Implenia AG

euro adhoc: Implenia AG
Strategische Unternehmensentscheidungen / Implenia-Verwaltungsrat lehnt das Übernahmeangebot von Laxey ab

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05.12.2007

Das Laxey-Angebot benachteiligt die übrigen Aktionäre und schadet dem Unternehmen

Dietlikon, 5. Dezember - Der Verwaltungsrat des Schweizer Baudienstleistungskonzerns Implenia hat einstimmig beschlossen, das Übernahmeangebot der britischen Finanzge-sellschaft Laxey Partners abzulehnen, wie er in seinem heute publizierten Bericht des Verwaltungsrates bekannt gibt. Das Angebot ist weder im Interesse der Aktionäre noch des Unternehmens. Der Verwaltungsrat empfiehlt deshalb allen Aktionären, dem Angebot keine Folge zu leisten und Laxey keine Aktien anzudienen.

Der Verwaltungsrat ist überzeugt, dass er mit seiner Strategie für die Aktionäre mittel- bis lang-fristig wesentlich mehr Wert generieren wird, als Laxey offeriert. Nachdem die britische Finanz-gesellschaft Laxey Partners die Schwelle von 33 1/3 Prozent am Implenia-Kapital überschritten hatte, machte sie am 5. November den Implenia-Aktionären ein Übernahmeangebot von CHF 33,23 pro Aktie. Es handelt sich dabei um ein Scheinangebot, da  das Angebot  zum Zeitpunkt der Ankündigung um acht Prozent unter dem Aktienkurs lag und selbst Laxey laut eigenen An-gaben nicht damit rechnet, Aktien zu diesem Preis übernehmen zu können.

Laxeys Vorgehen in den letzten Monaten zeigte immer wieder, dass Laxey einzig das Ziel hat, ihren Aktien-Anteil zu erhöhen und ihr Paket mit einer Prämie weiter zu verkaufen. Die übrigen Aktionäre dürften von einer solchen Prämie ausgeschlossen und entsprechend benachteiligt werden.

Für den Verwaltungsrat würde eine Annahme der Laxey-Offerte das integrierte Business-Modell von Implenia massiv gefährden, das alle Stufen vom Kauf eines Grundstücks bis hin zur Über-bauung und dem späteren Unterhalt der Bauten umfasst. Wegen der Lex Koller kann Implenia das Immobilienentwicklungsgeschäft nur als schweizerisch kontrolliertes Unternehmen betrei-ben. Falls Implenia als ausländisch kontrolliert gelten würde, würden wichtige Teile des Ge-schäftes weg brechen, die in der Vergangenheit ungefähr 15 bis 25 Prozent zum EBIT beige-tragen haben; dadurch würde Shareholder Value zerstört.

Der Verwaltungsrat ist überzeugt, dass die eingeschlagene Strategie des integrierten Ge-schäftsmodells für Aktionäre, Mitarbeiter und Kunden zukunftsträchtig ist, und dass der Aktien-preis mittel- bis längerfristig wesentlich attraktiver sein wird als der von Laxey offerierte Preis.

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