Komitee "Schweizer Wirtschaft für die Bilateralen"

Wirtschaftskomitee - Appell der Wirtschaft: Wider die Abschottung - für den bilateralen Weg

(ots) - Die Schweizer Wirtschaft hat sich klar für den bilateralen Weg mit der EU entschieden. Dieser hat sich bewährt. Er ist eine ausgezeichnete Grundlage für wachsende Wirtschaftsbeziehungen mit Europa und damit auch für Beschäftigung und Wohlstand in der Schweiz. Daran hat die Schweiz ein enormes Interesse. 60% unserer Exporte gehen in die EU. Jeder dritte Arbeitsplatz hängt vom Austausch mit der EU ab. Die öffentliche Diskussion um Schengen/Dublin nimmt in ihrer Schlussphase bedenkliche Züge an. Jene, die lange Zeit selbst den bilateralen Weg gefordert haben, wollen diesen nun mit allen Mitteln blockieren. Sie fechten mit unfairen Argumenten. Sie verdrehen die Tatsachen und machen aus den bilateralen Verträgen einen EU-Beitritt. Sie malen den Teufel an die Wand und verbreiten ungeniert falsche Informationen, wenn es um die Auswirkungen des Polizei- und Asylabkommens geht. Als Staatsbürger wie als Wirtschaftsführer sind wir tief besorgt. Die Schengen-Debatte wird immer unanständiger. Sind wir uns doch bewusst: Abschottung und Fremdenfeindlichkeit sind kein Weg für die Schweiz. Wir wollen mit unseren europäischen Nachbarn konstruktiv zusammenarbeiten. Wir wollen nicht, dass sie in Inseraten und auf Plakaten verunglimpft werden. Dagegen setzen wir uns zur Wehr. Deshalb rufen wir Sie auf: Im Interesse unserer Wirtschaft und im Interesse unseres Landes, legen Sie Ihre Stimme ein. Das Polizei- und Asylabkommen von Schengen/Dublin verdient ein klares JA. Markus Altweg, Peter Eckert, Edi Engelberger, Ueli Forster, Hans Hess, Martin Huber, Franz B. Humer, Walter B. Kielholz, Pierre Mirabaud, Marcel Ospel, Christian Rey, Hans Rüegg, Johann N. Schneider-Ammann, Rudolf Stämpfli, Franz Steinegger, Kaspar Villiger, Jost Wirz, Hans-Peter Zehnder Komitee "Schweizer Wirtschaft für die Bilateralen" www.bilaterale.ch Rückfragen: Urs Rellstab 079 669 56 10

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