Università della Svizzera italiana

Piero Martinoli folgt auf Marco Baggiolini als Präsident der Universität der italienischen Schweiz

    Lugano (ots) - An seiner letzten ordentlichen Sitzung hat der Rat der Universität der italienischen Schweiz Professor Piero Martinoli einstimmig zum neuen Präsidenten und Nachfolger von Professor Marco Baggiolini gewählt. Prof. Martinoli, Ordinarius für Physik an der Universität Neuenburg und Mitglied des Universitätsrates seit 2003, wird sein Amt am 1. September 2006 antreten. Professor Baggiolini tritt nach 10 Jahren, wegen Erreichung der Altersgrenze, als Präsident zurück. Die Nachfolge steht im Zeichen der Kontinuität.     Pofessor Martinoli wurde 2003 in den Universitätsrat berufen. Seit 1978 ist er ordentlicher Professor für Physik an der Universität Neuenburg, wo er im Bereich der Superkonduktoren bedeutende Forschungsresultate erzielte. Im Speziellen hat er das Verhalten von supraleitenden Mikro- und Nanostrukturen und die Folgen der Störung der molekularen Ordnung in Magnetfeldern untersucht. Sein Labor war an Kompetenzzentren in der Schweiz und in den Vereinigten Staaten beteiligt. Vor seiner Ernennung in Neuenburg hat Pofessor Martinoli an der Universität Lausanne und an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich gelehrt. Von 1993 bis 2000 präsidierte er die Abteilung Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften des Schweizerischen Nationalfonds. Er ist Mitglied von akademischen und berufsbildenden Institutionen und amtet als Experte bei den wichtigsten wissenschaftlichen Zeitschriften im Bereich der Physik.

    Der Staatsrat Gabriele Gendotti, Vorsteher des Departements für Erziehung, Kultur und Sport des Kantons Tessin und Mitglied des Universitätsrats betonte, "die Università della Svizzera italiana wird ihre Aktivitäten in Lehre und Forschung weiterentwickeln. Das akademische und wissenschaftliche Profil von Professor Martinoli sichert die Fortsetzung der hervorragenden Arbeit von Professor Baggiolini. Unter ihm hat die Universität wichtige Ziele erreicht, wie die eidgenössische Anerkennung, die rasche Umsetzung der Bologna-Reform und die Gründung der neuen Fakultät für Informatik."

    Die vollständige Medienmitteilung können Sie unter dem folgenden Link herunterladen:

http://www.unisi.ch/comunicati_stampa-dicembre_2005-de.htm

ots Originaltext: Universität der italienischen Schweiz
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