PwC-Studie: Gute Noten für Zürcher Immobilien
"Emerging Trends in Real Estate Europe 2012"

Zürich (ots) - Die europäische Immobilienbranche befindet sich in der Schwebe: Experten rechnen mit grossen Unsicherheiten. Europäische Metropolen wie London verlieren an Attraktivität. Zürich hingegen gewinnt zwei Plätze und liegt nun auf Platz 8. Am besten rentieren Immobilien in Istanbul. Diese und weitere Erkenntnisse gehen aus der Studie "Emerging Trends in Real Estate Europe 2012" hervor, für die PwC und das Urban Land Institute über 600 europäische Immobilienexperten befragt haben.

Die schwierige wirtschaftliche Lage widerspiegelt sich auch im europäischen Immobiliensektor: Bestimmte Märkte werden eher aufgrund ihres Potenzials als "sichere Häfen" bevorzugt als wegen eigentlicher Wachstumsaussichten. Mehr als die Hälfte der bewerteten Städte erhielten schlechtere Investmentbewertungen als im Vorjahr, darunter Metropolen wie London, Frankfurt, Kopenhagen, Madrid und Rom.

Zürich weiterhin hoch im Kurs

Auf der Liste der höchstbewerteten Immobilienstandorte verbessert sich Zürich erneut und belegt Platz 8 (2011: Rang 10). "Zürich verdankt seine Platzierung in den Top Ten dem Image, ein stabiler Wirtschaftsstandort zu sein", erläutert Kurt Ritz, Partner und Leiter des Branchensektors Immobilien bei PwC Schweiz. "Zudem sorgt eine starke Basis inländischer Käufer dafür, dass der Markt aktiv bleibt und der Wettbewerb um prestigeträchtige Objekte weiterspielt." Büroimmobilien rentieren in Zürich weiterhin am besten, Objekte im Retailsektor folgen unmittelbar.

Neben Zürich haben auch Warschau (3) und Berlin (4) ihre Positionen in der Bestenliste im Vergleich zum Jahr 2011 verbessert. Neu in den Top Ten vertreten ist Moskau (9). An der Spitze der Rangliste hat sich nichts geändert: Platz 1 gehört nach wie vor Istanbul, gefolgt von München auf Rang 2. Neben London (10) sind auch Stockholm (5), Paris (6) und Hamburg (7) schlechter platziert als im Vorjahr.

Türken und Iren am positivsten gestimmt

Immobilienexperten in Irland und in der Türkei sind am optimistischsten. Am düstersten hingegen sind die Prognosen von Befragten in Frankreich, Tschechien und Portugal.

Ob sich die Situation in den europäischen Immobilienmärkten verbessert, hängt unter anderem davon ab, wie sich die neuesten regulatorischen Massnahmen auf die Bereitschaft der Banken auswirken, Kredite zu gewähren.

Die PwC-Publikation kann als PDF bei Claudia Sauter bezogen werden.

Kontakt:

Kurt Ritz	
Partner und Leiter des Branchensektors Immobilien
PwC Schweiz 	
E-Mail: kurt.ritz@ch.pwc.com	

Claudia Sauter
Communications Director
PwC Schweiz 
E-Mail: claudia.sauter@ch.pwc.com