OeKB - Oesterreichische Kontrollbank AG

Österreichs Investoren strotzen vor Optimismus und setzen verstärkt auf Mittelosteuropa

Neuer Geschäftsklima-Index der Oesterreichischen Kontrollbank als fundierte Entscheidungshilfe für Engagements in europäischen Wachstumsmärkten

    Wien (ots) - Die Expansionsdynamik in der Region Mittelosteuropa ist ungebrochen. Rumänien, Bulgarien, Russland und die Ukraine stehen ganz oben auf der Einkaufsliste heimischer Investoren. Das zeigt der neue OeKB Geschäftsklima-Index Mittelosteuropa, das jüngste Information Services-Produkt der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB). Der Index soll Unternehmen aus allen Branchen sowie Wertpapieranalysten und Asset Managern helfen, Chancen in der Region frühzeitig zu erkennen und dabei immer die Risken im Auge zu behalten.

    Die Idee hinter dem OeKB Geschäftsklima-Index Mittelosteuropa besteht darin, Erfahrungen, Einschätzungen und Erwartungen der österreichischen Direktinvestoren zu erheben und unmittelbar zu verwerten. Aus den Ergebnissen komplexer Analysen werden so - erstmals in Österreich - Frühindikatoren für den mittelosteuropäischen Markt gebildet und eine Vielzahl von Indizes konstruiert. Diese sollen ein klares und zugleich sehr differenziertes Bild der aktuellen und zu erwartenden Geschäftsentwicklung in 19 Ländern der Region vermitteln.

    "Die Wirtschaft braucht Frühindikatoren. Sie sind ganz nah am Markt und zeigen Entwicklungsströme und Trendbrüche auf, lange bevor die Statistiken sie darstellen", erklärt Angèle Eickhoff, Direktorin der OeKB Information Services. "Die Frühindikatoren des OeKB Geschäftsklima-Index Mittelosteuropa stellen eine wichtige Orientierungshilfe für Internationalisierungsstrategien in der Region dar", so Eickhoff zusammenfassend.

    Die ersten Ergebnisse des OeKB Geschäftsklima-Index Mittelosteuropa zeichnen ein erfreuliches Bild: Quer durch alle Branchen ist in Mittelosteuropa Optimismus angesagt. Die Geschäfte gehen gut, die Aussichten für die kommenden Monate sind durchwegs erfreulich. Das Konjunkturbarometer zeigt nach oben. In den Nachbarländern Österreichs ist die Marktpräsenz der österreichischen Mittelosteuropa-Pioniere gefestigt. Nun geht die Reise ostwärts: Dort wird Kapital aufgestockt, neue Standorte werden ins Visier genommen. Alleine nach Rumänien, Bulgarien, Russland und in die Ukraine werden im kommenden Jahr rund 50% der österreichischen Neuinvestitionen fließen. Ca. 35 der insgesamt 170 in MOE geplanten neuen Unternehmensstandorte werden in Rumänien, dem Spitzenreiter unter diesen vier Ländern, errichtet werden.

    Das methodische Design des OeKB Geschäftsklima-Index Mittelosteuropa basiert auf Primärerhebungen unter Entscheidungsträgern in den österreichischen MOE-Headquarters. Gefragt wird unter anderem nach Einschätzungen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Geschäftslage und -erwartungen, Expansionsplänen und Internationalisierungsstrategien. Im Fokus stehen bei den Erhebungen insgesamt über 1.000 Auslandsbetriebe in 19 Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas.

    Die Ergebnisse aus der im Februar abgeschlossenen ersten Erhebungswelle liefern die Ausgangswerte für die Indexbildung, jährlich sind 2-4 Erhebungswellen geplant. Ab der 2. Umfrage werden Trends herausgearbeitet und Indizes für die einzelnen Fragestellungen und insbesondere das Geschäftsklima konstruiert. Ab dann und in den Folgejahren wird der OeKB Geschäftsklima-Index Mittelosteuropa seine Frühindikator-Funktion voll entfalten. Aufgrund der strukturellen Tiefe der Erhebungen der OeKB (nach Ländern, Branchen, Unternehmensgrößenklassen) stehen der Wirtschaft bereits im ersten Jahr rund 430 Indizes zur Verfügung. In der Endausbaustufe des Projekts werden es über 700 Indizes sein.

    Downloads unter: www.oekb.at/geschaeftsklimaindex

    Rückfragehinweis:     Mag. Angèle Eickhoff     OeKB - Oesterreichische Kontrollbank AG     Information Services     Tel. +43-1-531 27-2244     mailto:angèle.eickhoff@oekb.at


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