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bonus.ch: Krankenkassenwechsel für 5.6% der Versicherten auf 2013

Lausanne (ots) - Der Prozentsatz der Versicherungsnehmer, die auf 2013 ihre Krankenkasse wechseln, wird auf 5.6% geschätzt. Dies geht aus einer Analyse der Vergleiche und Offertenanfragen auf dem Vergleichsportal bonus.ch seit der Veröffentlichung der Krankenversicherungsprämien 2013 hervor.

Nach der Ankündigung einer geringeren Prämienerhöhung als in den letzten Jahren ist das Publikum weniger an einem Krankenkassenwechsel interessiert. Davon zeugt die Zahl der Recherchen auf Google, die weniger als die Hälfte im Vergleich zu 2012 und weniger als ein Viertel im Vergleich zu 2011 betrug. Dennoch müssen 17% der Versicherten, die ihre Prämien auf bonus.ch verglichen haben, eine Prämienerhöhung von über 5% hinnehmen. Immerhin rund ein Drittel (32%) der jungen Erwachsenen bis 25 Jahre hat eine Erhöhung dieser Grössenordnung erfahren.

Diejenigen Personen, die via bonus.ch eine Versicherungsofferte angefordert haben, sparen durchschnittlich 373 Franken pro Jahr. Für 28% der Benutzer betragen die Ersparnisse mehr als 600 Franken und können in einigen Fällen sogar auf über 1800 Franken jährlich anwachsen.

Die Versicherten der Krankenkasse EGK Laufen entscheiden sich nach einem Prämienvergleich am häufigsten für eine Offertenanfrage. Die EGK hatte zwar bereits am 1. Mai 2012 eine ausserordentliche Prämienerhöhung vorgenommen, offensichtlich haben aber gewisse Versicherungsnehmer bis Ende 2012 gewartet, um die Krankenkasse zu wechseln. Die Offertenanfragen sind auch bei Versicherten der Sanitas Gruppe und Mutuel Assurances zahlreich.

Erstaunlicherweise vergleichen die Versicherten bei Krankenkassen mit relativ hohen Prämien am wenigsten häufig ihre Prämien: Wincare, Sympany, Concordia, Swica. Der Grund hierfür könnte einerseits ein besonders treues Publikum sein, andererseits könnte es sich auch um Versicherungsnehmer handeln, die wenig mit Internet vertraut sind. Die Zusatzversicherungen könnten ebenfalls ein erhebliches Hindernis für einen Krankenkassenwechsel darstellen.

Der Gegenvorschlag zur Einheitskasse, der am 10. Oktober 2012 von Bundesrat Alain Berset vorgestellt wurde, will eine klare Trennung zwischen Grundversicherung und Zusatzversicherungen. Es wäre demnach für die Versicherten einfacher, ihre Krankenversicherungen bei verschiedenen Kassen abzuschliessen. Falls diese Hypothese zutrifft, würde dies durch die Beseitigung eines wesentlichen Hemmnisses die vom KVG angestrebte freie Konkurrenz begünstigen.

Tabellen und detaillierte Analyse:

http://www.bonus.ch/RDP-20121113_DE.pdf

Rubrik Krankenversicherungen und Prämien 2013 auf bonus.ch:

http://www.bonus.ch/zrPG592.aspx

Kontakt:

bonus.ch SA
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Direktor
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