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Media Service: Schweizer Autowirtschaft - bald 100 Milliarden Franken Umsatz

Zürich (ots) - Das Schweizer Autogewerbe dürfte in diesem Jahr die Umsatzgrenze von 100 Milliarden Franken brechen. Gemäss einer Berechnung der «Handelszeitung» schrammten die Handels-, Dienstleistungs- sowie Zuliefer- und Produktionsbetriebe im letzten Jahr mit 97,8 Milliarden Franken und einem Wachstum von 2,5 Prozent knapp an dieser Schwelle vorbei. Die wichtigsten Pfeiler der hiesigen Automobilwirtschaft sind mit 19,4 Milliarden Franken das Transportgewerbe, das Garagengewerbe (18,3), der Fahrzeug-Neuwagenhandel (15,9), die Automobil-Zulieferindustrie (14,2) und der Treibstoffhandel (12,5).

2012 wurden 328 139 Personenwagen neu immatrikuliert. Die ersten beiden Plätze der Importeur-Liste teilen sich die Amag-Gruppe (VW, Audi, Skoda, Seat, VW Nutzfahrzeuge) mit einem Umsatz von 4,50 Milliarden Franken und die Emil-Frey-Gruppe (Toyota, Subaru, Suzuki, Jaguar, Land/Range Rover, Mitsubishi, KIA) mit 1,95 Milliarden. Es folgen BMW Schweiz (BMW und Mini) mit 1,90 Milliarden Franken, Mercedes (Mercedes und Smart) mit 1,50 Milliarden und Renault (Renault und Dacia) mit 0,82 Milliarden.

VW Golf und Skoda Octavia die beliebtesten Modelle

Die meist verkaufte Marke war auch 2012 VW (44 258 Fahrzeuge, plus 9 Prozent). Danach kommen Audi (22 083, plus 19,4 Prozent), Skoda (19 132, plus 9,5 Prozent), BMW (18 947, plus 8,1 Prozent) und Ford (18 179, minus 1,7 Prozent).

Die Bestenliste nach Modellen führt in der Schweiz bereits zum 37. Mal der VW Golf an (12 413 Fahrzeuge, minus 2,3 Prozent). Auf den nächsten Plätzen folgen mit dem Skoda Octavia, dem VW Polo, dem VW Tiguan, dem VW Passat und dem VW Touran alles Autos aus dem Volkswagen-Konzern. Erstes Modell ohne Adresse in Wolfsburg ist die C-Klasse von Mercedes-Benz auf Platz 7. 43 Prozent aller in der Schweiz gekauften Autos sind deutscher Herkunft. Auf Platz 2 folgt Japan vor Frankreich.

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