Merck Serono

Rebif(R) von Merck Serono feiert 10-jähriges Jubiläum

    Genf, Schweiz (ots/PRNewswire) -

    - Ein Jahrzehnt im Einsatz für Menschen mit Multipler Sklerose

    - Umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten unterstreichen langfristiges Engagement zur Verbesserung des Lebens von MS-Patienten

    Rebif(R) (Interferon beta-1a) von Merck Serono feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum. Seit der Erteilung der Zulassung für die Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) vor 10 Jahren in der Europäischen Union sowie in Kanada und der Schweiz ist Rebif(R) zu einer Basistherapie der MS geworden.

    "Die Einführung von Rebif(R) war ein bedeutender Fortschritt für die Behandlung der MS", sagte Elmar Schnee, Geschäftsführer von Merck Serono. "Mit der Entwicklung weiterer Therapiemöglichkeiten werden wir unser langfristiges Engagement zur Verbesserung des Lebens von MS-Patienten weiter fortsetzen."

    In der für die Zulassung entscheidenden Studie - der PRISMS(1)-Studie - konnte für Rebif(R) als erste MS-Therapie die Wirksamkeit für alle drei zur Beurteilung der Therapieeffizienz herangezogenen Schlüsselparameter nachgewiesen werden: Ausdehnung und Aktivität von kernspintomographisch dargestellten Läsionen(2), Schubraten und Fortschreiten der Behinderung. Im Jahr 2002 wurde Rebif(R) (44 mikro g) nach den  Bestimmungen des "Orphan Drug Act" in den USA zugelassen, nachdem in der Kopf-an-Kopf-Studie EVIDENCE(3) die klinische Überlegenheit bezüglich der Wirksamkeit gegenüber Avonex(R) nach 24 Wochen im direkten Vergleich nachgewiesen werden konnte. Rebif(R) ist heute in mehr als 80 Ländern erhältlich. Das Sicherheitsprofil von Rebif(R) stützt sich auf ein solides, anhaltendes klinisches Entwicklungs- sowie Post-Marketing-Programm und die Behandlungserfahrung mit schätzungsweise über 500.000 Patientenjahren bis zum heutigen Tage.

    Mit ihrer Forschungs- und Entwicklungspipeline arbeitet Merck Serono kontinuierlich daran, den Fortschritt bei der Behandlung der Multiplen Sklerose voranzutreiben. Zu den am weitesten fortgeschrittenen Projekten zählen Cladribin-Tabletten, derzeit in Phase III, sowie Atacicept, momentan in Phase II. Cladribin-Tabletten könnten möglicherweise die erste oral zu verabreichende MS-Therapie werden, mit der Beantragung der Marktzulassung wird für 2009 gerechnet.

    Auch bei der Erweiterung des Verständnisses, welche Rolle die Genetik bei Multipler Sklerose spielt, nimmt Merck Serono eine führende Rolle ein. Mit Hilfe der Genetik lassen sich Gene identifizieren, die mit der Krankheit in Zusammenhang stehen. Die von diesen Genen kodierten Proteine können entweder als Zielpunkte für die Entwicklung von Wirkstoffen dienen oder direkt als Therapeutika zur Modulierung oder Wiederherstellung der ordnungsgemässen physiologischen Funktion eingesetzt werden. Zudem könnte das Wissen über die Genetik der MS eine Basis für die Entwicklung von Medikamenten mit grösserer Sicherheit und Wirksamkeit bieten. Es kann möglicherweise zur Entwicklung von Therapien führen, die auf Patientengruppen zugeschnitten sind (Patienten-Stratifizierung), indem zuvor getestet wird, ob diese auf die Behandlung ansprechen können.

    "Das Verständnis der Genetik der MS wird zu einem besseren Verständnis der Krankheit und der dabei involvierten Mechanismen beitragen", erklärte Bernhard Kirschbaum, Executive Vice President Research bei Merck Serono. "Wir sind davon überzeugt, dass unsere Forschungsplattform auf dem Gebiet der Genetik eine tragfähige Basis für die Entdeckung von Behandlungsformen der Zukunft bietet."

    Im Oktober 2007 gab Merck Serono beim 23. Jahreskongress des Europäischen Komitees für die Behandlung und Erforschung der Multiplen Sklerose (European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis, ECTRIMS) in Prag, Tschechische Republik, die Identifizierung des Gens DPP6 bekannt. Das Gen DPP6, das im Gehirn und Rückenmark von Patienten mit primär progredienter MS stark exprimiert wird, könnte möglicherweise eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung dieses Untertyps der MS spielen, der durch ein stetiges Fortschreiten der Behinderung ohne offensichtlich erkennbare Schübe gekennzeichnet ist und für den es derzeit noch keine zugelassene Behandlung gibt.

    (1) PRISMS: Prevention of Relapses and disability by Interferon beta-1a Subcutaneously in MS

    (2) Die genaue Korrelation zwischen den MRT-Befunden und dem aktuellen bzw. zukünftigen klinischen Zustand von Patienten, einschliesslich der Progression der Behinderung, ist nicht bekannt.

    (3) EVIDENCE: EVidence for Interferon Dose-response European-North American Comparative Efficacy

    Wichtige Meilensteine für Rebif(R):

@@start.t1@@      - Februar 1998: Zulassung von Rebif(R) (22 und 44 mikro g) in Kanada
      - Mai 1998: Zulassung von Rebif(R) (22 mikro g) in der Europäischen Union
      - Dezember 1998: Zulassung von Rebif(R) (22 und 44 mikro g) in der
         Schweiz
      - April 1999: Zulassung von Rebif(R) (44 mikro g) in der Europäischen
         Union
      - März 2002: Zulassung von Rebif(R) (44 mikro g) in den USA
      - Juli 2002: Unterzeichnung des Vertrags mit Pfizer zur gemeinsamen
         Vermarktung von Rebif(R) in den USA
      - 2004: Rebif(R) wird Blockbuster mit Jahresumsätzen von mehr als 1
         Milliarde US-Dollar
      - August 2007: Zulassung der neuen Formulierung von Rebif(R) - entwickelt
         zur Verbesserung der Injektionsverträglichkeit - in der Europäischen
         Union
      - September 2007: Zulassung der neuen Formulierung von Rebif(R) in Kanada@@end@@

    Rebif(R)

    Rebif(R) (Interferon beta-1a) ist ein krankheitsmodifizierendes Medikament zur Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS). Es ähnelt dem körpereigenen Interferon-beta-Protein. Die Wirksamkeit von Rebif(R) bei chronisch progredienter MS ist nicht nachgewiesen. Man nimmt an, dass Interferone dabei helfen, das Immunsystem des Körpers zu modulieren, die Krankheit zu bekämpfen und die Entzündung zu verringern. Der genaue Mechanismus ist unbekannt.

    Rebif(R) wurde 1998 in Europa und 2002 in den USA zugelassen und ist in mehr als 80 Ländern weltweit registriert. Rebif(R) reduziert nachweislich Krankheitsprogression, Schubrate sowie Ausdehnung und Aktivität der mittels Kernspintomographie sichtbaren Läsionen.* Rebif(R) ist in vorgefüllten Fertigspritzen zu 22 mikro g und 44 mikro g sowie als  Titrationsset (8,8 mikro g) erhältlich.

    Bei Patienten mit vorangegangenen Depressionen, Lebererkrankungen und Krampfanfällen sollte Rebif(R) mit Vorsicht angewendet werden. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören grippeähnliche Symptome, Reaktionen an der Einstichstelle, Erhöhung der Leberenzymwerte und Anomalien des Blutbilds. Patienten, vor allem Personen mit Depressionen, Krampfanfällen oder Leberfunktionsstörungen, sollten mit ihrem Arzt besprechen, ob Rebif(R) das geeignete Medikament für sie ist. Weitere Informationen zu Rebif(R) sowie die Verschreibungsinformationen sind unter http://www.mslifelines.com zu finden.

    In der EVIDENCE-Studie (EVidence of Interferon Dose-response: European North American Comparative Efficacy traten im Vergleich zu Avonex(R) ähnliche Nebenwirkungen auf, obwohl Rebif in höheren Dosierungen und häufiger verabreicht wurde. Zu den Ausnahmen gehörten Reaktionen an der Einstichstelle, Leberfunktionsstörungen und Veränderungen der weissen Blutkörperchen, die bei Rebif(R) häufiger zu beobachten waren. Grippeähnliche Symptome traten häufiger bei Avonex(R) auf.

    * Die genaue Korrelation zwischen den MRT-Befunden und dem aktuellen bzw. zukünftigen klinischen Zustand von Patienten, einschliesslich des Fortschreitens der Behinderung, ist nicht bekannt.

    Multiple Sklerose

    Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems und die häufigste nicht-traumatische neurologische Erkrankung bei jungen Erwachsenen. Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge leiden weltweit bis zu 2,5 Millionen Menschen an MS. Die Symptome können unterschiedlich sein, wobei vor allem Sehstörungen, Taubheit oder Kribbeln in den Gliedmassen sowie körperliche Schwächung und Koordinationsstörungen auftreten. Am weitesten verbreitet ist die schubförmig verlaufende MS.

    Merck Serono

    Merck Serono, Mercks neue Sparte für innovative kleine Moleküle und Biopharmazeutika, ist aus der Übernahme von Serono und der Integration des Geschäfts mit der ehemaligen Merck-Sparte Ethicals entstanden. Merck Serono mit Hauptsitz in Genf, Schweiz, entdeckt, entwickelt, produziert und vermarktet innovative Produkte, um Patienten mit Erkrankungen mit hohem therapeutischem Bedarf zu helfen. In Nordamerika (Vereinigte Staaten und Kanada) firmiert das Unternehmen unter dem Namen EMD Serono.

    Merck Serono verfügt über führende Marken, die Patienten bei Krebs (Erbitux(R)), Multipler Sklerose (Rebif(R)), Unfruchtbarkeit (Gonal-f(R)), metabolischen und kardiometabolischen Erkrankungen (Glucophage(R), Concor(R), Saizen(R), Serostim(R)), sowie Psoriasis (Raptiva(R)) zugute kommen. Mit jährlichen F&E-Investitionen in Höhe von 1 Milliarde Euro engagieren wir uns für den Ausbau unseres Geschäftes in Therapiebereichen mit hohem Spezialisierungsgrad wie z. B. Neurodegenerative Erkrankungen und Onkologie, aber auch in neuen Therapiebereichen, die sich potenziell aus unserer Forschung und Entwicklung im Bereich der Autoimmun- und Entzündungserkrankungen ergeben können.

    Merck

    Merck ist ein weltweit tätiges Pharma- und Chemieunternehmen mit Gesamterlösen von 7,1 Mrd Euro im Jahr 2007, einer Geschichte, die 1668 begann, und einer Zukunft, die 31.681 Mitarbeiter in 60 Ländern gestalten. Innovationen unternehmerisch denkender und handelnder Mitarbeiter charakterisieren den Erfolg. Merck bündelt die operativen Tätigkeiten unter dem Dach der Merck KGaA, an der die Familie Merck mittelbar zu rund 70 Prozent und freie Aktionäre zu rund 30 Prozent beteiligt sind. Die einstige US-Tochtergesellschaft Merck & Co. ist seit 1917 ein von der Merck-Gruppe vollständig unabhängiges Unternehmen.

    Weitere Informationen finden Sie unter http://www.merckserono.net oder http://www.merck.de

ots Originaltext: Merck Serono
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Pressekontakt:
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Relations, Tel: +41-22-414-36-00



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