Schweiz. Kriminalprävention / Prévention Suisse de la Criminalité

Schweizerische Kriminalprävention: Projekt zur Vorbereitung einer «nationalen Helpline Häusliche Gewalt» gestartet.

Bern (ots) - Die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) hat an ihrer Herbstkonferenz vom 10./11. November 2011 in Delémont einen Projektkredit für die Aufnahme der Arbeit an einer «nationalen Helpline Häusliche Gewalt» bewilligt.

Ziel einer «nationalen Helpline Häusliche Gewalt» ist es, ein niederschwelliges, 24-Stunden erreichbares Beratungsangebot für Opfer, Gewaltausübende und deren Umfeld zu schaffen. Häusliche Gewalt ist auch in der Schweiz ein verbreitetes soziales Phänomen.

Der Auftrag zur Ausarbeitung des Projekts ging an die Schweizerischen Kriminalprävention (SKP), einer Fachkommission der KKJPD. Ihr wurde der Auftrag erteilt, Abklärungen zur Einführung einer «nationalen Helpline Häusliche Gewalt», zu der auch ein Online-Angebot gehören soll, einzuleiten. Zu den Aufgaben, die 2012 erledigt werden, gehört die Erarbeitung eines Betriebskonzepts für eine dreisprachige Helpline, die Abklärung der kantonalen Voraussetzungen in der Beratungslandschaft sowie die Klärung der Schnittstellen zwischen der geplanten «nationalen Helpline Häusliche Gewalt» und den kantonalen Angeboten. Der Projektbericht wird der KKJPD im November 2012 zur Verfügung stehen, um den Entscheid für oder gegen den Aufbau einer «nationale Helpline Häusliche Gewalt» fällen zu können.

Das Projekt wird vom Eidg. Büro für die Gleichstellung von Mann und Frau (EBG) begleitet und mitfinanziert.

Kontakt:

Martin Boess
Geschäftsleiter SKP
Tel.: +41/31/320'29'50
E-Mail: mb@skppsc.ch


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