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Unia wendet sich mit Demo in Zürich an Schreinermeister

      Zürich (ots) - Im Sommer dieses Jahres hat sich der Verband
Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM) aus dem
Gesamtarbeitsvertrag und somit aus der Vertragspartnerschaft
verabschiedet. Damit ist auch die Allgemeinverbindlichkeit des alten
Gesamtarbeitsvertrages ausgelaufen. Mittlerweile sind die
Konsequenzen offenkundig: Seit der Öffnung der Grenzen gegenüber der
EU ist die Zahl bekannter Fälle von Lohndumping durch hier
operierende ausländische Unternehmungen, bzw. hier eingestellte
Arbeitnehmer/-innen aus dem EU-Raum sprunghaft angestiegen. Und über
die Dunkelziffer kann man nur Vermutungen anstellen. Durch diese
Entwicklung geraten nicht nur die Sozialbedingungen der
einheimischen Arbeitnehmer/-innen unzulässig unter Druck, sondern
der ganze Markt gerät zum Nachteil der Branche aus den Fugen.

    Aus diesem Grund wenden sich die Schreiner/-innen mit einer Demonstration in Zürich an die Schreinermeister und Möbelfabrikanten, welche morgen Donnerstag ihre Delegiertenversammlung abhalten und über die Wiederaufnahme von Vertragsverhandlungen entscheiden werden. Die Schreiner/innen werden den Delegierten dabei das Resultat einer Unterschriftensammlung übergeben, in der sich eine Vielzahl von Kolleginnen und Kollegen für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag ausgesprochen hat.

Die Kundgebung der Schreiner/-innen findet morgen Donnerstag, 25. November, um 13 Uhr vor dem Hotel Intercontinental, Badenerstrasse 420, in Zürich statt

Für weitere Auskünfte Franz Cahannes, Zentralsekretär Unia-GBI, 079 702 83 66



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