Pharmion Corporation

Pharmion übernimmt Cabrellis Pharmaceuticals und die Rechte an Amrubicin für Nordamerika und die Europäische Union

    Boulder, Colorado, November 17 (ots/PRNewswire) -

@@start.t1@@      - Amrubicin in Japan für Lungenkrebs zugelassen und auf dem Markt
      - Pharmion initiiert Registrierungsstudie für SCLC in den USA und der EU
         im 2. Hj. 2007
      - NDA- und MAA-Anträge für 2009 geplant
      Die Pharmion Corporation (Nasdaq: PHRM) gab heute bekannt, das
Unternehmen habe Cabrellis Pharmaceuticals übernommen. Cabrellis
Pharmaceuticals ist ein privatwirtschaftliches, klinische Studien
durchführendes Onkologieunternehmen, das sich der Entwicklung von Amrubicin
widmet. Amrubicin ist ein synthetisches Anthracyclin der dritten Generation,
das sich derzeit in der fortgeschrittenen Phase-2-Entwicklung für das SCLC
(Small Cell Lung Cancer, kleinzelliges Lungenkarzinom) in Nordamerika und der
EU befindet.
      Amrubicin ist in Japan seit 2002 zugelassen. Hier wird das Medikament von
Nippon Kayaku unter dem Handelsnamen CALSED(TM) zur Behandlung von SCLC und
NSCLC (Non-Small Cell Lung Cancer, nichtkleinzelliges Lungenkarzinom)
verkauft. Dainippon Sumitomo Pharmaceuticals, das Unternehmen, das Amrubicin
ursprünglich entwickelt hat, vergab die Vermarktungsrechte im Januar 2005 für
Japan an Nippon Kayaku und im Juni 2005 für Nordamerika und die EU an
Cabrellis (damals Conforma Therapeutics).
      Anthracycline gehören zu den am häufigsten in der klinischen Praxis
angewendeten Krebsbekämpfungsmitteln. Zu dieser Wirkstoffklasse zählen
Doxorubicin, Daunorubicin und Epirubicin; jedes davon ist nahezu ein Analogon
des anderen und wird halbsynthetisch aus natürlichen Produkten gewonnen.
Dennoch schränkt die Verwendung eines Naturprodukts als Ausgangspunkt für ein
synthetisches Produkt die Herstellbarkeit von Analogons beträchtlich ein.
      Sumitomo Pharmaceuticals, nun Teil von Dainippon Sumitomo
Pharmaceuticals, entwickelte die ersten vollständig synthetisch hergestellten
Anthracyclin-Wirkstoffe, darunter Amrubicin, das das breite Wirkungsspektrum
von Anthracyclin-Klasse beibehält, und dabei scheinbar die der
Anthracyclin-Klasse anhaftende kumulative Kardiotoxizität verringert bzw.
eliminiert. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse klinischer Studien, dass
Amrubicin deutliche höhere Aktivität aufweist, als die bei anderen
Anthracyclinen beobachtete Aktivität beim Lungenkarzinom. Dies führte zur
regulatorischen Zulassung in Japan und verleitet Pharmion zur Übernahme von
Cabrellis.
      In den in Japan durchgeführten Phase-2-Studien zeigte Amrubicin, sowohl
als Einzelagens, als auch in Kombination mit der Verabreichung von Cisplatin
klinische Wirkung. Bei zuvor unbehandelten SCLC-Patienten produzierte
Amrubicin Gesamtreaktionsrate von 76 Prozent als Einzelagens und von 88
Prozent bei Verabreichung in Kombination mit Cisplatin(1,2). Die mittlere
Letalzeit bei Amrubicin als Einzelagens betrug 11,7 Monate und konnte in
Kombination mit Cisplatin auf 13,6 Monate verlängert werden(1,2). In
Phase-2-Studien von zuvor bereits behandelten Patienten (sensitiv oder
rezidiv/refraktär) mit SCLC zeigte Amrubicin als Einzelagens
Gesamtreaktionsraten von 46 bis 53 Prozent bei einer mittleren Letalzeit von
9,2 bis 11,7 Monaten(3,4,5).
      Auf der Grundlage dieser ermutigenden Ergebnisse der Phase-2-Studie und
des laufenden Phase-2-Entwicklungsprogramms beabsichtigt Pharmion die
Initiierung einer Phase-3-Registrierungsstudie bei rezidiv/refraktärem SCLC
im zweiten Halbjahr 2007. Anhand der Daten aus diesen Studien und
unterstützenden japanischen Daten erwartet Pharmion die Einreichung eines NDA
(New Drug Application, Antrag zur Zulassung eines neuen Wirkstoffs) in den
USA sowie eines MAA (Marketing Authorization Application,
Marktzulassungsantrag) in der EU für Amrubicin zur Behandlung von
rezidiv/refraktärem SCLC im Jahr 2009.
      Über seine klinische Aktivität bei SCLC hinaus scheint Amrubicin, geht
man von den bisherigen klinischen Erfahrungen aus, kein kumulative
Kardiotoxizität, die zum Profil herkömmlicher Anthracycline gehören, zu
zeigen. Es wurden bereits über 6.500 Patienten mit SCLC bzw. NSCLC mit
Amrubicin behandelt und bis heute wurden keine wesentlichen
Kardiotoxizitäts-bezogenen Sicherheitsprobleme berichtet. Anthracycline
zeigen anerkanntermassen Aktivität gegen Brustkrebs, allerdings schränkt die
die kumulative Kardiotoxizität der derzeit erhältlichen Anthracycline deren
Einsatz mit Herceptin ein. Folglich plant Pharmion innerhalb der nächsten
Monate die Initiierung einer klinischen Studie von Amrubicin bei
metastatischen Brustkrebspatienten in Kombination mit Herceptin.
      "Die Wirksamkeit von Chemotherapien bei Patienten mit dem kleinzelligen
Lungenkarzinom hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten nicht wesentlich
weiterentwickelt", meint Mark R. Green, M.D., Clinical Professor of Medicine
an der Medical University of South Carolina. "Insbesondere für Patienten die
zum Zeitpunkt der Diagnose bereits umfangreichen SCLC hatten bzw. bei
Patienten, die eine fehlgeschlagene Erstlinientherapie hinter sich haben,
bleiben die Aussichten weiter schlecht. Die aktuelle Wirksamkeit einer
Amrubicin-Therapie bei diesen SCLC-Settings ist sehr ermutigend. Vorläufige
Aktivitätsdaten bei nichtkleinzelligem Lungenkarzinom Setting sind auch
provokativ. Darüber hinaus macht das Fehlen von kumulativer Kardiotoxizität
bei der Amrubicin-Therapie sie als Agens für eine Studie über andere
Krebserkrankungen, bei denen ältere kardiotoxische Anthracycline eingesetzt
werden, sehr attraktiv."
      "Wir freuen uns sehr über diese Übernahme und das Potenzial für
Amrubicin", meint Patrick J. Mahaffy, President und CEO von Pharmion. "Seit
langem haben wir unseren Wunsch zum Ausdruck gebracht, unser Portfolio durch
ein Onkologieprodukt im fortgeschrittenen Entwicklungszustand mit US- und
wenn möglich EU-Rechten zum Ausdruck gebracht und Amrubicin entspricht
diesbezüglich genau unseren Vorstellungen. Wir glauben, dass Amrubicin die
Behandlungsstrategien für das kleinzellige Lungenkarzinom bedeutend verändern
wird. SCLC ist ein Tumor mit eindeutig ungedecktem medizinischen Bedarf, der
hauptsächlich mit älteren Wirkstoffen gedeckt bzw. behandelt wird. Angesichts
der Zulassung und der Verwendung von Amrubicin in Japan sind wir hinsichtlich
der Aktivität des Wirkstoffs bei SCLC sehr zuversichtlich und angesichts des
kardiologischen Profils begeistert über das Potenzial, auch für andere
Tumore."
      "Wir sind hocherfreut, dass Pharmion sich gegenüber verschiedenen
Parteien, die ihr Interesse an der Übernahme von Cabrellis bekundet hatten,
durchsetzen konnte", meint Thomas M. Estok, Präsident und CEO von Cabrellis.
"Wir glauben, dass Pharmions strategische Vorstellungen und onkologische
Ausrichtung den Entwicklungsplan von Amrubicin ausweiten und beschleunigen
wird und auch daran, dass das Unternehmen dieses potenziell wichtige neue
Therapeutikum Patienten in Nordamerika und Europa bald näher bringen wird."
      Modalitäten der Vereinbarung
      Nach der Vereinbarung erwirbt Pharmion Cabrellis gegen eine Barzahlung
von 59 Mio. USD (55 Mio. USD nach Abzug der 4 Mio. USD an Nettobarmitteln,
über die Cabrellis verfügt). Darüber hinaus wird Pharmion zwei weitere
Zahlungen von je 12,5 Mio. USD nach der Zulassung von Amrubicin durch die US-
und EU-Zulassungsbehörden zahlen. Nach der Zulassung von Amrubicin für eine
weitere Indikation in den USA bzw. in der EU, wird Pharmion eine
Zusatzzahlung je Wirtschaftsregion von noch einmal 10 Mio. USD tätigen. Die
sofort in Kraft tretende Transaktion belastet das Ergebnis von Pharmion im
vierten Quartal 2006 mit rund 55 Mio. USD für die erworbene Forschung und
Entwicklung.
      Pharmion übernimmt auch ab sofort die Verantwortung für die Entwicklung
von Amrubicin und die Büros von Cabrellis in San Diego werden in den
kommenden Monaten geschlossen.
      Als Folge der Transaktion rechnet Pharmion gegen Ende des Jahres 2006 mit
rund 125 Mio. USD bis 130 Mio. USD an liquiden Mitteln und kurzfristigen
Anlagen. Das Unternehmen hat keine Restschulden zu begleichen.
      Konsequenzen von Amrubicin auf die Strategie Pharmions
      In diesem Monat hatte Pharmion seine erste Anleger-/Analystenversammlung
veranstaltet und detailliert seine aktuellen Programme und deren Beziehung zu
Pharmions Strategie zum Aufbau eines Onkologieunternehmens mit starkem,
nachhaltigem und globalen Wachstum beschrieben. Die Übernahme von Cabrellis
bzw. dessen Kernvermögen, Amrubicin, deckt sich in hohem Masse mit dieser
Strategie bzw. baut auf dieser Strategie auf:
      - Sie beschleunigt Pharmions Expansion in solide Tumortherapien -- mit
         der Hinzunahme von Satraplatin, MGCD0103 und Amrubicin und der
         bevorstehenden, geplanten Entwicklung von oral verabreichtem Vidaza
         besitzt Pharmion nunmehr eine umfangreiche Pipeline an Produkten mit
         dem Potenzial zur Adressierung solider Tumore und hämatologischer
         Malignen.
      - Sie erweitert Pharmions ausgeglichenes Onkologie-Portfolio -- Pharmion
         schafft ein Portfolio, das auf neuartige Agenzien und differenzierte
         Zytotoxika abzielt, die als Monotherapie oder in Kombination mit
         Targeted Therapies aktiv sein können. So, wie Satraplatin sich von
         Anderen Platinformen durch seine orale Verabreichung unterscheidet, ist
         Amrubicin das erste vollständig synthetische Anthracyclin, das
         scheinbar ein verbessertes Kardiotoxizitätsprofil verglichen mit
         anderen Anthracyclinen aufweist. Pharmion besitzt nun bestimmte Rechte
         an hochgradig differenzierten Produkten bei zwei der wichtigsten Säulen
         der zytotoxischen Therapie -- Platine und Anthracycline.
      - Sie ergänzt Pharmions epigenetische Plattform -- Aktuelle Forschungen
         zeigen, dass Vidaza and MGCD0103 durch Entspannen der
         Chromatinkonformation das Rezidiv von DNA-targetierten Wirkstoffen, wie
         Anthracyclinen oder Platine, an der Stelle ihrer Aktion verbessern.
         Darüber hinaus wird die Tumorzellenresistenz gegen zytotoxische
         Wirkstoffe oft von epigenetischen Mechanismen wie Hypermethylation
         vermittelt. Pharmion beabsichtigt, den Einsatz von Amrubicin und
         Satraplatin in Kombination mit seinen epigenetischen Inhibitoren aktiv
         zu erkunden.
      - Sie erhöht Increases Pharmions kurzfristige Einnahmequellen -- Bei den
         für 2009 geplanten NDA- bzw. MAA-Anträgen, erwartet Pharmion, dass
         Amrubicin zugelassen wird, womit die Vermarktung von Amrubicin in den
         USA und der EU schon 2010 möglich wäre. Pharmion hat nun das Potenzial,
         seine derzeitige Einkommensquellen durch jährliche Produktvorstellungen
         zwischen 2008 und 2012 in den USA bzw. in der EU zu vergrössern.
      - Sie ist eine weitere Bestätigung für Pharmions Lizenzierungs- und
         Akquisitionsmodell -- Mit der Aufnahme von Amrubicin in das Portfolio
         Von Pharmion hat das Unternehmen innerhalb der vergangenen zwölf Monate
         die Rechte an drei Onkologieprodukten erlangt: Satraplatin, MGCD0103
         und Amrubicin.
      - Sie behält die Fokussierung bei und nutzt unsere Infrastruktur --
         Abgesehen von der Tatsache, dass Amrubicin das bestehende Portfolio von
         Pharmion in hohem Masse ergänzt, wird Amrubicin nach seiner Zulassung
         deutlich auf unseren anderen kommerziellen Produkten aufbauen und dem
         Unternehmen ermöglichen, seine bestehende US- und EU-
         Vermarktungsstruktur zu nutzen.
      Informationen zu Amrubicin
      Im Dezember 2002 wurde Amrubicin aufgrund der Phase-2-Wirksamkeitsdaten
bei SCLC und NSCLC für den Verkauf in Japan zugelassen. Seit Januar 2005 wird
Amrubicin von Nippon Kayaku vermarktet, einem japanischen Pharmaunternehmen
mit Spezialisierung auf Onkologie, das seinerseits die japanischen
Vermarktungsrechte vom ursprünglichen Entwickler von Amrubicin, Dainippon
Sumitomo, erworben hatte.
      Der Schwerpunkt des Entwicklungsplanes von Pharmion liegt in SCLC in den
USA und der EU. SCLC ist ein schlecht behandelbarer Tumortyp und Amrubicin
hat klinische Aktivität sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit
Cisplatin gezeigt. Bei zuvor unbehandelten SCLC-Patienten zeigte Amrubicin
Gesamtreaktionsrate von 76 Prozent als Einzelagens und eine mittlere
Letalzeit von 11,7 Monaten(1). Eine Studie mit zuvor unbehandelten
SCLC-Patienten, denen Amrubicin und Cisplatin verabreicht wurde, ergab eine
Gesamtreaktionsrate von 88 Prozent und eine mittlere Letalzeit von 13,6
Monaten(2). In beiden Studien wurde Amrubicin intravenös als Bolusinjektion
alle drei Wochen an drei aufeinander folgenden Tagen verabreicht. Frühere
Studien bei Erstlinien-SCLC, bei denen Etoposid und Cisplatin (EP),
kombiniert wurden (der Standard im US-Gesundheitswesen), berichteten von
einer Gesamtreaktionsrate von 68 Prozent(6). Das Amrubicin Regime zeigte auch
längere Letalzeiten als die beim EP Regime berichteten mittleren Letalzeiten
von 9,4 Monaten(6).
      Die auf der 42. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology
(ASCO) in Atlanta, Georgia (USA) im Juni 2006 aus zwei Studien für Amrubicin
vorgestellten Daten zeigten bei Patienten mit rezidivem bzw. refraktärem SCLC
Gesamtreaktionsraten von 50 bis 53 Prozent, was in diesem Krankheitsstadium
beispiellos ist. Die erste Studie zeigte eine Gesamtreaktionsrate von 52
Prozent bei sensitiven Patienten (Patienten, die auf die
Erstlinienchemotherapie reagierten und anschliessender Verschlimmerung) und
50 Prozent refraktären Patienten (diejenigen die nicht auf die
Erstlinienchemotherapie reagierten). Die Gesamtüberlebenszeit bei sensitiven
und refraktären Patienten betrug 11,7 bzw. 10,9 Monaten(4). Eine zweite
Studie refraktärer bzw. rezidiver SCLC-Patienten zeigte eine
Gesamtreaktionsrate von 53 Prozent, mit mittlerer Letalzeit von 9,2
Monaten(5). Topotecan (Hycamtin(TM): GlaxoSmithKline), das einzige, in den
USA zur Behandlung von SCLC sensitiver Erkrankung nach Versagen der
Erstlinientherapie zugelassene chemotherapeutische Einzelagens, zeigt eine
Gesamtreaktionsrate von 24 Prozent, bei einer mittleren Letalzeit von rund
6,3 Monaten, laut Produktbeschreibung(7).
      Anthracycline werden derzeit zur Behandlung eines breiten Feldes von
Krebserkrankungen verwendet, darunter hämatologische Malignen und solide
Tumore, mit einer Reihe von für Chemotherapieagenzien üblichen unerwünschten
Ereignissen, darunter Knochenmarksuppression, Nausea und Erbrechen, Alopezie
und Mukositis. Während der japanischen klinischen Studien mit rund 500
teilnehmenden Patienten, die Amrubicin als Einzelagens erhielten, zählten zu
den häufigsten unerwünschten Ereignissen: Knochenmarksuppression (z. B.
Neutropenie 76 Prozent, verringertes Hämoglobin 71 Prozent, Thrombozytopenia
36 Prozent), gastrointestinale Ereignisse (z. B. Anorexie 50 Prozent,
Nausea/Erbrechen 46 Prozent, Stomatitis 11 Prozent) und Alopezie (48
Prozent). Bei erhöhten Dosen und längerer Therapiedauer besteht ein erhöhtes
Risiko kumulativer Kardiomyopathie, die zu kongestivem Herzversagen führen
kann. Bei Doxorubicin, einem häufig eingesetzten Anthracyclin, liegt die
konservative Annahme der Wahrscheinlichkeit eines Herzversagens bei eins bis
zwei Prozent(8). Bei Amrubicin kam es bis jetzt, legt man die von mehr als
6.500 in Japan mit Amrubicin behandelten Patienten stammenden spontanen
Sicherheitsdaten zugrunde, zu keinem Fall von durch Amrubicin verursachtem
Herzversagen.
      Informationen zum kleinzelligen Lungenkarzinom
      Das kleinzellige Lungenkarzinom ist eine Erkrankung, bei der sich maligne
Zellen im Lungengewebe bilden, und die fast ausschliesslich bei Menschen
vorkommt, die rauchen. Obschon das kleinzellige Lungenkarzinom nur rund 15
Prozent aller Lungenkarzinome ausmacht, ist das SCLC tendenziell aggressiver
und schneller wachsend als das häufigere nichtkleinzellige Lungenkarzinom.
Bei jährlich schätzungsweise 65.000 Patienten mit der Diagnose SCLC in den
USA und der EU, zeigen rund 60 Prozent der Patienten bereits bei der Diagnose
eine umfassende Erkrankung. Die 40 verbleibenden Prozent der Erkrankten
zeigen lokal eingeschränkte Erkrankung.
      Telefonkonferenz
      Pharmion veranstaltet morgen, Donnerstag, am 16. November um 08:30 Uhr
EST eine Telefonkonferenz zur Erörterung der Akquisition. Teilnehmer können
auch via Live-Webcast der Schaltung beiwohnen. Der Zugang zum Webcast wird
auf der Unternehmenswebsite unter www.pharmion.com bereitgestellt.
      Unternehmensprofil Pharmion Corporation
      Pharmion ist ein pharmazeutisches Unternehmen, das auf den Erwerb, die
Entwicklung und Vermarktung innovative Produkte für die Behandlung von
Hämatologie und Onkologiepatienten in den USA, Europa und weiteren
internationalen Märkten spezialisiert ist. Pharmion hat eine Reihe von
Produkten auf dem Markt, darunter den weltweit ersten epigenetische
Krebswirkstoff Vidaza(R), ein DNA demethylierendes Agens. Weiterführenden
Informationen zu Pharmion finden Sie auf der Website des Unternehmens unter
www.pharmion.com.
      Literaturhinweise:
      (1) T. Yana, S. Negoro, M. Takada, et al., Phase II study of amrubicin
            in previously untreated patients with extensive-disease small cell
            lung cancer: West Japan Thoracic Oncology Group (WJTOG) study,
            Invest New Drugs 2006 Oct 13 [Epub ahead of print]
      (2) Y. Ohe, S. Negoro, et al., Phase I-II study of amrubicin and
            cisplatin in previously untreated patients with extensive-stage
            small-cell lung cancer, Annals of Oncology 2005 16(3):430-436.
      (3) Y. Hasegawa, K. Takeda, T. Kashii, et al., Study of an amrubicin
            hydrochloride monotherapy for relapsed small cell lung cancer: Osaka
            City General Medical Center Clinical Oncology Dept., Respiratory
            Organ Internal Medicine . Abstract presented at 80th Meeting of the
            Kansai Chapter of the Japan Lung Cancer Society (17 July 2004).
            Article published in Jpn J Lung Cancer 2005;45(7).
      (4) T. Seto, N. Masuda, Y. Takiguchi, et al., Phase II study of
            amrubicin, a new active drug in refractory or relapsed small-cell
            lung cancer (SCLC): Thoracic Oncology Research Group Trial 0301,
            Journal of Clinical Oncology, 2006 ASCO Annual Meeting Proceedings
            Part I. Vol 24, No. 18S (June 20 Supplement), 2006: 7060
      (5) T. Kato, H. Nokihara, Y. Ohe, et al., Phase II of amrubicin in
            patients with previously treated small cell lung cancer, Journal of
            Clinical Oncology, 2006 ASCO Annual Meeting Proceedings Part I. Vol
            24, No. 18S (June 20 Supplement), 2006: 7061
      (6) K. Noda, Y. Nishiwaki, M. Kawahara, et al., Irinotecan plus
            cisplatin compared with etoposide plus cisplatin for extensive small
            cell lung cancer, N Engl J Med 2002; 346:85-91
      (7) US Prescribing Information, Hycamtin(TM), topotecan hydrochloride
            for injection, page 8, table 2, June 2006.
      (8) US Prescribing Information, Adriamycin(R), doxorubicin
            hydrochloride, page 1, warning 2, October 2000.
      Diese Pressemitteilung enthält so genannte Forward-Looking Statements
(prognoseartige Aussagen), die die derzeitigen Überzeugungen und Erwartungen
der Unternehmensleitung der Pharmion Corporation wiedergeben. Dazu zählen die
zusammenfassende Darstellung der potenziellen Wirksamkeit und des
Sicherheitsprofils von Amrubicin, Pläne für die künftige Einreichung von
regulatorischen Anträgen und der erwartete zeitliche Verlauf möglicher
Produktzulassungen. Solche Aussagen basieren auf den gegenwärtigen
Erwartungen und unterliegen Risiken und Unwägbarkeiten, von denen viele nicht
unserem Einfluss unterliegen. Das kann dazu führen, dass die künftigen
Ergebnisse, Leistungen und Errungenschaften erheblich von den in solchen
prognoseartigen Aussagen zum Ausdruck gebrachten bzw. implizit erwähnten
Ergebnissen, Leistungen und Errungenschaften abweichen. Die tatsächlichen
Ergebnisse können aufgrund der Abhängigkeit von einer Reihe von Faktoren
wesentlich von den erwarteten Ergebnissen abweichen. Wir warnen Anleger
ausdrücklich, den prognoseartigen Aussagen in dieser Pressemitteilung keine
unangemessene Bedeutung zuzumessen. Es kann insbesondere keinerlei Garantie
darüber geben, dass die Ergebnisse der klinischen Phase-2-Studien für
Amrubicin, die in dieser Pressemitteilung erläutert werden, sich durch
nachfolgende klinische Studien bestätigen lassen und zusätzliche
Informationen hinsichtlich der Sicherheit, Wirksamkeit oder Verträglichkeit
von Amrubicin in Verbindung mit dem vergangenen bzw. künftigen klinischen
Einsatz von Amrubicin entdeckt oder berichtet werden können. Darüber hinaus
können wir weder garantieren, dass Amrubicin, selbst wenn die Ergebnisse
früherer klinischer Studien bestätigt werden, fristgerecht bzw. überhaupt die
Marktzulassung von den Zulassungsbehörden erhält noch, dass Amrubicin im
Vermarktungsfall ein kommerziell erfolgreiches Produkt sein wird.
      Wir möchten Sie auf den Jahresbericht von Pharmion auf Formblatt 10-K für
das Geschäftsjahr per 31. Dezember 2005 sowie auf die jüngsten Unterlagen auf
Form 10-Q und andere bei der US-Börsenaufsicht, U.S. Securities and Exchange
Commission, eingereichte Unterlagen verweisen, in denen Sie zusätzliche
Einzelheiten zu wichtigen Faktoren finden, die die künftigen Ergebnisse,
Leistungen und Errungenschaften von Pharmion beeinflussen können.
Prognoseartige Aussagen beruhen auf aktuellen Überzeugungen und Erwartungen
zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Aussagen und Pharmion übernimmt
keinerlei Verpflichtung zur Aktualisierung der prognoseartigen Aussagen,
selbst wenn neuere Informationen in der Zukunft zur Verfügung stehen sollten.
      Website: http://www.pharmion.com@@end@@

ots Originaltext: Pharmion Corporation
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch



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