte Nettogewinn beläuft
sich auf 12,8 Mio. EUR, nach 21,8 Mio. EUR in den ersten neun Monaten des
Vorjahres. Das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 0,87 EUR je Anteilsschein
(Vorjahr 1,50 EUR je Anteilsschein). 

Der Cashflow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit lag in den ersten neun
Monaten des aktuell laufenden Geschäftsjahres mit +26,1 Mio. EUR um 10,7 Mio.
EUR unter dem Niveau des Vergleichszeitraums des Vorjahres (+36,8 Mio. EUR).
Bereinigt um Zahlungsflüsse aus Transaktionen mit kurzfristigen Wertpapieren
sowie unter Einbeziehung des Mittelabflusses aus der fortgesetzten
Investitionstätigkeit in Höhe von 20,2 Mio. EUR (Vorjahr 18,1 Mio. EUR)
generiert sich daraus ein Free Cashflow von minus 6,3 Mio. EUR - nach plus 24,6
Mio. EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Der konsolidierte Autragseingang des weltweit operierenden Systempartners für
ID-Lösungen belief sich im dritten Quartal 2011 auf 56,4 Mio. EUR und notierte
damit um 10,2% unter dem Vergleichswert des Vorjahres (62,8 Mio. EUR).
Ursächlich für diesen Rückgang war in erster Linie die - nach überproportionalen
Zuwächsen im vergangenen Jahr - im zweiten Halbjahr 2011 eingesetzte
Abschwächung der Nachfrage nach Halbleiter-Backend-Produkten. Bezogen auf die
ersten neun Monate 2011 beliefen sich die Auftragseingänge auf 199,1 Mio. EUR,
was im Vergleich zu dem in den ersten neun Monaten 2010 erzielten Auftragswert
von 235,9 Mio. EUR, unter dem sich auch ein hochvolumiger ID-Einzelauftrag über
rd. 64,2 Mio. EUR befindet, einem Rückgang um 15,6% entspricht.

Das Geschäftsmodell des Mühlbauer-Konzerns basiert auf einem soliden, über 30
Jahre gewachsenen Fundament. Die hohe Innovationskraft und die frühe
Positionierung in aussichtsreichen Zukunftsmärkten rund um die intelligente
Identifikation von Personen oder Warenströmen haben das Unternehmen zu einem
weltweit führenden Partner zahlreicher Regierungen und namhafter
Industrieunternehmen gemacht. Mit im Berichtsjahr nochmals verstärkten
Investitionen von bis zu 30 Mio. EUR sowie einer deutlich intensivierten
Forschungs- und Entwicklungstätigkeit sieht sich das Unternehmen ungeachtet der
sich derzeit eintrübenden Konjunkturaussichten auch für das Geschäftsjahr 2012
sehr gut aufgestellt, um  weiter wachsen zu können.


Kontakt und weitere Informationen: Investor Relations, Tel.: +49 (0)
9461-952-1653, Fax: +49 (0) 9461-952-8520, investor-relations@muehlbauer.de,
Mühlbauer Holding AG & Co. KGaA, Josef-Mühlbauer-Platz 1, 93426 Roding,
Deutschland, www.muehlbauer.de.


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Investor Relations
+49(0)9461-952-1653
investor-relations@muehlbauer.de

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Emittent:    Mühlbauer Holding AG & Co.KGaA
             Josef-Mühlbauer-Platz 1
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Telefon:     +49(0)9461-952-1653
FAX:         +49(0)9461-952-8520
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WWW:      http://www.muehlbauer.de
Branche:     Maschinenbau
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Börsen:      Regulierter Markt/Prime Standard: Frankfurt, Freiverkehr: Berlin,
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