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Media Service: Sulzer plant Stellenabbau in Winterthur

Zürich (ots) - Sulzer-CEO Klaus Stahlmann will in der Konzernzentrale und bei den Auslandtöchtern Doppelspurigkeiten ausmerzen und die Rentabilität erhöhen. Gemäss Handelszeitung-Recherchen werden am Sulzer-Hauptsitz in Winterthur 80 Stellen abgebaut, betroffen seien das Corporate Center und die Schlüsseldivisionen Pumpen und Turbo Services. Sulzer-Sprecherin Verena Goelkel: «Unser CEO Klaus Stahlman hat bereits gesagt, dass er einen Stellenabbau in der Schweiz nicht ausschliessen kann.» Die beiden betroffenen Divisionen Pumpen und Turbo Services, die 60 Prozent des Sulzer-Umsatzes ausmachen, schwächeln. Ziel ist gemäss einem Strategiepapier mit einer «Stärkung der divisionsübergreifenden Kooperation» die Effizienz und die Rentabilität im Industriekonzern zu erhöhen. Der Abbau im Schweizer Headoffice ist nur ein erster Schritt. Auch bei den Auslandtöchtern sind Restrukturierungsprogramme angelaufen. Sulzer-Sprecherin Goelkel: «Die Absicht, Doppelspurigkeiten abzubauen, haben wir mit dem Halbjahresergebnis kommuniziert und können bestätigen.» Und weiter: "In Grossbritannien und Australien handelt es sich um eine Anpassung der Kapazitäten an die Marktnachfrage.» Der traditionsreiche Industriekonzern will in den nächsten Monaten den Oberflächenbeschichter Metco für rund 800 Millionen Franken verkaufen. Im Gespräch als Käufer ist OC Oerlikon. Ein Bieter für Metco ist auch die amerikanische Investmentfirma Clayton Dubilier & Rice. Einer der Partner bei Clayton ist Fred Kindle, ehemaliger CEO von Sulzer.

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