Verein Vienna Vaccines

Internationale Experten begegnen in Baden bei Wien neuen Herausforderungen der Impfstoffentwicklung

Höhepunkte der 3. Vienna Vaccines Konferenz

    Wien (ots) - Von 12. - 15. April 2007 fand die dritte Vienna Vaccines Konferenz, Semmering 2007, in Baden bei Wien statt. Das Symposium betonte einmal mehr die Bedeutung von Impfstoffen und innovativen Entwicklungsstrategien zur weltweiten Verbesserung des Gesundheitswesens. Wissenschaftler aus dem Bereich der Mikrobiologie und Immunologie, aber auch Impfstoffentwickler aus der Biotechnologie und der Pharmaindustrie präsentierten den mehr als 170 Teilnehmern ihre neuesten Entdeckungen und diskutierten zukünftige Herausforderungen.

    AUSGEWÄHLTE HIGHLIGHTS

    Erfolgreiche Hilfsprogramme

    Regina Rabinovich (Bill und Melinda Gates Stiftung) beeindruckte die Teilnehmer mit ihrer Aussage, dass das Bemühen existierende Impfstoffe auch Entwicklungsländern zur Verfügung zu stellen, bereits heute jährlich Millionen Kindern das Leben gerettet hat. Gordon Freeman (Harvard Medical School) präsentierte Daten über die Einführung der existierenden Pneumokokken Impfung in den USA und Europa.

    Altbekannte Krankheit - neue Gefahr: Tuberkulose

    Tom Ottenhoff (medizinisches Universitätszentrum Leiden) präsentierte die vorläufigen Ergebnisse der Phase I Studie des "Subunit" Tuberkulose (TB) Impfstoffs, der vom dänischen Statens Serum Institut entwickelt wird und Intercells Adjuvant IC31(TM) enthält. Weitere klinische Studien werden in Kürze beginnen.

    Im Krankenhaus erworbene Infektionen

    John Shiver (Merck) präsentierte die Entwicklung eines neuartigen Impfstoffs gegen Staphylococcus aureus (S.aureus). S. aureus ist der häufigste Verursacher von nosokomialen oder Krankenhaus- Infektionen und hat eine Resistenz gegen fast alle gängigen Antibiotika entwickelt. Bis heute gibt es keine Impfung, die vor Infektion Schutz bietet. Shiver besprach die Bedeutung von in vitro und in vivo Experimenten mit S.aureus Antigenen.

    Neue Produkte auf dem Weg zum Markt

    Béatrice De Vos (GSK) stellte die spezielle Entwicklungs-, Zulassungs- und Vertriebsstrategie anhand Rotarix(TM) vor. Die Schluckimpfung mit Rotarix(TM) wird weltweit gegen durch Rotavirus verursachte Durchfallerkrankungen eingesetzt. Mark Feinberg (Merck) berichtete über die Entwicklung und die Markteinführung des neuartigen Impfstoffs zum Schutz junger Frauen vor Infektionen durch das Papilloma Virus.

    Erich Tauber (Intercell) präsentierte Details der klinischen Phase III von Intercells neuartigem Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis. Die Produkteinführung ist für Anfang 2008 geplant .Das Japanische Enzephalitis-Virus (JEV) ist ein durch Moskitos übertragenes Flavivirus, das bei Menschen, insbesondere bei Kindern, Enzephalitis verursacht.

    Über Vienna Vaccines Konferenz

    Die Konferenz, die Alexander von Gabain (Chief Scientific Officer von Intercell) und Vienna Vaccines bereits zum dritten Mal organisieren, findet alle zwei Jahre statt. Vienna Vaccines ist ein Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat Wissenschaft, Wirtschaft und gemeinnützige Organisationen auf dem Gebiet der Impfstoffentwicklung zu vernetzen. Ziel der Konferenz ist die Förderung von Synergien im Bereich der Erforschung, Entwicklung und Finanzierung von neuen Impfstoffen, die sich gegen Infektionskrankheiten richten, gegen die es bisher weder in Industrienationen noch in Entwicklungsländern zufrieden stellende medizinische Therapien gibt.

    Abstract Book und weitere Informationen unter: www.viennavaccines.com

    Rückfragehinweis:

    Vienna Vaccines     Astrid Meinl     Corporate Communications     Campus Vienna Biocenter 2, A-1030 Vienna     P: +43-1-20620-313     Mail to: astrid@viennavaccines.com


ots Originaltext: Verein Vienna Vaccines
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch



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