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PwC-Studie "Power Deals - Annual Review 2006": Strom- und Gasindustrie im Kauf- und Verkaufsrausch

Verlagerung der Top-Deals von Nordamerika nach Europa

      Zürich (ots) - Die Konsolidierungswelle in der internationalen
Strom- und Gasindustrie hat 2006 ein neues Höchstmass erreicht. Das
Transaktionsvolumen lag mit fast 300 Milliarden US-Dollar weit über
dem Rekordniveau von 196 Milliarden US-Dollar im Jahr 2005. Das
weltweite Transaktionsvolumen hat sich in den letzten drei Jahren
versiebenfacht. Allein in Europa boten die Elektrizitäts- und
Gasversorger 190,6 Milliarden US-Dollar für andere Unternehmen,
während sich die Offerten in den USA auf 54,5 Milliarden US-Dollar
reduzierten. Rekordwerte erreichten auch die Transaktionssummen
einzelner Fusionen. Dies sind Ergebnisse der Studie "Power Deals -
Annual Review 2006", die PricewaterhouseCoopers (PwC) jährlich zu den
nationalen und internationalen Fusions- und Übernahmeaktivitäten in
der Strom- und Gasindustrie veröffentlicht.

    Der Gesamtwert einzelner Transaktionen in der Strom- und Gasindustrie ist rekordverdächtig. Vor 2006 hatten lediglich zwei Kaufangebote die Marke von 20 Milliarden US-Dollar überschritten (geschehen 2004 und 2005). Im letzten Jahr schlossen die Marktteilnehmer jedoch gleich vier Transaktionen über 20 Milliarden US-Dollar ab.

    Deals in Europa im Aufschwung - Rückgang der Toptransaktionen in Nordamerika

    Der Schwerpunkt der Bietaktivitäten verlagerte sich 2006 eindeutig von den USA nach Europa. Europäische Firmen bemühten sich um Übernahmekandidaten, die einen Marktwert von 190,6 Milliarden US-Dollar besassen, während die Übernahmeziele der nordamerikanischen Bewerber einen Marktwert von 54,5 Milliarden US-Dollar aufwiesen. Zudem schaffte es keine einzige nordamerikanische Transaktion unter die Top-Deals. Im Jahr zuvor gehörten noch vier US-Geschäfte zu den grössten Transaktionen weltweit. Allerdings erhöhte sich der Gesamtwert der Übernahmekandidaten in den USA gegenüber 2005 um 15 Prozent. Für dieses Wachstum sorgten zwei grosse Deals, ohne diese beiden Geschäfte hätte es auch hier einen Einbruch gegeben. "Der nordamerikanische Rückgang in der Strom- und Gasindustrie ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Vor dem Hintergrund der Kongresswahlen setzte den Unternehmen auch der aggressive Regulierungseifer von Aufsichtsbehörden in einigen US-Bundesstaaten stark zu", sagt Ralf Schlaepfer, Partner und Leiter des Branchensektors Energie- und Versorgungsindustrien von PricewaterhouseCoopers Schweiz.

    Region Asien-Pazifik legt weiter zu

    Laut der PwC-Studie stieg 2006 der Gesamtwert der Transaktionen in der Region Asien-Pazifik auf 43,6 Milliarden US-Dollar (Vorjahr 17,2 Milliarden US-Dollar). Die Zahl der Transaktionen im Stromsektor nahm um 26 Prozent zu, während der entsprechende Gesamtwert der Übernahmekandidaten um 140 Prozent auf 34,2 Milliarden US-Dollar schnellte. Hingegen blieb die Summe der Transaktionen bei den Gasversorgern fast auf gleichem Niveau. Der Marktwert der Übernahmekandidaten aus dieser Branche stieg dennoch von 3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2005 auf rund 9,3 Milliarden US-Dollar 2006. Der grösste Teil der Fusionen und Übernahmen in der Region Asien-Pazifik ereignete sich in Australien.  

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ots Originaltext: PricewaterhouseCoopers
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Dr. Ralf C. Schlaepfer
PricewaterhouseCoopers
Partner, Leiter des Branchensektors Energie- und
Versorgungsindustrien
E-Mail: ralf.schlaepfer@ch.pwc.com

Die PwC-Studie kann als PDF-File bei Tanja Cimirro bezogen werden.

Tanja Cimirro
PricewaterhouseCoopers
Public Relations
E-Mail: tanja.cimirro@ch.pwc.com



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