ISFL-Interessengemeinschaft Schweizerischer Foto-Lieferanten

Digitalkameras fachgerecht entsorgen

Digitalkameras fachgerecht entsorgen
Der Boom bei den Digitalkameras hat auch seine Schattenseiten. Weiterer Text über ots. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/ISFL"

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    Zürich (ots) - Der Boom bei den Digitalkameras hat die Schweizer Fotobranche vor der Rezession bewahrt. Doch dieser Erfolg hat auch eine Schattenseite: Wegen der rasanten technischen Entwicklung haben viele Digitalkameras schon nach kurzer Zeit ausgedient und landen im Abfall. Dabei lohnt sich ein fachgerechtes Recycling.

    Die digitale Revolution hat die Fotoszene grundlegend verändert. Heute sind etwa 4 von 5 verkauften Fotoapparaten Digitalkameras, wie Urs Tillmanns, Herausgeber der Fachzeitschrift "Fotointern", schätzt - Tendenz zunehmend. Und anders als bei analogen Apparaten floriert das Ersatzgeschäft. Grund ist der rasante technische Fortschritt bei der Bildauflösung der Geräte. Alle 3 bis 6 Monate kommt eine neue Generation Digitalkameras auf den Markt. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen.

    Dies verleitet die Konsumenten dazu, sich schneller von ihrer alten Kamera zu trennen und sich das neueste Modell anzuschaffen. Analoge Fotoapparate haben eine Lebensdauer von zehn und mehr Jahren, digitale Kameras eine Gebrauchszeit von drei bis fünf Jahren. Mit den Digitalkameras werden Fotokameras wohl ein wenig von ihrem Nimbus als Liebhaberobjekt verlieren. Die Folge davon ist ein Berg von alten Digitalkameras, die nicht mehr verwendet werden und unnütz in Privathaushalten herumliegen oder - schlimmer - im Haushaltsabfall entsorgt werden.

    Dabei können Digitalkameras genau wie analoge Fotoapparate bei jeder Verkaufsstelle von Fotokameras kostenlos zurückgebracht werden. Danach werden die Geräte an spezialisierte Recycling-Unternehmen weitergegeben, die für eine fachgerechte Entsorgung der Digitalkameras garantieren. Zusammen mit analogen Apparaten werden sie mechanisch geschreddert und getrennt. Die wieder verwendbaren Teile werden an die Industrie zurückverkauft und schonen dadurch die Ressourcen.

    Finanziert wird das Recyclingsystem zu rund 50% aus dem Verkauf von rezyklierten Rohstoffen und zu weiteren 50% aus der vorgezogenen Recycling Gebühr (vRG), die beim Kauf einer neuen Kamera anfällt. Ausserdem kommt noch ein sozialer Aspekt hinzu, schafft die Abfallrückgewinnung doch viele neue Arbeitsplätze.

    Eigentlich spricht alles für das Recycling von Digitalkameras - also los, tun Sie's!

    Mehr Info unter www.kamerarecycling.ch

    Recycling-Kampagne für Fotoapparate

    Seit Anfang Dezember läuft eine landesweite Kampagne für das Recycling von Fotokameras. Sie ist eine Initiative der Interessengemeinschaft Schweizerischer Foto-Lieferanten (ISFL) in Zusammenarbeit mit dem Verband Fotohandel Schweiz (VFS) und dem Wirtschaftsverband der Informations-, Kommunikations- und Organisationstechnik (SWICO).

ots Originaltext: ISFL - Interessengemeinschaft Schweizerischer
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Ernst A. Widmer
Geschäftsführer
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