Komitee "Schweizer Wirtschaft für die Bilateralen"

Eindeutiges Votum zur Fortsetzung des bewährten bilateralen Wegs

(ots) - Das Komitee «Schweizer Wirtschaft für die Bilateralen» begrüsst das zukunftsweisende Votum der Schweizerinnen und Schweizer zum bilateralen Polizei- und Asylabkommen Schengen/Dublin. Die Zustimmung des Volkes bekräftigt unmissverständlich den Willen, den bewährten bilateralen Weg mit der EU fortzusetzen und zu festigen. Mit dem Beitritt zu Schengen/Dublin wird die wichtige Zusammenarbeit in der Sicherheitspolitik intensiviert. Gerade der Zugriff auf das Schengener Informationssystem SIS erlaubt es unserem Land, einen effizienten Beitrag zur internationalen Verbrechensbekämpfung zu leisten und zugleich die Sicherheit im Landesinnern zu fördern. Das stärkt den Wirtschaftsstandort Schweiz. Mit dem Schengen-Visum fällt zudem ein für die Schweizer Tourismusbranche relevantes Wettbewerbshindernis im harten Konkurrenzkampf um Touristen aus Wachstumsmärkten. Dublin und der Anschluss an die Fingerabdruckdatenbank EURODAC entlastet von Zweitasylgesuchen und trägt somit zu Einsparungen im Bundeshaushalt bei. Das JA zu Schengen/Dublin schafft eine gute Ausgangslage für die Abstimmung über die Ausdehnung des Personenverkehrs-Abkommens am 25. September 2005. Dann hat das Schweizer Volk eine weitere Gelegenheit, den bilateralen Weg als unseren Weg zu bestätigen. Durch die Ausdehnung des freien Personenverkehrs kann die Schweiz aktiv von den dynamischen Wachstumsmärkten in den neuen EU-Ländern profitieren. Unser Land darf diese Chancen nicht verpassen. Am 25. September steht aber auch der Fortbestand der Bilateralen I auf dem Spiel, die für Wirtschaft und Arbeitsplätze in der Schweiz von grösster Bedeutung sind. Das Komitee «Schweizer Wirtschaft für die Bilateralen» wird sich deshalb mit allen Kräften für einen zukunftsorientierten Entscheid einsetzen. Rückfragen: Urs Rellstab, 079 669 56 10

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