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Lehrstuhl an Universität muss privat vorfinanziert werden - Schweizer Chiropraktoren verzichten auf Honorare

    Bern (ots) - Am 11. Juni 2007 verzichten die Schweizer Chiropraktoren auf ihre Honorare: Was sie einnehmen, kommt dem zukünftigen Lehrstuhl für Chiropraktik an der Universität Zürich zugute. Der privat vorfinanzierte Lehrstuhl soll die Abhängigkeit der Schweiz vom Ausland in einem wichtigen Bereich des Gesundheitswesens beenden.

    Ein bedeutender Teil des Schweizer Gesundheitswesens ist vollständig vom Ausland abhängig: Die Chiropraktik ist einer der fünf anerkannten Medizinalberufe in der Schweiz, doch wer Chiropraktik studieren will, muss für mehrere Jahre nach Kanada oder in die USA ziehen - und für die Gebühren an den privaten Hochschulen viel Geld ausgeben.

    Das entspricht nicht den Bedürfnissen der Schweiz: Rückenschmerzen verursachen in unserem Land jährlich einige hundert Millionen Franken Kosten, und Chiropraktik hat sich als schnell wirksame, sichere und kostengünstigste Behandlung erwiesen.

    Chiropraktoren leisten einen anerkannten und wertvollen Beitrag an das Schweizer Gesundheitswesen. Doch weil das Studium der Chiropraktik in der Schweiz noch immer nicht möglich ist, können sich viele begabte Studenten den heutigen Ausbildungsweg mit dem langen und teuren Auslandstudium nicht leisten. Dem Schweizer Gesundheitswesen geht so wichtiger Nachwuchs verloren, und die Versorgung der Bevölkerung mit einer kosteneffizienten Leistung ist in Gefahr.

    Um diese Situation zu verbessern, wird an der medizinischen Fakultät der Universität Zürich ein Lehrstuhl für Chiropraktik eingerichtet. In Anbetracht der angespannten finanziellen Lage müssen die Mittel dafür vorderhand fast vollständig privat beschafft werden.

    Der Berufsverband der Chiropraktoren hat sich entschlossen, den Stein ins Rollen zu bringen und den Lehrstuhl an der öffentlichen Universität privat vorzufinanzieren: Am 11. Juni 2007 verzichten die 250 Schweizer Chiropraktoren zugunsten des geplanten Lehrstuhls auf ihr Honorar. Damit soll ein Teil der 1, 8 Millionen Franken zusammenkommen, die für die ersten drei Betriebsjahre des Lehrstuhles benötigt werden.

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