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Media Service: Clariant-Huntsman-Deal braucht Segen von US-Sicherheitsgremium

Zürich (ots) - Der Zusammenschluss der beiden Chemieunternehmen Clariant und Huntsman braucht die Zustimmung des Committee on Foreign Investments in the United States, kurz CFIUS. Das ist den Dokumenten zu entnehmen, die von den Unternehmen bei der Ankündigung der Transaktion dieser Tage bei der New Yorker Börse gefilet wurden.

Das CFIUS ist ein Sicherheitsgremium der US-Regierung, das Transaktionen mit ausländischer Beteiligung, vor allem chinesischer, auf deren Verträglichkeit mit amerikanischen Sicherheitsinteressen überprüft. Das Komitee setzt sich aus Vertretern mehrerer Departemente zusammen, darunter Verteidigung, Homeland Security, Justiz und Finanzen. Die Tätigkeit des CFIUS ist geheim. Das Gremium legt gegenüber der Öffentlichkeit, abgesehen von einer rudimentären jährlichen Statistik, keinerlei Rechenschaft ab.

Das CFIUS ist ein Unsicherheitsfaktor, vor allem in Zeiten Trumps. Der Präsident hat die Möglichkeit, sich jederzeit in den Prozess einzuschalten und eine Transaktion zu verhindern. Beobachter gehen davon aus, dass das Gremium unter seiner Präsidentschaft an Bedeutung gewinnen wird und dass wirtschaftliche Kriterien eine stärkere Rolle spielen werden.

Die Basler Clariant und die amerikanische Huntsman haben ihre Fusionsabsichten dieser Tage bekannt gemacht. Das neue Unternehmen soll 13,2 Milliarden Dollar Umsatz machen. Entscheidend wird sein, ob es den Konzernchefs gelingt, die Investoren davon zu überzeugen, dass sich die in Aussicht gestellten Synergien in der Höhe von 400 Millionen Dollar auch wirklich realisieren lassen.

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