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Syrien: CSI-Präsident fordert politische Lösung des Konflikts

Binz (ots) - "Der Westen will ausgerechnet mit den reaktionärsten Regimes Arabiens in Syrien die Demokratie einführen", kritisierte der Internationale CSI-Präsident Herbert Meier am Wochenende. Er appellierte an die Verantwortlichen, "die Konfliktparteien in ihrer Unversöhnlichkeit" nicht weiter zu bestärken.

Christian Solidarity International (CSI) erreichen immer mehr Berichte über die brutale Verfolgung und Vertreibung von Angehörigen religiöser Minderheiten durch extreme Gruppen der syrischen Rebellen. Kürzlich wurde ein vor Wochen entführter griechisch-orthodoxer Priester aus der syrischen Kleinstadt Qatana, 20 Kilometer westlich von Damaskus, tot aufgefunden. Ein Mitbruder des getöteten Gemeindepfarrers berichtete, die Leiche habe schreckliche Zeichen der Folter aufgewiesen. Das Opfer sei skalpiert worden und man habe ihm beide Augen ausgerissen.

Absurd: Saudis sollen Demokratie bringen

Der Internationale CSI-Präsident Herbert Meier warf westlichen Mächten vor, sich "ganz einseitig" mit den Rebellen zu verbünden, "bei denen Sunni-Extremisten, Islamisten aller Art wie die Salafisten, immer grösseren Einfluss gewinnen". Er sagte weiter: "Dabei haben wir die absurde Situation, dass der Westen ausgerechnet zusammen mit den reaktionärsten Regimes Arabiens, wie etwa den Saudis, die Demokratie in Syrien einführen will. Dazu dienen sogar geheime Waffenlieferungen und andere verdeckte Operationen."

Überleben von Minderheiten garantieren

Im Namen von CSI appellierte Meier an die politisch Verantwortlichen, "den Krieg nicht weiter zu alimentieren und die Konfliktparteien in ihrer Unversöhnlichkeit, ja in ihrem Extremismus nicht weiter zu bestärken." Er sagte weiter: "Vielmehr sind Frieden, Verständigung und eine politische Lösung anzustreben, die auch religiösen und ethnischen Minderheiten ein Überleben in Freiheit und Gerechtigkeit garantiert."

CSI |Christian Solidarity International ist eine christliche Menschenrechtsorganisation für Religionsfreiheit und Menschenwürde.

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