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9. Europäischer Mediengipfel in Lech startet mit 40 Stipendiaten von 15 Hochschulen

Wenn von 3. bis 5. Dezember 2015 führende Medienvertreter, Politiker und Wirtschaftsexperten in Lech diskutieren, werden auch rund 40 europäische Studenten mit dabei sein.

Lech am Arlberg (ots) - Wenn von 3. bis 5. Dezember 2015 führende Medienvertreter, Politiker und Wirtschaftsexperten unter der Schirmherrschaft des Außenministeriums die Zukunft Europas in Lech diskutieren, werden auch rund 40 europäische Studenten mit dabei sein. Zum einen agiert das Europäische Parlament als Schirmherr für das Stipendienprogramm, das 22 Studierende von 12 renommierten Universitäten zum Mediengipfel bringt. Darüber hinaus konnten sich insgesamt 17 junge Journalisten für die Medienakademie in Lech bewerben, die unter der Leitung von NZZ.at-Chefredakteur Michael Fleischhacker sowie dem ehemaligen NZZ-Chefredaktor Markus Spillmann über die Veranstaltung berichten.

Seit nunmehr neun Jahren treffen sich am ersten Dezemberwochenende Journalisten, Politiker und Wirtschaftsexperten im Rahmen des Europäischen Mediengipfels in Lech am Arlberg. Die internationale Veranstaltung, bei der aktuelle politische Fragestellungen diskutiert werden, wurde 2007 erstmals von der Tiroler Kommunikationsagentur pro.media initiiert und seither zusammen mit führenden Medieninstitutionen organisiert. Heuer dreht sich beim Mediengipfel alles um die Werte Europas. Eine Fragestellung, die viel Interpretationsspielraum zulässt und die vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise brisante Aktualität aufweist. Davon zeugt auch die hochkarätige Teilnehmerliste, die europäische Spitzenpolitiker wie die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europäischen Parlament, Rebecca Harms, oder den Parteivorstand der griechischen Syriza, Giorgos Chondros, ebenso umfasst wie namhafte Experten wie etwa Kilian Kleinschmidt, der das österreichische Innenministerium in Sachen Flüchtlinge berät. Auch der Leiter des Ludwig Boltzmann Institutes für Menschenrechte Manfred Nowak wird in Lech mit dabei sein. Er blickt angesichts des aktuellen Themas einer spannenden Veranstaltung entgegen: "Die europäischen Grundwerte der Menschenrechte, Demokratie und Solidarität sind nur zu retten, wenn die Europäische Union die derzeitige Krise wirklich zum Anlass nimmt, eine gemeinsame europäische Asylbehörde zu schaffen und Flüchtlingen auch außerhalb der Europäischen Union die Möglichkeit einräumt, einen Asylantrag zu stellen. Wenn die Tendenz der Re-Nationalisierung europäischer Politik weiter zunimmt, werden die europäischen Werte auf der Strecke bleiben."

Zwtl.: EU-Parlament lädt Studenten ein

Doch nicht nur etablierte Experten diskutieren in Lech zur Zukunft Europas. Auch die junge Generation hat beim Europäischen Mediengipfel eine gewichtige Stimme. So nehmen unter der Schirmherrschaft des EU-Parlaments auch heuer wieder 22 Studenten von insgesamt 12 renommierten Universitäten aus Österreich, Deutschland, Polen und der Schweiz teil. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Doris Dialer haben die jungen Politologen die Chance, im kleinen Rahmen mit Entscheidungsträgern zu diskutieren und sich selbst Gehör zu verschaffen. Zudem verfassen die Stipendiaten, deren Aufenthalt von den Fraktionen der EVP, SPE und der Europäischen Grünen finanziert wird, eigenständig Interviews, Kommentare und Berichte zu ihren Erfahrungen am Mediengipfel, die über diverse Kanäle publiziert werden.

Zwtl.: Medienakademie für junge Journalisten

Neben den Politologen bekommen auch angehende Medienvertreter der Fachhochschulen für Journalismus in Graz, Wien und Zürich mit Unterstützung der Telekom Austria Group die Möglichkeit beim Mediengipfel dabei zu sein. Dort sammeln die angehenden Journalisten wertvolle Praxiserfahrung im Rahmen der Medienakademie unter der Leitung des NZZ.at Chefredakteurs Michael Fleischhacker sowie des ehemaligen NZZ Chefredaktors Markus Spillmann. Die insgesamt 18 Nachwuchsredakteure arbeiten unter realen Bedingungen und sorgen für die multimediale Berichterstattung von der Veranstaltung. Dank der Partnerschaft mit renommierten Medien wie "Der Standard" sowie der "NZZ" oder den "Vorarlberger Nachrichten" erhalten die Teilnehmer der Medienakademie zudem die Möglichkeit, ausgewählte Beiträge in diesen etablierten Print- sowie Onlinemedien unterzubringen.

Zwtl.: Der Mediengipfel - eine Erfolgsgeschichte mit vielen Partnern

Seit dem Gründungsjahr 2007 bildet der Europäische Mediengipfel in Lech am Arlberg einen außergewöhnlichen Rahmen für Diskussionen, in denen ungefilterte Einblicke und fundierte Ausblicke in die anhaltend turbulente Welt der Medien, die europäische Politik und die wirtschaftlichen wie gesellschaftspolitischen Zusammenhänge der europäischen Lebensrealität geboten werden. Der unter der Schirmherrschaft des österreichischen Außenministeriums stehende Europäische Mediengipfel - von der Kommunikationsagentur pro.media kommunikation initiiert und seither federführend mit dem Verband der Auslandspresse in Österreich organisiert - wird neben der Lech Zürs Tourismus GmbH, der Gemeinde Lech und dem Land Vorarlberg vor allem von der D. Swarovski Tourism Services Gmbh, der Telekom Austria Group, Mercedes Benz sowie der IV - Industriellenvereinigung unterstützt. Als Medienpartner der Veranstaltung fungieren neben dem Verband der Auslandspresse in Österreich und Deutschland, dem Verband der Europäischen Journalisten, die APA - Austria Presse Agentur, news-aktuell, Der Standard, NZZ-Neue Zürcher Zeitung, das Handelsblatt, der Presseclub Concordia sowie das Vorarlberger Medienhaus.

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