init innovation in traffic systems AG

30 Millionen Fahrgäste können ihr Ticket bald im Vorübergehen lösen

Erster Verkehrsbetrieb in Europa rüstet gesamte Fahrzeugflotte mit Proximity-Ticketing-System von init aus „MANGO“ überzeugt Fahrer und Fahrgäste in England Pilotphase des Millionenprojekts bei Trent Barton erfolgreich abgeschlossen

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Technologie

Karlsruhe (euro adhoc) - Die mehr als 30 Millionen Fahrgäste des privaten britischen Busbetreibers Trent Barton können bald ihr Ticket im Vorübergehen lösen und zahlen dafür stets den günstigsten Tarif. Möglich macht dies "MANGO" - ein innovatives Proximity-Ticketing-System, das von der Karlsruher init innovation in traffic systems AG entwickelt wurde. In einer mehr als einjährigen Pilotphase überzeugte MANGO die Busfahrer und Fahrgäste in Mittelengland und erhielt beste Bewertungen. Jetzt wird Trent Barton als erstes Nahverkehrsunternehmen in Europa alle seine Fahrzeuge mit dem elektronischen Proximity-Ticketing-System ausstatten.

Ticketinglösungen von init sind seit mehr als 15 Jahren weltweit erfolgreich im Einsatz. Durch eine konsequente Weiterentwicklung im Bereich Zahlungssysteme bietet der Karlsruher Telematikspezialist heute eines der modernsten Produktportfolios auf dem Markt und bindet darüber hinaus innovative Marketingkonzepte wie Bestpreisverfahren in ein Elektronisches Fahrgeldmanagement ein.

Ein- und Aus-Checken im Bus

Auch der private britische Busbetreiber Trent Barton entschied sich deshalb Anfang 2007 für ein leistungsfähiges Fahrgeldmanagement-System von init. Dazu wurden zunächst im Rahmen eines Pilotprojekts die Busse einer Linie mit dem dafür notwendigen EVENDsmart, einem Fahrscheindrucker mit Bordrechnerfunktionalität, und dem Kundenterminal PROXmobil ausgestattet.

Das smartcard-basierte Ticketing System, das jetzt in Nottingham unter dem Markennamen MANGO betrieben wird, basiert auf einem so genannten "Check-in/Check-out Konzept". Fahrgäste, die über eine Kundenkarte (Smartcard) verfügen, lösen ihre Fahrtberechtigung einfach und bequem, indem sie mit ihrer Karte über den im EVENDsmart integrierten Proximity-Reader gehen. Dabei wird ihnen der für diese Fahrt maximal mögliche Fahrpreis belastet. Beim Aussteigen führen sie ihre Smartcard am Kundenterminal PROXmobil vorbei, das an der hinteren Ausstiegstür installiert ist. Dabei berechnet das System automatisch den für die gefahrene Strecke tatsächlich fälligen Tarif und schreibt dem Fahrgast den zuviel gezahlten Betrag wieder gut - und dies sogar auf Basis eines Tagesbestpreises.

"MANGO" ist aber nicht nur bei den Fahrgästen, sondern auch bei den Busfahrern sehr beliebt. Sie freuen sich nicht nur über das deutlich reduzierte Bargeldhandling, sondern vor allem über den damit einhergehenden beschleunigten Einsteigevorgang. Damit ist es für sie nun deutlich einfacher geworden, den Fahrplan einzuhalten.

E-Ticketing wird Thema für alle europäischen Verkehrsbetriebe

Nach der erfolgreichen Pilotphase auf seiner Buslinie "Rainbow 4", entschloss sich Trent Barton nun, weitere 254 Fahrzeuge und damit die gesamte Busflotte mit dem Fahrscheindrucker EVENDsmart und dem Terminal PROXmobil auszurüsten. Damit können dann spätestens ab Ende 2008 alle Kunden von Trent Barton die Vorteile von MANGO nutzen.

Kundenbefragungen ergaben, dass Trent Barton mit der Einführung von MANGO seine Leistungsfähigkeit ebenso wie seine Servicequalität entscheidend verbessern konnte. Der Verkehrsbetrieb ist zudem flexibler in seiner Tarifgestaltung und hat geringere Kosten für das Handling von Tickets und Bargeld. Darüber hinaus lassen sich die Aufenthaltszeiten des Fahrzeugs beim Ein- und Aussteigen an den Haltestellen deutlich verkürzen. Gerade dieser Beschleunigungsaspekt spielt in Großbritannien eine große Rolle, da bei den meisten Bussen nur beim Fahrer eingestiegen werden darf und der Ein- und Ausstieg damit sehr zeitintensiv ist. MANGO erhöht damit nicht nur die Pünktlichkeit, sondern spart auch Energie.

E-Ticketing wird vor diesem Hintergrund zunehmend ein Thema für europäische Verkehrsbetriebe, weil sich so nachweislich die Einnahmen steigern, die Betriebskosten senken und zugleich die Kundenzufriedenheit erhöhen lassen.

Informationen zur init innovation in traffic systems AG:

Das Unternehmen wurde 1983 als Universitäts-Spin-Off von Dr. Ing. Gottfried Greschner in Karlsruhe gegründet. Seit 2001 ist die init innovation in traffic systems AG börsennotiert und im Prime Standard Segment der Deutschen Börse gelistet. Als einer der weltweit führenden Anbieter auf dem Gebiet der Telematik- und elektronischen Zahlungssysteme für Busse und Bahnen unterstützt init die Verkehrsbetriebe dabei, den Personenverkehr attraktiver, schneller, pünktlicher und effizienter zu gestalten. Im Geschäftsjahr 2007 erzielte das Unternehmen mit über 240 Mitarbeitern einen Umsatz von 46,8 Mio. Euro und einen Jahresüberschuss von 5,3 Mio. Euro.

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